Schnittstelle #28: Order to Cash: Wie KI dafür sorgt, dass Rechnungen schneller bezahlt werden
Shownotes
Rechnung geschrieben, verschickt, erledigt? Leider nicht. Eine einzige Rechnung manuell zu bearbeiten kann zwischen 12 und 35 US-Dollar kosten. Paul Hanke von Transformance zeigt, wie KI das Order-to-Cash-Management neu denkt.
Themen dieser Folge
- Was Order to Cash wirklich bedeutet: Alles zwischen Bestelleingang und Zahlungseingang
- Wie große Unternehmen heute arbeiten: 140 E-Mail-Postfächer, 300 Bankkonten, 19 ERP-Systeme
- KI-Agent Vero: Welche Vorarbeit er übernimmt – und warum die Entscheidung beim Menschen bleibt
- Warum ein Anruf vom KI-Agenten bei säumigen Kunden manchmal besser ankommt als gedacht
- Was Banken und Software in der EU noch trennt – und warum Stripe für Paul ein Vorbild ist
- Warum Paul beim Thema Digitalisierung sehnsüchtig in die Niederlande und nach Estland schaut
Zwischen Rechnung und Zahlungseingang. Zwischen Mensch und Maschine. Und zwischen „Das haben wir immer so gemacht” und „Geht das nicht einfacher?”
Viel Spaß beim Hören!
Transkript anzeigen
00:00:02: Schnittstellen, ein Podcast
00:00:04: von Payment and Banking.
00:00:07: Unsere Hosts Julian Prüfer, Marvin Fordkamp und Sarah Schütz
00:00:11: sprechen mit den Menschen
00:00:13: die Kooperation
00:00:14: in der Finanzwelt
00:00:15: tatsächlich umsetzen.
00:00:17: Banken, Fintechs, Versicherer inschurtex,
00:00:19: Corporates
00:00:20: – wer arbeitet wirklich zusammen?
00:00:22: Und was kommt dabei raus?
00:00:24: Alle zwei Wochen digital vernetzt und ehrlich!
00:00:28: Viel Spaß.
00:00:29: Herzlich willkommen zu einem neuen Folge von Schnittstelle.
00:00:35: Ich bin jetzt hier quasi so halb in altgewohnter Konstellation unterwegs, ich darf nämlich heute mit dem lieben Julian aufnehmen.
00:00:41: Julian, ich freue mich dass wir wieder zusammen im Podcaststudio sitzen!
00:00:44: Ja, ich freu mich auch sehr
00:00:46: Und wir sprechen heute über ein etwas niedrigeres Thema.
00:00:49: Ich finde es persönlich aber super interessant und ich würde deswegen auch mal quasi mit einer Frage an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer starten wollen, ihr könnt euch ja alle mal fragen ob ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht habt wie Unternehmen nachhalten dass die Rechnungen die sie gestellt haben wirklich bezahlt wurden.
00:01:07: Stab, da macht man sich nämlich an vielen Stellen gar nicht unbedingt Gedanken drüber.
00:01:10: Tatsächlich ist das bei den Unternehmen aber ein Riesenthema und ihr habt es vielleicht schon mitbekommen.
00:01:15: ich gucke mir vorab immer auch gerne mal in paar Zahlen an.
00:01:18: Und zwar ist es so dass im ganzen Bereich Order to Cash, wie das dann entsprechend heißt die manuelle Abbenklung einer einzigen Rechnung zwischen zwölf- und fünfunddreißig US Dollar kostet.
00:01:31: also das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.
00:01:33: hier geht's wirklich um einiges an Ressourcen.
00:01:35: besprechen über einzige Rechnung.
00:01:38: Und wer sich jetzt fragt, woran es liegt große Faktoren und Zeit- und Kostenfresser sind so Themen wie Forderungsmanagement dann auch die Zuordnung von Zahlungen und auch die manuelle Datenerfassung?
00:01:51: Jetzt könnte man auf den Gedanken kommen da lässt sich doch bestimmt mit KI was machen!
00:01:56: Die Antwort darauf hat unser heutiger Gast Paul Hanke im Gepäck.
00:02:01: Ich freue mich sehr dass du heute Rede und Antwort stehst dazu wie man das ganze Thema quasi auf moderne Füße stellen kann und würde sagen, wir springen direkt rein.
00:02:10: Stell dich gerne einmal kurz vor, erzähl uns doch auch gerne was du mit deinem Startup machst und wie ihr den ganzen Bereich moderner gestalten wollt?
00:02:20: Ja vielen Dank, Sarah für das Intro!
00:02:22: Und auch danke Julian für die Einladung zu Podcast.
00:02:26: Freut mich sehr dass wir hier sind.
00:02:27: ich bin Paul Grünberg Geschäftsführer von Transformance aus Hamburg.
00:02:31: Wir sind eine KI-native Plattform im Bereich Order to Cash oder Debitorenmanagement zu gut Deutsch.
00:02:38: Und in der Tat helfen wir Unternehmen dabei, ihre Rechnung schneller gezahlt zu kriegen und aber auch schneller zuzuordnen und manuelle Prozesse mit KI deutlich zu beschleunigen und zu reduzieren.
00:02:52: Und genau das machen wir jetzt international mit Kunden aus Deutschland, der Schweiz, USA.
00:03:00: Kann ich heute ein bisschen dazu beitragen, das Thema etwas besser zu beleuchten für die Zuhörerinnen und Zuhöre?
00:03:09: Da gehe ich ganz stark davon aus.
00:03:13: Also wenn nicht immer so einen Devitoren und so... Ich habe ja dann auch mal meine Banklehre da Rechnungswesen gehabt und so.
00:03:18: Das war wohl gute als auch schlechte Erinnerungen.
00:03:23: aber mir ist jetzt im beruflichen Alltag Order to Cash Der Begriff nicht so häufig, ich sag mal über einen Weg gelaufen.
00:03:32: Magst du das vielleicht mir oder auch den Zuhörern, denen es vielleicht genauso geht?
00:03:36: Auch einmal kurz zu erklären was denn genau dahinter steckt.
00:03:41: Genau der Begriff Order to Cash heißt ist sagen vom Order was ein Unternehmen bekommt bis zum Cash in der Bank und dann auch buchhalterische Verbuchung.
00:03:55: davon sind da sehr viele Subprozesse Und ihr könnt euch vorstellen, dass das in kleinen Unternehmen sozusagen kleine Prozesse sind und einen großen Unternehmen extrem komplexe.
00:04:05: Wir haben einige Kunden, die ja an den Umsatz haben, sondern machen siebenhundert Leute diesen Prozess was halt schon ein enormer Arbeitsaufwand ist.
00:04:15: Ganz konkret kann man sich so vorstellen zwischen dem Ordeneingang und den Zahlungseingang stehen Prozesse wie, dass die Rechnung gezahlt wird.
00:04:24: Dass die Rechnung abgeglichen wird mit einem Avisa also einen sozusagen Errechnungsbeleg das dann auch geschaut wird ob irgendwelche Zahlungen vielleicht zurückgezogen wurden oder vielleicht sogenannte Claims also sozusagen Abzüge geltend gemacht worden Und am Ende muss das ganze Buch haltierisch auch im ERP-System nachgehalten werden.
00:04:49: Das nennt man dann die Cash Application, da es täglich sozusagen das Abgleichen von Zahlungsein und Ausgängen mit den Rechnungen und mit dem Avisa ist.
00:04:58: Wenn man eine große Firma ist, die international exportiert importiert sehr viele Kunden hat vielleicht auch komplexere Produktportfolios, vielleicht mit Währungsschwankungen zu tun hat Und dann ist es sehr schwierig, das noch mit Kern-ERP Software zum Beispiel abzubilden.
00:05:16: Wir helfen dabei jetzt die letzten fünfzig bis dreißig Prozent dieses Prozesses noch zu automatisieren und haben da eine eigene KI-Plattform, die dabei hilft.
00:05:28: Ich hoffe, dass hat's ein bisschen erklärt!
00:05:34: Sarah du bist noch stummgeschaltet?
00:05:37: Plastiker, erst habe ich kein Internet, jetzt bin ich stumm geschaltet.
00:05:41: Heute läufts technisch bei mir also... Ich hatte gerade gesagt, ich fände es eigentlich ganz cool, wenn wir in Richtung Plattform noch mal ein bisschen tiefer reingehen.
00:05:52: Die hat ja bei euch sogar einen Namen bzw der Agent, der dann auch dahinter steht.
00:05:56: Nimm uns doch gerne einmal mit.
00:06:00: Wo setzt ihr da an?
00:06:02: Wie funktioniert eure eigene Plattform inklusive Agent?
00:06:05: und was sind vielleicht auch Bereiche wo ihr sagt naja das setzen wir schon so auf dass da auch bewusst der Mensch weiter im Loop ist und manche Aufgaben vielleicht auch gar nicht ausgelagert werden an eine KI?
00:06:17: Ja, genau.
00:06:18: Sehr gute Frage und ich glaube der Kern von jeder agentischen Plattform ist eigentlich wo es die Schnittstelle zwischen Mensch und KI oder Mensch und Maschine wenn man so will.
00:06:27: Und in der Finanzbuchhaltung ist es natürlich klar dass sehr viel darauf ankommt das alle Zahlen stimmen.
00:06:35: Das heißt Anteile Deterministischer Prozesse gibt.
00:06:39: Das heißt, dass so wie es ja ein CRM und ERP-System auch total klar ist das am Ende die Summe immer genau die wichtige ist.
00:06:47: wir sehen System eingetragen ist muss das natürlich auch in agentischen Plattformen der Fall sein.
00:06:51: Und wie machen wir das?
00:06:53: Wir setzen an System mit dem ERP System an und ich sag mal eher operativen System Wie zum Beispiel den E-Mail im Boxen Den Bankensystem wo auch eine hohe Komplexität sein kann.
00:07:06: Einige unsere Kunden haben hundertvierzig E-Mail-Emboxes, in denen Rechnungen sind.
00:07:11: Andere haben drei Hundert Bankkonten und die beenden wir an, die bei unserer eigenen Integrationsplattform um dann sozusagen das Ganze ein Datenuniversum für diesen Prozess reinzuziehen.
00:07:25: Dazu nutzen wir moderne Grafendatenbanken, die das ganze vectorisieren und einfacher machen auch zu navigieren, sowohl für Mensch als auch für den Agenten.
00:07:35: Das heißt man hat uns Agent Leo immer den richtigen Kontext.
00:07:40: das heißt wir haben zum Beispiel dann E-Mails die verknüpft sind mit Stammdaten, die wiederum verknüpfend sind mit Zahlungsdaten
00:07:46: etc.,
00:07:46: das heißt man kann dadurch auch immer die Historie deutlich einfacher verstehen.
00:07:51: Und wir wissen alle aus unserer eigenen Erfahrung mit KI-Agenten wie ChatGBT oder Claude, dass jeder Agent immer nur so gut ist wie der Kontext den er zur Verfügung hat und den er sich auch sucht.
00:08:02: Und deswegen setzen wir ganz fundamental an.
00:08:05: Wir bringen erstmal genau die Zahlen rein dann reichen wir das Ganze mit Kontext an und dann haben wir aber auch eine starke Fokussierung auf alles was regelbasiert automatisierbar.
00:08:16: es ist regelbasieren automatisieren.
00:08:18: Das heißt alle zahlen sind natürlich über Datenbanken etc.
00:08:24: ganz klar berechnet, aber dann fängt sozusagen nach diesen automatisierten Zuordnungen, nach den Zahnungsberechnung, dann finkt meistens die menschliche Arbeit an.
00:08:36: Und das kann dann sowas sein, wie herausfinden warum meine Rechnung noch nicht bezahlt wurde oder herausfinden ob es jetzt richtig ist dass eine rechnung ein abzug hat.
00:08:46: Haben wir da wirklich einen discount gewährt?
00:08:49: Oder ist das wirklich unsere sconto mit diesem Kunden und in Summe wenn man dann Milliarden an Rechnungsvolumen hat und aber auch tausende oder zehntausend von Kunden könnte ich vorstellen Schwierig ist für Menschen das zwischen den System dann abzugleichen und nachzuhalten.
00:09:09: Und hier kann es halt sehr gut sein, dass man mit einer schlaueren Datenstruktur und dann agentischer Intelligenz deutlich schon die Vorarbeit leisten kann und einfach die Punkte einfach verknüpft.
00:09:23: Aber ganz wichtig für uns immer der Mensch hat immer Letzte Wort sozusagen, also wir haben so human in the loop oder Human above the loop nennt man das im englischen.
00:09:33: Das heißt einfach nur dass der Mensch im sozusagen in diesem Prozess der Kern ist und jeder der Vorschläge von Vero unserem Agenten muss vom Team freigegeben werden.
00:09:46: Das heisst wenn wir zum Beispiel vorschlagen eine Eskalation an einem Prozess zu machen oder etwas zu monieren bei unseren Kunden oder etwas vielleicht auch intern nachzufragen, dann wird das vorbereitet.
00:09:58: Dann wird quasi die Investigierung, wie nennt man es auf Deutsch?
00:10:04: Die Nachforschung sozusagen präsentiert.
00:10:06: aber der Buchhalter hat immer dann das letzte Wort und hat sich natürlich die achtzig Prozent der Arbeit gespart erst mal die Information rauszusuchen.
00:10:15: Und in den letzten zwanzig ist es dann auch neb, dass zum Beispiel die E-Mail vorformuliert ist Journal Entry Post auch schon vorgeschrieben und formatiert ist, sodass eigentlich nur noch sozusagen die wichtigsten Abwägungen bei Menschen liegen.
00:10:30: Aber die ja buchheitshierischen Aufgaben, die eher ich sag mal diese wiederholenden repetitiven Aufgaben sind dass sie vom Agenten sehr stark unterstützt sind.
00:10:43: Wie geht das denn?
00:10:47: Ich denke schon und ich hoffe wenn ihr Buchhalter oder so zu hört er kennt vielleicht seinen Arbeitsalltag.
00:10:54: Vor allem diese Suche, also verschiedenste Datenquellen.
00:10:59: Das ist in sehr vielen Unternehmen entsprechend ein Thema wo man einfach sagt es bindet unfassbar viel manuelle Kraft oder Ressourcen überhaupt erstmal die richtigen Informationen zu bekommen um dann eine Entscheidung zu treffen.
00:11:13: und wenn ich als Mensch am Ende immer noch die Entscheidungsloop bin aber die Information nicht mehr einzeln raussuchen muss und mich da anmelden ... zwei Bildschirme links, rechts kopieren wie auch immer.
00:11:25: Ich glaube ich freut sich jeder über gewonnene Zeit für qualifiziertere Arbeit.
00:11:32: Bevor ich aber gleich noch auf vielleicht ist nochmal eher diesen... mich würde nachher mal interessieren inwieweit offen Unternehmen sind in solchen Prozessen auch Karriereinzusetzen.
00:11:46: also was ich gerade im regulierten Bereich immer so ein bisschen natürlich eine gewisse Herausforderung habe vor allem wenn es um Zahlen geht und Dinge stimmen müssen ... habe ich so ein bisschen, fragt man zehn Leute.
00:11:55: Hast du wahrscheinlich zwölf unter fünfzehn unterschiedliche Meinungen?
00:11:59: Aber jetzt eben auf der Technikseite... Ich komme ja noch ein bisschen aus der PSD-Zwei-Ecke.
00:12:06: Wie kommt ihr an die Kontoinformationen?
00:12:09: Schrickstrich wie bindet ihr das alles so an dass ihr auch wirklich sagt okay wir haben immer die aktuellsten Informationen entsprechend vorliegen?
00:12:19: Genau also wir haben wie gesagt unsere eigene Integrationsplattform.
00:12:24: Das war uns auch ganz wichtig und das ist gerade auch in diesem Großkonzernbereich Enterprise zu Englisch.
00:12:32: Sehr wichtig, dass man super flexibel ist mit den Anbindungen und den Schnittstellen und dass diese natürlich auch sich flexibel an unsere Kunden anpassen.
00:12:39: Denn eines der großen Probleme, die wir ja vorantreffen ist, diese komplexe Systemlandschaft – das heißt, wir haben zum Beispiel Kunden in Deutschland, wir hatten neunzehn ERP-Systeme weil die Unternehmen zusammengekauft wurden oder in Kanada dreihundert Banken konnten.
00:12:54: Und gerade da ist diese Flexibilität sehr wichtig!
00:12:57: Wir bieten daran, dass man das über Cloud API Konnektoren macht aber Ich sag mal sogenannte On-Premise-Systeme, also wo die Server im eigenen Netzwerk sitzen andocken.
00:13:09: Da haben wir dann sogenannte Agenten, die aber eigentlich quasi kleine Programme sind, die Daten aus dem Netzwerk in diesen Kontext reinziehen und genau so sorgen wir dafür dass immer genau die Daten da sind für den Prozess gebraucht werden und bieten da auch sehr datenschonende Lösungen an dass sie zum Beispiel dann nur am Browser abgerufen werden oder nur innerhalb des eigenen VPCs, also des eigenen Netzwerks um halt auch auf Datenschutz Bedenken eingehen zu können.
00:13:44: und so ist erstmal die kurze Antwort dazu.
00:13:48: Da
00:13:52: ist noch ne Frage, Julian oder?
00:13:54: Ja ja jetzt kam gerade noch eine andere Frage auf.
00:13:58: Wer ist denn für eure Lösung der ideale Kunde?
00:14:01: also es ist ein Enterprise-Kunde weil der halt entsprechend eine fragmentierte Datenhaltung hat.
00:14:07: oder ist das dann vielleicht doch auch der Mittelständler... ...oder vielleicht auch der kleine Handwerksbetrieb?
00:14:13: Oder alle?
00:14:14: Ja sehr gute Frage!
00:14:16: Also wir sind klar eher im Mittelstand bis Enterprise-Bereich unterwegs.
00:14:23: Könntest du euch so vorstellen, wenn man groß genug ist um SAP System zu adoptieren also so ab zweihundertfünfzig bis fünfhundert Millionen Euro Umsatz dann ist es oftmals so dass die Prozesse so komplex sind das man sich für diesen Prozess auch ein ganzes Team an Debitoren Buchhaltern einstellt und dann auch die Lösung wirklich dafür spezialisiert sein muss.
00:14:44: Das korreliert meistens stark.
00:14:45: Es gibt natürlich Industrien wie jetzt zum Beispiel die Finanzindustrie, wo das Thema Debitorenbuchhaltung weniger ein Problem ist.
00:14:54: Aber jetzt in allen deutschen Mittelständlern, womit Maschinen global gehandelt wird oder Chemiefirmen, die importieren, exportieren und ganz viele kleine Kunden haben – da kann es sehr schnell komplex werden!
00:15:11: Da setzen wir dann an….
00:15:12: Und das heißt so ab von fünf Millionen Umsatz ist unsere sogenannte Suite-Spot.
00:15:19: Wenn es dann in B to B Bereich ist, dann ist das meistens auch ein sehr guter Fit.
00:15:26: Ansonsten wer nutzt das bei uns?
00:15:29: Meistens sind die Debitorenbuchhalter, das nennt man Accounts Receivable im Englischen.
00:15:34: Da gibt's eigene Teams, die zum Teil unterteilt sind in Teams die nur die Zahlungsallokation machen.
00:15:39: Das können wir Kunden von uns auch mal siebzig Leute sein, die nur den Prozess machen oder halt auch die sich ums Forderungsmanagement kümmern.
00:15:50: Das sind auch gut und gerne mal wie gesagt, siebenhundert Leute.
00:15:53: insofern ist das meistens das Team.
00:15:57: Und die entscheider sind bei uns dann die Corporate Finance Direktoren und CFO's, die dann halt dafür sorgen wollen dass sie schneller Umsatz in Cash verbanden.
00:16:12: Stell mir eine andere Frage stelle ich jetzt hinten ran, Dara du bist dran?
00:16:16: Aber danke.
00:16:18: Spannend!
00:16:20: Bist du dir jetzt gar nicht mehr stellen, weil ich fand es nicht spannend?
00:16:23: Okay, aber ich hätte mich noch... Also, weil ... Ich glaube ansonsten ... Ich habe immer noch da ... Meine Frau arbeitet ja in so einer Tierarztpraxis und da sagt sie mir auch dass die in ihrer Lösung auch dann immer sehen kann die offenen Rechnungen.
00:16:34: also das ist auch das Konto angebunden.
00:16:36: aber es ist halt der einfache Fall ein oder zwei Konten maximal im Zweifel und es macht einer oder eine.
00:16:43: nebenbei hätte ich jetzt mal gesagt so dafür ist die lösung dann wahrscheinlich noch nicht gebaut sondern die standardlösungen funktionieren.
00:16:49: eins da deswegen natürlich dann im mittelstand wenn dann halt mehrere leute oder teams daran arbeiten.
00:16:56: Weil das kann ich doch jetzt meine frage daran knüpfen is ja
00:17:00: kultur, äh
00:17:01: ist dass so ein?
00:17:02: ist das so ein thema womit ihr offene türen ein rennt und sagt Die finden das alle.
00:17:08: Ich sag mal, ist die geilste Erfindung seit Bierendosen und ich finde es richtig gut oder ist das eher okay?
00:17:16: Das sind dann aber auch nochmal Machtkämpfe, die geführt werden müssen weil gibt's Platz hier schon, die das nicht gut finden, die AI für den Prozess nicht vernünftig finden oder ähnliches.
00:17:27: Also was trifft man?
00:17:29: Ja, ich glaub' man... Fift jetzt so drei Jahre nach ChatGBT auf von bis, aber ich glaube es hat sich schon auch ein bisschen eingerichtet.
00:17:40: dass man weiß ist Teil der Zukunft.
00:17:41: Man hat vielleicht die größten ambitioniertesten Wunschträume von irgendwie.
00:17:48: alles wird durch KI abgewickelt, vielleicht auch schon ein bisschen eingeordnet als etwas überhyped und das ist jetzt so wenn man sich den guten alten Hypecycle anschaut, vielleicht im Plateau der Produktivität angekommen.
00:18:01: Also, ne?
00:18:01: Das geht ja so hoch im HypeCycle.
00:18:03: Dann erstmal das Tal der enttäuschten Erwartungen und ich glaube jetzt sind wir auf dem Weg dass es dann in Konzernen auch als Zeile Zukunft gesehen wird.
00:18:13: Es gibt sicherlich viele Leute die zu Recht auch zögerlich sind oder auch daran zweifeln dass large Language Modelle was das ja letzten Endes sind Im Finanzbereich wirklich skalierbar Mehrwert bringen, gerade auch weil am Anfang eine Halluzination ein Thema sind und waren.
00:18:33: Wir erinnern uns alle daran dass GBT nicht eins plus fünfzehn rechnen kann oder vor allem drei Stehgezahlen.
00:18:41: mittlerweile ist das ein gelöstes Problem.
00:18:44: Latch-Language-Modelle können sich anderer Tools bedienen, die dann wiederum zum Beispiel Rechnung ausführen.
00:18:49: Latch language Modellen können sich Kontext aus dem Internet live ziehen und sind quasi so ein Gehirn was halt sehr viele Tools nutzen kann.
00:18:57: und das kann man sich im Finanzbereich auch zugute zum Vorteil nutzen.
00:19:04: Und natürlich ist jede Neuerung und ich sehe das so ein bisschen immer in sozusagen Wellen der Transformation die erste Welle von, ich sag mal Papierbuchhaltung zu ERP-System in den Siebzigern.
00:19:19: Das war sicherlich auch das man irgendwie erwartet dass der Computer das alles macht.
00:19:23: Das waren erstes Umdenken.
00:19:24: dann haben wir sozusagen von ERP Systemen zur Spezialität des Software später zu Cloud Software und jetzt zu agentischer Software.
00:19:32: Und natürlich gibt es immer auch die earlier Doctor die sehen sehr offen gegenüber stehen.
00:19:38: Das sehen wir auch viel in Deutschland, ehrlich gesagt.
00:19:40: Also wie sehen das Mittelständler eigene Teams einstellen die sich um KI in der Firma kümmern?
00:19:47: Dass es wirklich hoch auf der Agenda steht und dass Es auch sehr dezidiert geschaut wird wo in der firma können wir selbst was bauen mit KI?
00:19:56: Was ist vielleicht der Kern unserer Wertschöpfung?
00:19:58: da müssen wir auch fit sein.
00:20:00: Wo kaufen uns das dann ein?
00:20:02: Und was sind vielleicht auch die Limitierung unter?
00:20:04: werden erst mal nicht auch groß auf KI setzen?
00:20:07: Insofern würde ich sagen Ich bin eigentlich immer sehr positiv überrascht, wie viele Kunden auch auf uns zu kommen und sagen hier muss doch ihr was machen können.
00:20:15: Und dann sind die meisten sehr happy dass wir das dann bestätigen können.
00:20:21: Lass uns doch da den Blick mal öffnen ins Ausland hin.
00:20:25: wenn ich das richtig gesehen habe habt ihr ja auch Kunden die aus dem Ausland kommen?
00:20:28: Wie erlebst du denn die Einstellung?
00:20:31: also gerade das was du auch beschrieben hast Sag ich mal, so mit dem typischen deutschen Mittelständler im Vergleich dann aber eben zu Unternehmen die im Ausland ansässig sind.
00:20:41: Also man sagt uns ja gerne nach dass wir da vielleicht ein bisschen hinten dran sind und vielleicht auch ein bisschen skeptischer als andere.
00:20:47: Kannst du das so bestätigen?
00:20:48: Du würdest sagen naja im Auslands sind hier schon noch einmal in der Ecke weiter und mutiger und haben mehr Lust drauf.
00:20:53: oder würdest du sagen es gibt sich gerade vielleicht gar nicht so viel?
00:20:57: Ich glaube also man...ich finde man kann immer gut unterscheiden zwischen sozusagen den Unterschieden zwischen Gruppen, wie jetzt zum Beispiel sagen wir Deutschland in USA und den Unterschied innerhalb von Gruppen.
00:21:08: Also innerhalb von Deutschland zum Beispiel.
00:21:10: Und ich sehe das die Unterschiede innerhalb von Deutschlands mindestens genauso groß sind als die Unterschied der Zwischenländer.
00:21:17: Das heißt es gibt in Deutschland auch Vorreiter, die technologisch Bock haben, die Leute einstellen, die sich um das Thema kümmern, die auch schauen dass sie sehr engen Austausch haben mit Startups.
00:21:31: Stichwort Adventure Clienting ist im letzten Jahren so ein Begriff und sehe aber natürlich schon, dass jetzt wenn ich mir den Milliarden oder denn durchschnittswert angucke das in Deutschland auch viel Zügerlichkeit kommt.
00:21:44: Ich glaube es ist auch System sozusagen die geben.
00:21:49: Das heißt wir müssen halt auch in Europa und Deutschland etwas mehr auf gewisse Regulatorik achten.
00:21:58: Es gab ja gerade dieses Interview zwischen unserem Bundeskanzler und Jensen Huang, wo der Bundeskantler natürlich zuerst gefragt hat wie jede Regulierung uns Fortschritt vor zusammengehen können.
00:22:10: Und dann hat Jensen Hwang so als Amerikaner gesagt ohne Industrie und Fortschutz gibt es gar nichts zu regulieren.
00:22:18: Wir müssen das vielleicht in Deutschland eher so als ein oder derselbe Medaille sehen und weniger erst mit den regulatorischen Anfragen kommen.
00:22:27: Wir sehen es jetzt, wenn wir... Also ich sehe mich um auf das Thema Schnittstelle zurückzukommen.
00:22:31: So ein bisschen als Schnittsstelle zwischen dem technologischen Horizont den es gerade gibt also was ist möglich im Bereich KI und natürlich dem was dann realisierbar ist und was relevant ist für unsere Zielgruppe die Buchhalter, die CF aus.
00:22:45: Und wir sehen zum Beispiel dass einige Technologien erst Wochen oder Monate später nach Europa kommen weil die Unsicherheit regulatorisch zu hoch ist und die dann erst mal nicht bei uns verfügbar sind.
00:22:58: Und das ist natürlich etwas, was systematisch gegeben ist.
00:23:02: Wenn man mit KI-Regulatorik, Datenschutzregulatorik aber auch viele Einschnitte hast, muss man sie immer bedenken als deutscher Kunde insofern.
00:23:15: Ich würde sagen es gab eher Systeme als kulturell.
00:23:19: Und vielleicht ist das System dann so ein bisschen etwas, was da in Kultur schafft.
00:23:23: Aber es wäre jetzt glaube ich zu lang für diesen Pubcast Dativer einzusteigen.
00:23:30: Absolut!
00:23:33: Also... Ist ja schon mal an der Seite total spannend mal zu sagen, weil du hattest eben eigentlich diese Schnittstelle, vielleicht aber auch die Möglichkeit quasi als Start-up auch die Dinge voranzutreiben?
00:23:45: Weil Konzerne oder die Enterprises halt vielleicht ein bisschen länger brauchen müssen nachzuziehen.
00:23:51: Ähm, jetzt kam aber eben noch eine Frage ist.
00:23:57: Wann und wo war der Gründungsgedanke sich mit dem Thema zu beschäftigen... ...und Transformants zu gründen bzw diese Plattformen zu bauen?
00:24:07: Was die Geschichte dahinter bist du selber debutoren Buchreiter und sagst da irgendwann hast du gesagt weil es ja große... Es ist ja ganz großer Mist.
00:24:15: das müsste man doch besser machen.
00:24:18: Genau also ich hab einen Mitgründer Nick, der hat zehn Jahre Erfahrung im Bereich Corporal Finance.
00:24:24: Hat da große ERP-Systeme bei großen Kunden eingeführt und kennt sich daher in diesen Prozessen sehr gut aus.
00:24:33: Debitorenmanagement ist ein Thema und hat damals schon immer auch mit CFOs gesprochen die ja haben sich dann den Fokus angeschaut und haben immer gesagt so was können wir jetzt daran tun?
00:24:45: Was können wir heute verbessern damit wir unsere Cash Positionen in Zukunft verbessern?
00:24:50: Und unsere Plattform beantwortet eigentlich diese Frage.
00:24:52: Wir haben unsere eigenen Forecasting Algorithmen, die dann unseren Agenten informieren wo es Risiken gibt, wo vielleicht Rechnungen priorisiert werden müssen
00:25:02: etc.,
00:25:03: das waren wir auch zusammen mit einem Forschungskonglomerat und das ist sozusagen da der Insight gewesen und gleichzeitig haben wir auch mit vielen potenziellen Kunden gesprochen.
00:25:16: Dieses Thema Dibitorenbuchhaltung, Counter-Receivable war immer so ein wiederkehrendes Thema wo eigentlich alle unzufrieden waren wie es derzeit bei ihnen gelöst war.
00:25:25: Also Stichwort siebenhundert Leute in einem Backoffice die diesen Prozess manuell machen oder CFOs die verstehen dass das nicht richtig sein kann was man nur eine vierzig Prozent Automatisierungsrat hat im Zeitalter von KI.
00:25:40: und dann haben wir uns den Space wie man auf Englisch sagt man näher angeschaut und auch gesehen, dass es da auf jeden Fall ein offenes Feld gibt.
00:25:50: Ich sag mal Teil der nächsten Welle, der kainativen Welle zu sein.
00:25:54: Und sind dann damit auch dieses Jahr an Start gegangen und sehen da auch sehr gutes Feedback.
00:25:59: Er hat das erwähnt aus verschiedenen Märkten mit den ersten US-Kunden, denen wir auch über Use Cases hinweghelfen von der Zahlungsapplikation über Forderungsmanagement und merken, viel Potenzial geht, das besser zu machen als es derzeit läuft.
00:26:20: Ich muss jetzt eine kleine Zwischenfrage stellen.
00:26:22: Die ist mir nämlich schon hochgekommen, als ich mich vorab mit euch beschäftigt habe.
00:26:27: Euer Agents ruft ja auch Kunden an, hab' ich gesehen.
00:26:32: Er kann sein!
00:26:33: Wie
00:26:33: reagieren denn die Leute da drauf?
00:26:35: Also... Das ist ja jetzt nur mal etwas, was wir so im Alltag noch nicht unbedingt so gewohnt sind.
00:26:41: Dass dich irgendwo anruf und es geht der KI-Agent dran ... Stichwort Arztpraxen, die vielleicht dann ihre Terminwuchern mit Dr.
00:26:49: Lib optimieren oder was auch immer, das kennt man vielleicht?
00:26:52: Dass man ernst Telefon geht und da ist eine KI dran und möchte mit mir reden, das kenne ich nicht!
00:26:58: Also wie reagieren die Leute?
00:27:01: Sind die ja skeptisch?
00:27:02: Liegen sie
00:27:02: vielleicht auf?
00:27:03: Glauben Sie's
00:27:03: nicht?!
00:27:04: Genau, also da muss man differenzieren.
00:27:07: In vielen EU-Ländern ist das so ein Outbound Calling mit KI-Agenten regulatorisch sehr begrenzt.
00:27:14: Das heißt unsere Newscases sind eher in den USA zum Beispiel wo das aus regulatorischen Gründen etwas einfacher ist und die meisten reagieren eigentlich relativ positiv weil die meistens auf selbst diese Gespräche nicht... Die sind ja nicht immer angenehm wenn erwinnert wird dass man vielleicht eine säumige Zahlung hat Und es geht ja darum, sozusagen die Information zu erfahren.
00:27:38: Also wann wird gezahlt?
00:27:40: Das ist dann möglicherweise a promise to pay damit man ins System dann das Zahlungsdatum updaten kann sein Vorkass wiederum besser versteht und man muss dann auch gucken.
00:27:48: irgendwann geht's dann ja auch in Richtung was müssen wir abschreiben was müssen vielleicht an sogenannte Collection Agencies oder ein Kasse Unternehmen weitergeben?
00:27:57: und genau das ist etwas wo die KI-Agenten natürlich viel produktiver sein können, als ein menschliches Callcenter.
00:28:06: Das heißt wir können drei sich anrufe parallel sehr einfach abwickeln und letzten Endes sind die meisten Leute da schon sehr rezeptiv.
00:28:17: es geht ja auch in diesem BtoB Bereich viel um Vertrauen.
00:28:20: das heißt viele unser Kunden sagen ne das wollen wir gar nicht machen.
00:28:23: Wir kennen unsere Kunden persönlich.
00:28:25: wir machen gerne irgendwie die E-Mails mit euch haben gerne das ihr das vorbereitet, aber wir rufen immer noch selbst an und dann ist es natürlich für uns auch etwas was wir jetzt niemals aufzwängen.
00:28:35: Aber die diese Calling-Agenten wie sie in den USA schon gut funktionieren, die ja klingt schon relativ nativ.
00:28:43: und wenn man auch einfach sagt hey ich bin die KI-Assistenz von... Dann kann man sagen Ich leg' jetzt auf!
00:28:49: Das finde ich doof.
00:28:50: oder man kann sagen okay darauf lasse ich mich jetzt ein und dann sind es ja auch keine.
00:28:57: Wir wollen ja keine persönlichen Datenabfragen oder so, deswegen ist das auch alles weniger problematisch als jetzt in anderen Bereichen wo es glaube ich sehr schwierig wäre das zu skalieren.
00:29:07: Ja, finde ich total spannend.
00:29:09: Und auch der Gedanke muss ich sagen... ...dass man sich vielleicht gegenüber von einem KI-Agenten dann leichter tut!
00:29:15: Das hatte ich ja so noch nicht, ne?
00:29:17: Also da hatte ich nicht den Gedanken im Kopf aber finde ich es total plausibel.
00:29:20: Denn ist das vielleicht gerade in unangenehmen Situationen ein bisschen angenehmer wenn man weiß an der anderen Stelle ist dann nur die Maschine und nicht der Mensch.
00:29:27: Was dann ja auch gerne mal ein bisschen versöhnlicher wird.
00:29:29: Also spannend auf jeden Fall.
00:29:31: Bin mal gespannt Wann das hier rüber schwappt.
00:29:34: Aber da wären wir dann wieder beim Thema.
00:29:35: und das bringt mich auch quasi zur eigentlichen Frage, die ich dir stellen wollte weil du es vorhin ja auch schon angesprochen hast.
00:29:41: Das sind natürlich in Europa sehr reguliert unterwegs.
00:29:45: Es hat Vorteile, aber auch Nachteile und das gilt natürlich für euch als junges Unternehmen als Startup.
00:29:52: Insofern lassen Sie den Blick doch gerne noch mal aufmachen.
00:29:54: Erstmal nochmal so ein bisschen auch in Richtung des Themas, mit dem wir uns hier da auch im Podcast vor allen Dingen beschäftigen also einen ganzen Schnittstelle Kooperationsthema.
00:30:03: Das braucht es denn aus deiner Sicht damit das in der EU wirklich funktionierende Schnittstellen gibt zwischen Unternehmen, zwischen Banken,
00:30:10: zwischen
00:30:11: Software wie ihr sie jetzt auch anbietet und gerne auch jetzt mit Blick auf die Regulatorik in der ihr euch dann teilweise befindet.
00:30:18: woran scheitert das vielleicht heute auch?
00:30:19: Und was wünschen?
00:30:21: vielleicht, dass es dann ein bisschen besser vorangeht und das ganze Thema besser funktioniert.
00:30:26: Ja sehr gute Frage!
00:30:26: Also vielleicht sozusagen die Schnittstelle zur Finanzwirtschaft?
00:30:30: Die glaube ich – vielleicht haben wir viele Hörer in eurem Podcasts, die es da verorten würden.
00:30:35: Wir haben natürlich zu tun mit Bankanbindungen, mit ERP-Anbindung zum Teil Zahlungsanbietern.
00:30:44: Wir sind auf jeden Fall der Überzeugung, dass die Kunden her ihre eigenen Daten sein müssen.
00:30:49: Also es sollte den Kunden einfach gemacht werden mit Schnittstellen und wie Arpys oder NCPs... das ist jetzt quasi so eine kainative Arpie wenn man sich's einfach machen will dann auch auf Ihre Dat zugreifen zu dürfen.
00:31:03: Und da sehen wir natürlich, dass das nicht bei allen Finanzdienstleistern so einfach ist.
00:31:09: Auf einem Positivbeispiel nehmen wir zum Beispiel eines der erfolgreichsten Payments unternehmen, der Veil Stripe.
00:31:15: Der Erfolg ist aus meiner Sicht sehr darauf zurückzuführen dass die diesen Switch und jetzt komme ich vielleicht mit einer etwas englischen Ausdruck aber das ist quasi dieser Switch von GUI zu AP.
00:31:26: Also Graphic User Interface, der Mensch muss es bedienen, der Menschen muss interagieren klickt sich durch Tabellen
00:31:32: etc.,
00:31:33: zu Maschinen sprechen mit Maschin.
00:31:35: Das ist eigentlich so ein Trend, den gibt es in den letzten zehn, fünfzehn Jahren.
00:31:38: Und das hat Stripe glaube ich zur Perfektion exekutiert und ist glaube ich einer der Gründe warum es so einfach ist mit Stripe zusammenzuarbeiten.
00:31:47: Sei es für die dann direkte Kunden aber auch jetzt für Dienstleister wie uns, die vielleicht damit arbeiten sind da super einfach anbindbar.
00:31:54: Wenn wir dann vielleicht auf hier eine oder andere Bank schauen, die lässt sich dann gerne nochmal zahlen um ne Schnittstelle zu machen.
00:32:01: zu den Kundendaten Erschwert das in wenig und man muss dann CSV Dateien runterladen etc.
00:32:08: Da würde ich immer plädieren für so weit, dass es in dem regulatorischen Arm möglich ist System Offenheit und Anbindbarkeit damit der Kunde letztendlich entscheiden kann was er mit seinen Daten macht.
00:32:21: Und ich glaube auch gerade wenn man jetzt auf die Dienstleister, der schaut.
00:32:26: Nehmen wir Banken und eben auch ERPs.
00:32:27: ich glaube diejenigen die in der Zukunft genutzt werden sind halt die für die Kunden am einfachsten mit ihren kainerativen Tools nutzbar sind.
00:32:33: das heißt jetzt habe mich selbst dabei dass ich bestimmte Tools bevorzuge weil sie gut in meinen Cloud nutzba sind und ich einfach direkt aus der Ogebung sie ansteuern kann.
00:32:45: und ich würde sagen Ich kenne mich jetzt in der Finanzregulatorik nicht so gut aus, auch wenn ich als Berater ehrlich gesagt im Bank unterwegs war.
00:32:52: Ich bin dann auch nach zwei Jahren Compliance und Risk nicht ganz durchgesteht nur was es da alles gibt.
00:32:59: aber soweit möglich würde ich immer dafür plädieren System offen zu sein Und dann vielleicht so in die Richtung Regulatorik.
00:33:06: Da geht sicherlich vielschichtige regulatorisch die relevant ist.
00:33:10: Da geht's sicherlich Industrie.
00:33:11: spezifische Regulatorick habe ich jetzt gerade glaube schon ein bisschen abgefrühstückt oder angesprochen in Banking, aber vielleicht auch sozusagen diese Technologie-Regulaturik.
00:33:22: Also Stichwort EU, KI Richtlinie
00:33:25: etc.,
00:33:27: das sind natürlich Sachen wo man glaube ich immer Vorsicht walten lassen muss.
00:33:33: Ist es schon abdeckbar durch bestehende Regulatorik oder setzen wir quasi noch etwas obendrauf?
00:33:38: Es gibt ja schon bestehenden Gesetze gegen gewisse Diskriminierung oder gewisse Datenschutzribulatoren etc.
00:33:46: Und die Frage ist immer, muss man das dann noch mit einer neuen Richtlinie doppeln?
00:33:50: Oder führt es dann eher zu Friktionen bei der Adoption?
00:33:54: und ich glaube im Einzelfall kann man oftmals mit weniger mehr erreichen.
00:34:01: Genau und ich würde sagen dass es schon auch einen Standortnachteil gegenüber anderen Standorten.
00:34:06: also jetzt sehr sagen wir mal Das Frontiermodell von der Tropic Fable, was ja in Deutschland irgendwie erst Wochen oder Monate später ausgerollt wurde.
00:34:17: Da wurde ich auch auf Regulator berufen meinen Verständnis nach und da wurde auch zum Teil gesagt dass die US-amerikanische Regierung das nicht anderen Märkten zur Verfügung stellen will.
00:34:28: also da ist man auch wieder abhängig.
00:34:29: aber Ich würde sagen da geht in Europa mehr und in Deutschland glaube ich auch.
00:34:35: Also ich habe auch vor dreizehn Jahren bin ich in die Niederlande gezogen hab da vier gewohnt.
00:34:40: Und was man da an digitalen Services mit seiner Regierung abwickeln kann, das sind wir heute immer noch nicht in Deutschland.
00:34:47: Das ist unser Nachbarland und auch da ist jetzt der Datenschutz für ich schon sagen sehr hoch.
00:34:55: Da hat man einfach viele Fektionspunkte bei den Unternehmensgründungen schon gelöst.
00:35:03: Und da sind wir zum Teil weniger digital als Länder wie Estland.
00:35:09: Ich glaube, unseren deutschen Selbstverständnis sich ganz gerecht wird.
00:35:15: Musst auch nur in die skandinavischen Länder gucken und da fallen mir durchaus Beispiele ein auf die ich neidisch gucke.
00:35:23: Das stimmt schon.
00:35:27: Mir kam aber jetzt eben nochmal ein Gedanke oder eine Frage.
00:35:31: Ich formuliere es mal so was für Schmerz wenn ich jetzt ein Unternehmer bin beziehungsweise auch CFO oder ich bin dafür verantwortlich?
00:35:38: Was für Schmärzpunkte auf meiner Seite habe ... und müsste dich anrufen oder euch anruffen.
00:35:43: Und wie würde dann so eine Einführung in meinen Unternehmen überhaupt stattfinden?
00:35:48: Wie würde das laufen?
00:35:50: Sehr gute Frage!
00:35:52: Das ist ja gefühlt, es ist auch ein Operation am offenen Herzen.
00:35:56: Also habe ich mir... So habe ich die Finanzströme sehr essentiell in einem Unternehmen.
00:36:03: Jetzt hört sich jetzt blöd an, da kommt einer und sagt, ich bau da mal eben was dran.
00:36:10: Ja, sehr gute Frage.
00:36:10: Also wir sagen immer ganz bewusst ist jetzt kein Implementierungsprojekt und kein Beratungsprojekt.
00:36:21: was man machen muss um mit uns zusammenzuarbeiten das heißt die zuvor erwähnten Integrationsschnittstellen zu dem System sozusagen bestehenden Prozessen ermöglichen ist eigentlich, dass da darunter laufende Prozesse im ERP auf den Banken in den E-Mails.
00:36:39: Dass das einfach weiterläuft und wir quasi sozusagen diese Software anknüpfen und daran die Daten verfügbar machen während der Prozess einfach weiter läuft.
00:36:51: also es gibt jetzt keine Blackout Phasen im Accounts Receivable oder in dem Debitorenmanagement um mit uns zusammenzuarbeiten.
00:36:58: Wir haben auch viele ... der Implementierungsschmerzen, die jetzt zum Beispiel aus, ich sag mal alter... eigentlich alter aber so.
00:37:06: Der vorigen Generation ans Software.
00:37:09: Die damit immer einhergingen haben wir auch gelöst mit kainer-tiven Lösungen.
00:37:14: das heißt Wir haben Agenten die besonders gut darin sind die Datenstrukturen zu harmonisieren mit unserem System und die auch sozusagen gewisse Testskripte testen.
00:37:28: also dass sozusagen diese ganzen Prozesse, die jetzt mein Partner Nick zehn Jahre lang händisch gemacht hat bevor es KI gab in großen ERP-System.
00:37:37: Die haben wir jetzt quasi im Produkt integriert so dass auch dann ein Implementierungszeitraum sehr begrenzt ist.
00:37:47: natürlich bei großen Unternehmen kann das immer noch Monate dauern aber Es ist jetzt nicht sowieso einen ERP Projekt was einfach mal auch drei bis fünf Jahre dauern kann In denen irgendwie all hands on deck sind sondern nee man kann glaube ich mit einer Person, die sich PMO-mäßig darum kümmert und eine IT-Personen, die die einmalig die IT-Schnittstelle herstellt innerhalb weniger Monate mit uns live gehen.
00:38:11: Und dann sieht man die Ergebnisse auch direkt in der Plattform.
00:38:19: Julian ich spiele heute mal den Timekeeper.
00:38:21: Ich hab normalerweise auch so das mal gemacht.
00:38:23: Ja ich wollte...ich habe auch gerade gezuckt aber ich dachte ach, die will ne Frage stellen dann.
00:38:27: Guck!
00:38:27: Nee nee, ich wollte dich tatsächlich fragen ob du noch einen Stellen magst?
00:38:31: Mit Blick auf die Zeit
00:38:33: Ja mein Blick auf die Zeit ist jetzt, also habt ihr jetzt irgendwie im Laufe des Jahres angefangen und dann wenn man da mal so ein Blick nach vorne wirft.
00:38:40: Ich meine KI, die Entwicklungen sind brutal schnell.
00:38:43: deswegen frage ich jetzt nicht wo hier in fünf Jahren steht vielleicht auch nicht in drei Jahren aber wie sieht es für nächstes Jahr aus?
00:38:50: Und vielleicht noch übernächstes Jahr.
00:38:53: Also wir wollen erstmal in unseren bestehenden Märkten in Europa und dem USA weiter wachsen.
00:38:58: Auch weitere Produkte ins Portfolio mit aufnehmen.
00:39:02: Wir sind jetzt sehr stark in Erzahlungsapplikationen und dem Forderungsmanagement.
00:39:06: Und haben natürlich durch unser Vorkast den Algorithmen auch da ganz interessante Produkte, wir werden das weiter ausweiten in sozusagen das sogenannte Credit Management also Gläubiger Management.
00:39:22: Da geht es dann darum dass man den Kreditrahmenabsteck für Neukunden und dass man auch guckt, dass man immer einen Blick auf die Bestandskunden hat wie sich die Kreditwürdigkeit entwickelt.
00:39:34: Da haben wir auch schon sozusagen unser Beta abgeschlossen und werden einfach weiter.
00:39:38: dann für den CFO und sein Team da weitere Applikationen hinzufügen Hoffentlich mit weiteren deutschen Mittelständlern und internationalen Firmen weiter wachsen, das Team vergrößern.
00:39:56: Und dann hoffentlich irgendwann das digitale Agentische Office of the CFO für Industriefirmen sein.
00:40:05: Ich glaube es ist ein sehr spannender Markt und ich freue mich auf jeden Fall auf die Reise, die uns da vorsteht!
00:40:14: Ich finde das sehr schöne Schlussworte.
00:40:16: Also auf jeden Fall super spannend, wir bleiben dran und verfolgen das gerne weiter!
00:40:19: Und drücken euch natürlich die Daumen, wünschen euch alles Gute für den nächsten Monate und Jahre und hoffen dass das alles in Erfüllung geht.
00:40:28: Paul dann an der Stelle nochmal ganz herzlichen Dank für deine Zeit und für deine Insights.
00:40:32: ich fand es ja sehr spannend.
00:40:34: wie ich eingangs auch schon gesagt haben ist sicherlich im Bereich mit dem man sich jetzt wenn man nicht dort drin arbeitet erstmal vielleicht nicht ganz intensiv auseinandersetzt, aber umso spannender zu sehen.
00:40:43: Zum einen wieder an vielen Stellen gerade noch der Status Kurs und zum anderen aber was man eben auch heute technologisch eigentlich alles schon umsetzen kann.
00:40:51: Ja von daher danke auf jeden Fall.
00:40:53: ich fand es sehr spannend und...
00:40:55: Ich muss eine Frage reinschieben sorry!
00:40:58: Auf den letzten Metern.
00:40:59: na gut!
00:41:00: Wie organisierst du dich denn privat?
00:41:05: Ich bin ja immer noch auf der Suche nach genau sowas, der dann mal guckt.
00:41:09: Ah, so alle Rechnungen bezahlt... Also ich muss ja wenig Rechnung stellen aber ich muss Rechnen bezahlen als Privatperson und jetzt nicht dass vielleicht die eine oder andere Mahnung auch vielleicht mal da reinkommt.
00:41:21: Aber auf der anderen Seite denke mir nur so, ich hätte gerne ein System das mich da auch unterstützt Und mein CFO-Hood am Ende des Tages auch glücklich ist.
00:41:34: Ja, im Englischen gibt es diesen schönen etwas ekligen Ausdruck Dog-Fooding.
00:41:38: Das heißt so Idiot und Dogfood.
00:41:41: Du musst natürlich auch das was du selbst verkaufst und predigst tun.
00:41:46: Und wir haben in der Tat unser eigenes agentisches Buchhaltungstool wo wir täglich und böchentlich unsere Carshows planen.
00:41:55: Was man sehr gut mit bestehenden Terminalagenten... machen kann, also genannt sei der Cloud Code.
00:42:03: Wir haben sehr viele cloud code native Applikationen die uns auch dabei helfen gern Prozesse zu skalieren.
00:42:10: ich nutze es sehr viel für Recherche, Meeting-Vorbereitung natürlich alles was in Richtung Präsentation und Excel Modellentwicklung geht.
00:42:21: da ist es mittlerweile extrem fit und dann nutzen wir sogenannte Skills um diese sozusagen funktionierenden Prozese Und zum Teil auch so kleine Terminal Agents.
00:42:32: Auch zu skalieren, das heißt ich kann den auch mit meinem Team teil und kann dann ja meinen Team die zur Verfügung stellen.
00:42:40: Ich persönlich habe jetzt nicht so viel Rechnung wie ich stelle.
00:42:42: Das machen wir eher als Unternehmen.
00:42:43: Deswegen ist das da sozusagen zu verorten.
00:42:46: Aber ich bin sehr großer Fan davon.
00:42:49: Als erster App öffentlich klart auf mein Desktop täglich und fast fest mir nach zusammen wenig heute treffe guckt, wie unsere Google Ads laufen.
00:43:01: Sagt welche Keywords sich da vielleicht noch verbessern muss und hilft mir einfach bei vielen unternehmerischen Sachen die ja früher ehrlich gesagt Praktikanten Aufgaben gewesen wären, die ich jetzt einfach viel besser skalieren kann und wo ich für mehr Produktivität auch aushohle.
00:43:18: insofern.
00:43:19: Ich glaube aus den üblichen KI Ads kann man sehr viel rausholen wenn es ein bisschen reinfuchst.
00:43:28: Ja cool!
00:43:30: Dann meine letzte Frage ist eigentlich immer, wo trifft man dich?
00:43:33: Auf welchen Veranstaltungen würde man dir über den Weg laufen?
00:43:36: oder wie erreiche ich dich.
00:43:38: Falls ich jetzt die Podcastfrage gehört habe und gesagt hab, da muss ich doch mal nachfragen.
00:43:45: Ja also man kann mich immer unter Paul Hanke auf LinkedIn finden wenn er immer offen für Gespräche also gerne connecten falls gesprächsbedarf besteht oder einfach nur einen Austausch Unsere Website www.transformance.ai, da kann man auch direkt ein Meeting wuchen wenn es spannend ist.
00:44:03: und ansonsten bin ich im nächsten Monat auf dem Web Summit in Lissabon uns eigentlich auch immer gerne auf Finanz-Events und werde da auch bei der Shared Service Woche sitzen unserer Industrie etwas nischig für euch aber unterwegs sein.
00:44:21: CFO Event von Gardner etc... Und ansonsten sind wir in Hamburg und ja, man kann mich immer auf Legdein entreichen.
00:44:27: Und können wir gerne uns auch persönlich mal austauschen.
00:44:33: Sehr schön!
00:44:33: In Lissabon war ich leider noch nie.
00:44:36: Aber er weiß... Kommen wir vielleicht noch.
00:44:39: Vielen Dank hat sehr viel Spaß gemacht.
00:44:43: Ich bin sehr gespannt wie es für euch weitergeht und glaubt ihr habt da einen Schmerzpunkt getroffen der wirklich gelöst werden will?
00:44:51: Super.
00:44:52: Ja, vielen Dank Julian und Sarah hat mir sehr viel Spaß gemacht!
00:44:55: Danke für die Einladung und ich hoffe wir konnten den Zuhörerinnen und Zuhören heute einen kleinen Einblick in Corporate Finance geben und welche Schnittstellen es da alle so gibt zwischen Unternehmen, Regierung unter Startups
00:45:07: etc.,
00:45:08: also auch sehr viel Spass gemacht und gerne wieder.
00:45:11: Können wir das zurückgeben?
00:45:12: Danke dir und euch einer draußen noch einen schönen Tag.
00:45:15: Bis dann.
00:45:17: Ciao, Tschüss.