Payment & Banking Fintech Podcast

Payment & Banking Fintech Podcast

Fintech, Banking, Payment und Mobile

23. August 2019 Sound Money - FinTech Podcast #220

Sound Money - FinTech Podcast #220

"Sound Money" ist ein fast verloren gegangener Begriff der im Internet seit ein paar Jahren wieder eine Renessaince erlebt. Makro-Ökonomie ist dadurch "hip" und viele junge Menschen beschäftigen sich intensiv damit. Welche Formen von Geld fallen unter diesen Begriff und welche Eigenschaften verbindet man damit? Wie lässt sich die sogenannte Sound Money Technologie (SMT) innerhalb der Finanztechnologie (FinTech) einordnen? Diese und weitere für die Gegenwart und Zukunft relevanten Fragen diskutieren Kilian mit Jörg Hermsdorf - CTO von CONSERVE BlockChain Service.
Weiterführende Links:
Good Money, bad money – and how Bitcoin fits in | Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=w6O_btQlXf4
Bitcoin as the only working free market alternative to national central banks | Prof. Dr. Saifedean Ammos, https://www.youtube.com/watch?v=2vyWclM2cLI
Bitcoin – Beyond money as we know it today | Joerg Hermsdorf, https://www.youtube.com/watch?v=EJjMjXSu_eY
Ludwig von Mises - The Theory of Money and Credit (Ab Seite 413), https://mises.org/library/theory-money-and-credit
Ein freier Markt für Geld und Banking - Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=K4uL9zGljgI

Die Rolle von GAFA in Banking

Beim heutigen Podcast haben wir Florian Heinemann, den Gründer von Project A Ventures, zu Gast.

Rafael und André haben gemeinsam mit Florian über die Parallelen zwischen ecommerce und banking gesprochen und dabei die Gefahren und Chancen für die Industrie beleuchtet.

Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäft

Neuerungen im Bereich Krypto-Regulierung

Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäft? Wir müssen zugeben, keine einfache Kost. Deswegen heute mal wieder ein Co-Podcast (https://paymentandbanking.com/die-fintech-news-der-kw-27-fintech-podcast-214/) mit den Kollegen von PayTechTalk/PayTechLaw. (https://paytechlaw.com/paytechtalk-44-krypto-regulierung/) Diesmal geht es um das Thema Krypto, vor allem aus Sicht der Regulierung, trotzdem ein interessantes Thema für die Payment & Banking Branche.
Am 31.7.2019 hat das Bundeskabinett nun einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der AMLD5 beschlossen (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/2019-07-31-bekaempfung-geldwaesche.html), der im Vergleich zu dem Referentenentwurf weitere Neuerungen im Bereich Krypto-Regulierung für das deutsche Krypto-Ökosystem mit sich bringt. Einige davon haben es in sich. In der #218 Ausgabe unseres Podcasts, den wir als Co-Podcast mit den Kollegen von PayTechTalk (https://paytechlaw.com/paytechtalk/) ausstrahlen und aufgezeichnet haben, unterhält sich Kilian mit Frank Müller (https://www.linkedin.com/in/frankrhmueller/), Hartmut Giesen (https://www.linkedin.com/in/hartmutgiesen/) und Martin Kreitmair (https://www.linkedin.com/in/martin-kreitmair/) über die Implikationen des neuen Gesetzentwurfs. Wer gern liest, den verweisen wir außerdem auf den Beitrag zu diesem Thema im IT-Finanzmagazin (https://www.it-finanzmagazin.de/kryptowerte-kryptoverwahrung-hauruck-regulierung-nationaler-alleingang-93035/), viel Spaß bei der Lektüre.

Was versteht man unter einem Kryptowert?

Fallen darunter alle Kryptowährungen und Kryptotoken? Was ist mit Libra? Was versteht man unter „Kryptoverwahrgeschäft“? Warum darf man das Kryptoverwahrgeschäft nur isoliert betreiben und bedeutet das, dass Banken das Kryptoverwahrgeschäft künftig nicht erbringen dürfen bzw. erbringen möchten? Was sind die Hintergründe für die „Entweder-Oder-Lösung“? Nach der Gesetzesbegründung soll dadurch ein Übergreifen von IT-bezogenen Sicherheitsrisiken des Kryptoverwahrgeschäfts auf andere Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen vermieden werden. Könnten man diesen Risiken nicht mit aufsichtsrechtlichen Alternativen begegnen, zum Beispiel mit den BAIT oder den MaRisk?

Welche weiteren Auswirkungen hat die „Entweder-Oder-Lösung“ auf den deutschen Krypto-Markt? Macht ein nationaler Alleingang in einer globalisierten und digitalen Welt überhaupt Sinn? Wie weit entfernt sich Deutschland mit seiner Regulierungslandschaft von der in Europa?

Als mögliche Reaktion auf den Gesetzentwurf des Bundeskabinetts hat BitPay auf seiner Supportseite angekündigt (https://support.bitpay.com/hc/en-us/articles/360000123366-Why-can-t-I-use-BitPay-s-services-in-my-country-), den deutschen Markt nicht mehr zu bedienen. BitPay ist einer der führenden Zahlungsanbieter für Zahlungen mit Kryptowährungen. Neben Deutschland ist kein anderes EU-Land betroffen, sondern Länder wie Algerien, Bangladesch, Ägypten, Irak und Vietnam, in denen Bitcoin & Co. illegal sind. Werden weitere Anbieter dem Beispiel von BitPay folgen und sich aus dem deutschen Markt zurückziehen? Wäre ein Zuwarten auf eine europäische Lösung nicht sinnvoller gewesen?
Fragen über Fragen, die wir rege diskutiert haben.

xPay

Im akutellen FinTech Podcast #217 sprechen Rafael und Jochen über xPay. xPay ist der vom Handelsblatt geleakte (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsverkehr-x-pay-koennte-paydirekt-abloesen/24681882.html) erneute Versuch deutscher Banken und Sparkassen Relevanz im digitalen Zahlungsverkehr zu erhalten. Offensichtlich sollen alle bestehenden, hiesigen digitalen Zahlverfahren, also Paydirekt, Giropay, Kwitt, Girocard Online zu einem neuen „x“-Pay verschmolzen werden. Gleich zu Anfang stellte sich die Frage für was das „x“ steht und wie man es ausspricht. x-Pay als der x-te Versuch der deutschen Banken und Sparkassen? X als „Cross“-Pay für die Überwindung der Grenzen online und offline? Oder römisch X als der 10. und letzte Versuch der Kreditinstitute?
*Was sind die Treiber und was wissen wir bis heute*

* Leak im Handeslblatt → x-Pay könnte Paydirekt ablösen (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsverkehr-x-pay-koennte-paydirekt-abloesen/24681882.html)
* Druck von Bundesbank und EZB in Reden und Monatsberichten zu einer europäischen Lösung
* Druck vom BMF & Bundeskanzleramt zu einer europäischen Lösung

*Welche bestehenden Zahlverfahren sind betroffen und wie ist denn die Traktion bisher?*

* *Giropay* - Niedriger einstelliger %ualer Marktanteil (wohl knapp halb so groß wie Sofort). Ergo zu klein für den Anspruch deutscher Banken und Sparkassen, aber zu groß, als daß sich jemand traut es zu töten, angesichts des Wachstums und jährlichen schönen Provisionsausschüttungen an Banken und Sparkassen. Alle anderen digitalen kreditwirtschaftlichen Paymentinitiativen seit dem Giropay-Launch Mitte der 2000er sind krachend gescheitert (https://paymentandbanking.com/die-relevanz-von-applepay-und-googlepay-fuers-digitalpayment/) oder haben bislang nur Geld verbrannt. Durch die PSD2 ist Giropay sogar noch für neue Überraschungen gut. Sie können ggfs. ihre Bank-Akzeptanzlücke schließen - national und international!
* *Paydirekt*: Alles gesagt und geschrieben, zu spät gekommen nie wettbewerbsfähiges Produkt vs. PayPal auf den Markt gebracht, unteridische Execution zum Start verbunden mit schnellen Managementwechseln sowohl bei Paydirekt als auch bei der GIZS, der Paydirekt-Vermarktungsgesellschaft der Sparkassen. Die Konsequenz der aktuellen Berichterstattung ist identisch wie Vaporware in der Unterhaltungsindustrie: Wenn ich weiß, daß demnächst etwas Besseres kommt, stelle ich Kaufententscheidung des alten Produktes zurück. Das Paydirekt-Team kann einem leidtun angesichts dieser Störfeuer der geleakten Informationen über die Schritte seiner Gesellschafter. Wer solche Gesellschaft hat, der braucht keine ….
* *Kwitt*: Hoffnungsvoll gestartet und wohl auf dem richtigen Weg, nachdem deutsche Banken und Sparkassen sich lange massiv selbst im Weg standen und im Netzwerkmarkt P2P jeder sein eigenes inkompatibles Süppchen kochte. Die Privatbanken setzten auf die P2P-Funktion bei Paydirekt, Sparkassen auf Kwitt, VR-Banken auf „Geldsenden & Empfangen“. Andere VR-Banken schwenkten aus und bevorzugten eine Partnerschaft mit dem (inzwischen eingestellten FinTech-StartUp) Lendstar, die DKB partnerte mit Cringle und übernahm das Team nach dessen Insolvenz in die DKB Factory. Ein einheitliches Vorgehen sah anders aus und PayPal P2P gewann Marktanteile noch und nöcher. Heute scheint das zumindest zwischen Sparkassen und VR-Banken harmonisierte KWITT zu laufen, wie übrigens TWINT nun in der Schweiz auch. Auch dort liegt der Erfolg im P2P begründet, auch wenn es weiter ehr mau als Mobile Payment genutzt wird.
* *Girocard online/in-app*: Xmal angekündigt (kommt da das „x“ von x-Pay her?) in verschiedenen Formen. Aus dem Evergreen „Ankündigungsweltmeister“ wurde bislang nie ein Marktgang. So auch bei der letzten Ankündigung bei der Profitcard (https://paymentandbanking.com/girocard-in-app-payment/) im Frühjahr. Noch in diesem Jahr wolle man starten, hieß es damals. Dabei wären 0,2% Fees online eine E

Ask me anything…!?

Das neue Interviewformat von Payment & Banking

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht
immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“
genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht
eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob
Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz
egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex
Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus
machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann
letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format
so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die
Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant.

Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.

Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle
auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem
Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z
wie Zinsverfall.

PSD2 und der Mythos des Open Banking

Heute eine spannende Kombination im Podcast - mal wieder das Thema PSD2 im Banking um das sich gerade aktuell sehr viele Fragen und auch erste Mythen drehen, bevor es am 14.9 soweit ist.

Dazu als Gäste die wohl besten Experten welche die Reihe der sogenannten TPPs zu bieten hat: Wir haben zum einen unseren mittlerweile “Dauergast” Cornelia Schwertner, die CRO von figo und zudem Managing Directorin von finreach und zum anderen den Founder & Managing Director von FinTecSystems, Stefan Krautkrämer dabei. Stefan war zuvor im Gründungsteam von sofort-Überweisung und hat das Unternehmen im Laufe der Jahre als COO zu einem der Treiber der Veränderung im Banking und Payment geformt. Der Erfolg von sofort ist sicherlich einer der Gründe für das was wir heute mit der PSD2 haben. Beide sind im realen (Berufs-)Leben derweil friendly competitors, hier im Podcast aber häufiger einer Meinung.

Beide Unternehmen sind als Enabler für Use-Cases und sowas wie “Super-TPPs”, sind sehr sehr tief im Thema und schaffen es in diesem Podcast alle aktuellen Herausforderungen welche der Markt gerade mit den neuen Bankenschnittstellen hat, plastisch und klar deutlich herauszustellen.

In den rund 75 sehr intensiven Minuten spricht André als Host mit den beiden über

* die Open Banking Historie in Deutschland
* den Fluch und Segen der Berlin Group
* die Probleme mit den Zertifikaten
* die Herausforderungen für viele erfolgreiche Use Cases
* die Datenbreite und Tiefe heute und in der Zukunft
* die Zukunft von HBCI / FinTS
* über die Ausnahme der Ausnahme
* Screenscraping
* die Pseudo Deadline 14.9
* und vieles mehr

In dieser Folge des Podcast hört ihr somit die Seite des Marktes. Wie eben gesagt, ist dies jedoch nur die eine Seite. In weiteren Folgen rund um das Thema PSD2 wollen wir gerne auch die Banken-Seite hören und deren Sicht auf das für die Branche entscheidende und verändernde Thema - mal sehen wer dazu kommen wird.

SumUp und die Entwicklungen auf dem mPOS-Markt

Wenn uns eins inden letzten 24 Stunden klar wurde, dann das: Fintech ist nicht tot. Ganz im Gegenteil, eine Welle der Funding Nachrichten erreichte uns in den letzten Tagen. Enorme Summen wurden in mehrere Fintechs als “Wachstumsbeschleuniger” investiert u.a. in das Fintech des Gründers Marc-Alexander Christ, SumUp. Mit genau diesem haben sich André und Kilian virtuell getroffen um mit ihm über die vorerst roten Zahlen, die in der Presse waren, nun die Hammer Investition und generell über die Entwicklung des mPOS-Marktes zu sprechen.

Wer SumUp noch nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung: SumUp ist ein Finanztechnologieunternehmen, das es Unternehmen jeder Größe ermöglicht, Zahlungen schnell und einfach zu erhalten, sowohl im Geschäft als auch online. Benannt als Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen in der Inc. 5000' hat SumUp täglich über 4.000 Unternehmen, die sich der Plattform weltweit anschließen, und - mit seinen Kartenterminals, auf die Unternehmen von DHL bis hin zu Taxifahrern vertrauen. 2019 erwartet SumUp einen Umsatz von 200 Millionen Euro zu erzielen. Im Oktober 2018 veröffentlichte SumUp seinen 3G-Leser, ein Kartenterminal, mit dem Händler Zahlungen ohne mobile App oder ständige Wi-Fi-Verbindung abwickeln können. SumUps 100% digitale Anmeldung, schnelle Lieferung und schnelle und einfache Einrichtung bedeutet, dass Händler innerhalb weniger Minuten nach Erhalt ihres Kartenterminals mit digitalen Transaktionen ausgestattet werden können

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Bain Capital Credit, Goldman Sachs Private Capital, HPS Investment Partners und TPG Sixth Street Partners haben satte 330 Mio. € in SumUp investiert, welches das Unternehmen nutzen will um noch stärker und schneller zu wachsen und noch mehr neue Händler auf seinen 31 Märkten rund um den Globus zu gewinnen. Die neuen Mittel werden verwendet, um die Produktpalette von SumUp weiter auszubauen, sowohl organisch als auch durch weitere Akquisitionen (M&A). Das Unternehmen hat sein Produktportfolio kürzlich durch die Übernahme von Debitor für Buchhaltung und Fakturierung und Shoplo für E-Commerce und Marktplätze erweitert. Goldman Sachs International agierte als Lead-Strukturierungsagent, Barclays Plc als Strukturierungsagent und Weil, Gotshal & Manges fungierten als Rechtsberater von SumUp bei der Finanzierung.

"Wir glauben an bezahlbare, einfache und zuverlässige Technologien, die es kleinen Unternehmen auf der ganzen Welt ermöglichen, erfolgreich das zu tun, was sie lieben", sagt Marc-Alexander Christ, Mitbegründer von SumUp, "Als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Welt wird diese Finanzspritze das Wachstum unserer Kundenbasis deutlich beschleunigen, die Technologieführerschaft von SumUp stärken und die Entwicklung neuer Dienstleistungen vorantreiben.“

Um euch nochmal einen Überblick über den mPOS Markt zu geben, haben wir euch auch gleich eine tolle Grafik gebastelt die wir mit anhängen.

Die News der KW 27

Die FinTech News der vergangenen Woche mit Kilian & Frank

Was war los in den letzten Wochen in der FinTech-Welt? Kilian Thalhammer (https://paymentandbanking.com/author/kilian/) hat sich, gemeinsam mit Frank Müller (https://paytechlaw.com/author/frank/) , unseren Newsletter und deren meistgeklickten Blogbeiträge einmal vorgenommen und beide besprechen in einem Co-Podcast, was die Payment-, Banking- und FinTech-Welt umgetrieben hat.

*EBA erlaubt Verlängerung der Umsetzungsfrist für SCA – Lösung der Probleme oder Verschlimmbesserung? *

Die European Banking Authority (EBA) hat in einer Stellungnahme vom 21. Juni 2019 die Möglichkeit eröffnet, eine über den Stichtag des 14. September 2019 hinausgehende Übergangsfrist für die Implementierung der starken Kundenauthentifizierung (SCA) eröffnet (siehe BargeldlosBlog (https://www.bargeldlosblog.de/eba-erlaubt-exklusive-extensions/)). Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat diese Möglichkeit als erste Finanzaufsichtsbehörde in Europa bereits aufgegriffen. Wird die EBA damit den an sie herangetragenen Bedenken des Marktes gerecht oder Verschlimmbessert sie damit das bestehende Chaos?

*SCA / X2A für TPPs – holprige Umsetzung*

Von der Regulatorik zur Technologie: woran können die IT-Pannen bei Banken liegen, die wir in den letzten Wochen vermehrt gesehen haben? Stehen diese im Zusammenhang mit der Implementierung der PSD2 API? Oder liegt es eher an den Banken-Systemen, die Schwierigkeiten haben, die Peaks in den Zugriffszeiten der TPPs (Third Party Provider) abzubilden? Auch die schwedische Open Banking Plattform Tink bemängelt, die Banken-APIs seien noch nicht bereit für die PSD2-Deadline (finextra berichtete (https://www.finextra.com/newsarticle/34080/bank-apis-not-ready-for-psd2-deadline---tink)). Was ist dran an dem Dilemma?

*Libra*

Wenn Facebook ruft, hören alle hin. So verwundert es nicht, dass die neue Kryptowährung Libra von Facebook, MasterCard, eBay, PayPal und Co. eines der beherrschenden Themen der vergangenen Wochen war (und immer noch ist). Auch wir haben uns auf PayTechLaw intensiv mit Libra beschäftigt. Wir haben die Kryptowährung Libra einfach erklärt (https://paytechlaw.com/kryptowaehrung-libra/), über die volkswirtschaftlichen Implikationen von Libra (https://paytechlaw.com/paytechtalk-42-volkswirtschaftliche-implikationen-von-libra/) gesprochen und uns darüber Gedanken gemacht, ob wir es hier vielleicht mit der neuen globalen Währung (https://paytechlaw.com/neue-globale-waehrung-libra/) zu tun haben? Der Payment & Banking FinTech Podcast #211 (https://paymentandbanking.com/libra-facebooks-neue-waehrung/) liefert auch einiges an Input. Dennoch sind noch viele Fragen offen – vor allem aus regulatorischer Sicht. Ist Libra E-Geld? Wenn ja, wer ist der Issuer? Oder ist Libra ein „Kryptowert“? Welche Unterschiede bestehen zwischen E-Geld und Kryptowert? In beiden Fällen brauche ich eine Erlaubnis der BaFin – welche Erlaubnis ist besser? Weshalb ist eigentlich keine einzige („echte“) Bank an Bord? Viele offene Fragen…

*Konzernumbau Deutsche Bank*

Die Deutsche Bank hat massive Umstrukturierungsmaßnahmen angekündigt (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sanierungsprojekt-die-deutsche-bank-beschliesst-radikalen-konzernumbau/24528932.html?ticket=ST-21026-JaFKW9KeYrHW1u9au6W2-ap4), die rund 18.000 Stellen kosten soll. Nicht nur die Konzernführung wird neu aufgesetzt, vor allem im Konzern selbst werden massive Kürzungen vorgenommen. Raus aus den globalen Wertpapiermärkten, zurück zu den Wurzeln des Unternehmens: den Unternehmens- und Privatkunden. Wir sprechen darüber.

*Transactions 19*

Am 19. November 2019 startet wir mit der Transactions 19 (https://www.transactions.io/event) ein völlig neues Konferenzformat mit nationalen und internationalen Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene.

N26 launcht in den USA

N26 startet heute ihr Mobile Banking in den USA. Ist Europa nicht mehr groß genug und muss jemand kommen und den Amerikanern zeigen wie Banking funktioniert? Was ist in den USA anders und welche Vorbilder hat man da? Kann man in den USA mit einer Debit Karte überleben und wie unterscheidet sich die grundsätzliche Strategie in USA von der in anderen Märkten? André spricht mit dem Gründer & CEO Valentin Stalf über deren Motivation zu expandieren und was es mit dem Konto in den USA auf sich hat und wie man das Beta-Produkt nutzen kann?

N26 wurde 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründet, die sich die Zukunft des Bankwesens als schnell, digital und benutzerfreundlich für Menschen auf der ganzen Welt vorstellten. Mit seinem großen Erfolg in Europa konzentriert sich N26 derzeit auf die Expansion nach Übersee, zunächst in den USA, gefolgt von Brasilien. N26 hat mehr als 500 Millionen Dollar von den weltweit renommiertesten Investoren eingeworben, darunter die US-Firmen Insight Venture Partners und Peter Thiel's Valar Ventures.

"Die Einführung in den USA ist ein wichtiger Meilenstein für N26, um das Bankwesen weltweit zu verändern und in den kommenden Jahren mehr als 50 Millionen Kunden zu erreichen", sagt Valentin Stalf, Mitbegründer und CEO von N26. "Wir wissen, dass Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und insbesondere in den USA immer noch versteckte und exorbitante Gebühren zahlen und durch schlechte Bankauskünfte frustriert sind. N26 wird die Art und Weise, wie die amerikanische Bank die für so viele Menschen in ganz Europa ist, radikal verändern.“

N26 Inc. startet seine Banking-App in den USA. N26 Inc. ist in den USA ansässig und eine Tochtergesellschaft der N26 GmbH ("N26"), einer der am schnellsten wachsenden Mobilfunkbanken Europas, bekannt für ihre schönes Design und Benutzerfreundlichkeit. Ab heute werden in einem schrittweisen Rollout, die 100.000 Kunden die auf der US-Warteliste stehen, zur Registrierung eingeladen und haben vollen Zugriff auf das Produkt.

"Wir freuen uns sehr, unsere Erfahrung in die US-Kunden nahezubringen. In Europa werden wir für unsere Leistungen geliebt. mühelose und elegante Benutzererfahrung, ohne versteckte Gebühren. Ab heute kann man sich anmelden, vollständig vom Handy aus in nur fünf Minuten. Es gibt keine Kontoführungsgebühren oder Mindestguthaben", sagt Nicolas Kopp, US CEO, N26 Inc. "Keine Frustration mehr über den Besuch in Filialen, das Warten am Telefon oder die Bezahlung von Gebühren für Basisdienstleistungen, denn die sollten bereits enthalten sein. Wir werden im Laufe des Sommers noch mehr Vorteile und Funktionen hinzufügen.“

Die mobile App und Debitkarte N26 enthält viele Funktionen, die es den Kunden ermöglichen, die Kontrolle über ihre Finanzen schnell zu überblicken. Die Kontobewegungen werden in der App in Echtzeit angezeigt, und jede einzelne wird in der App angezeigt. Transaktion werden automatisch kategorisiert. Kunden können auch tägliche Ausgabenlimits festlegen und sperren sowie ihre Karten freischalten, alles mit einem einfachen Streich in der App. N26 ist auch ideal für Reisende, da bei internationalen Einkäufen keine Gebühren für Auslandsgeschäfte anfallen.

Jedes Konto enthält auch Spaces, d.h. Unterkonten, die den Kunden helfen, sich zu organisieren und ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Räume können mit einem einfachen Klick erstellt werden, und Benutzer können leicht Geld per Drag & Drop zwischen den Räumen hin und her schieben.
Zwischen der Beta-Version und einem vollständigen öffentlichen Start im Spätsommer werden die Kunden auf der Warteliste kontinuierlich eingeladen werden, um Zugang zur App zu erhalten. Im Laufe des Sommers werden noch weitere Produkte auf den Markt gebracht, wie zusätzliche Vergünstigungen und zwei kostenlose Abhebungen pro Monat an Geldautomaten im ganzen Land. Desweiteren folgt N26 Inc. Metal und ein Premium-Konto für US-Kunden.

Im Gespräch klären André und Valentin all die spannenden Fragen von oben.

Ask me anything…!? mit Kontist

Das neue Interviewformat von Payment & Banking

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant.

Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.

Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall.

Folge 3. – Ask me anything – mit Christopher Plantener CEO von Kontist

Kontist ist kein klassisches Geschäftsgirokonto, sondern ein klassisches Girokonto mit Superpowers. Es geht in erster Linie darum, dass es einem Selbstständigen genauso einfach gemacht werden soll, seine Arbeit zu erledigen wie einem Angestellten. Ein Angestellter kriegt sein Gehalt auf sein Konto und alle Abgaben sind schon abgezogen. Bei Kontist bekommt der Selbstständige eine Rechnung bezahlt und sie nehmen auf Wunsch automatisch die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer und legen sie in Unterkonten beiseite. Zudem können noch andere Abgaben, wie Rente, Versicherungen oder Ansparungen abgeführt und beiseite gelegt werden. D.h. die Kontofunktion ist zwar der Kern des Produktes, aber der wirkliche Mehrwert für den Kunden entsteht durch die automatisierten Prozesse, die über dieses Konto ablaufen.

Christopher ist ein echter Unternehmer im Herzen und liebt es, neue Unternehmen zu gründen und aufzubauen, er ist sehr leidenschaftlich und brennt für das was er tut. Als Serial Entrepreneur hatte er bereits die Chance, sehr international zu arbeiten und eine Erfolgsbilanz beim Aufbau eines erfolgreichen Online-Geschäfts zu erzielen. Dieses Wissen teilt er gerne und seine Tür ist immer offen für Menschen, die Beratung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens wünschen.

Im heutigen „Ask me anything…! wollen wir mit ihm nicht nur über seinen eigentlichen Job bei Kontist sprechen und was Kontist überhaupt ist sondern haben auch wieder viele private Fragen im Gepäck…viel Vergnügen!