Schnittstelle #26: Betriebliche Altersvorsorge: Warum sie neue Wege braucht

Shownotes

52 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft haben eine bAV – und dieser Anteil sinkt. In den Niederlanden liegt er bei 90 Prozent. Was läuft in Deutschland falsch, und wie lässt es sich besser machen?

Themen dieser Folge

  • Warum hohe Abschlusskosten, renditeschwache Produkte und fehlende Transparenz das Image der bAV ruiniert haben
  • Was finanzieller Stress einen Betrieb wirklich kostet: Produktivität, Krankheitstage, Fluktuation
  • ginkgos Ansatz: ETF-basiert, ohne Abschlussprovision, mit offenem Kostenausweis und App
  • Für welche Betriebsgrößen die Rechnung wirklich aufgeht
  • Wie ginkgo auf Kooperationen aufgebaut ist: myLife, HR-Software und House of Finance & Tech
  • Was stabil hält, wenn viele Partner ein Produkt tragen

Der beste Test für eine betriebliche Altersvorsorge ist vielleicht ganz einfach: Öffnet überhaupt jemand die Standmitteilung?

Viel Spaß beim Hören!

Transkript anzeigen

00:00:03: Schnittstellen, ein Podcast von Payment and Banking.

00:00:07: Unsere Hosts Julian Prüfer, Marvin Fordkamp und Sarah Schütz sprechen mit den Menschen die Kooperation in der Finanzwelt tatsächlich umsetzen.

00:00:17: Banken, Fintechs, Versicherer inschurtex, Corporates – wer arbeitet wirklich zusammen?

00:00:22: Und was kommt dabei raus?

00:00:24: Alle zwei Wochen digital vernetzt und ehrlich!

00:00:28: Viel Spaß.

00:00:29: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Schnittstelle.

00:00:32: Ich bin Sarah und wir feiern heute hier wieder eine Premiere, denn diesmal bin ich im Studio zum allerersten Mal mit Marvin.

00:00:38: Ich freue mich sehr jetzt gleich mit dir zusammen aufzunehmen.

00:00:42: Moin Sarah!

00:00:42: Ich freu' mich auch sehr.

00:00:44: tolle Premiere und ich freu mich noch mehr – nicht noch mehr aber genauso auf unserem Gast heute.

00:00:49: Ich mich auch, muss ich nämlich jetzt mal zugeben.

00:00:51: Das ist eines meiner absoluten Herzensthemen über die wir heute sprechen.

00:00:55: Es geht nämlich um Financial Well-Being und wir schauen uns einen Teil davon heute ein bisschen genauer an – nämlich das ganze Thema betriebliche Altersvorsorge!

00:01:05: Wir wissen alle, dass wir auf eine massive strukturelle Rentenlücke hinlaufen.

00:01:09: Also wir alle müssen uns mit unserer Altersvorsorge auseinandersetzen.

00:01:12: Da führt kein Weg dran vorbei und ich guck mir vorab immer gerne mal ein paar Zahlen an.

00:01:17: Das habe ich diesmal auch gemacht.

00:01:19: Und Richtung betriebliche Altersversorge ist da echt noch ein bisschen was zu tun.

00:01:23: tatsächlich verfügen aktuell nur etwa fünfzig Prozent aller Arbeitnehmerinnen undnehmer in Deutschland über eine betrieblich Alters-Vorsorge.

00:01:30: Und wenn man es jetzt mal andere Länder anschauen, dann liegt der Wert dabei teilweise achtzig bis sogar neun.

00:01:34: Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, woran liegt das bei uns?

00:01:39: Ein schalmender Grund ist dass die marktübliche betriebliche Altersvorsorge in Deutschland häufig strukturell einfach unattaktiv ist.

00:01:45: Das heißt es gibt häufig hohe Abschlusskosten teilweise auch rendite schwache Finanzprodukte, die da angeboten werden eine schwache User Experience und natürlich auch fehlende Transparenz kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen.

00:01:58: Und all das zusammen führt dann leider Gottes an vielen Stellen doch zu einem entsprechend schlechten Image dann auch reduzierten Angeboten seitens der Arbeitgeber und dann eben auch Arbeitnehmer, die das nicht abrufen möchten.

00:02:10: Und genau an dem Thema setzt unser heutiger Gast mit seinem Start-up an.

00:02:16: Philipp ich freue mich sehr dass du uns heute ein bisschen mehr Insights zum Thema betriebliche Altersvorsorge mitgebracht hast.

00:02:22: Bevor wir inhaltlich einsteigen würde ich sagen stelle dich noch gerne einmal vor und erzähle uns auch was dein Start up Genco mit Betrieblicher Altersversorgung eigentlich so zu tun hat.

00:02:31: Ja, sehr gerne.

00:02:32: Hi Sarah!

00:02:33: Heimabind freue mich sehr heute hier zu sein und euch zu sprechen.

00:02:38: Kurze Vorstellungen eigentlich Norddeutscher in Hamburg studiert.

00:02:43: Jura ursprünglich mal gemacht.

00:02:45: Sehr schöne Stadt immer noch Hamburg.

00:02:47: Und bin dann aber nach Berlin und seitdem jetzt.

00:02:51: Ival Berliner war ein paar Jahre in der Lebensberatung bei BCG da auch zum Thema Banking immer unterwegs.

00:02:57: das hat Jura vielleicht so ein bisschen bedingt.

00:03:00: Und danach mit zwei Stationen einmal bei Trade Republic im Bereich BtoC Fintech.

00:03:05: Ja, ich glaube Trade Republic ein Begriff und danach nochmal BtoB Software aber auch Fintec den nicht Moss Spend Management Ausgabenmanagement.

00:03:14: also zwei Station in Tech Scalabs.

00:03:17: Und Ginkgo ist jetzt ein bisschen der nächste Schritt und natürliche Schritt diese Mischung aus Fintek und Software und Saas.

00:03:25: Ginkco wir sind eine Plattform für moderne Financial Benefits angefangen bei der betrieblichen Altersvorsorge, bei der BAV weil da die größte Lücke klafft und das größte Potenzial irgendwie liegt.

00:03:39: Und wir helfen Arbeitgebern eine sehr moderne, sehr attraktive digitale BAV als Teil ihrer Verlütung anzubieten über unsere Plattformen und eben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus dem Gehalt Mitte einer solchen BAV eine zusätzliche Rente aufzubauen etwas gegen ihre Rentenlücke sozusagen direkt an der Quelle, Anwohn- und Gehalt sozusagen zu tun.

00:03:59: Und als Genco sind wir also moderne Softwareplattformen, aber eben auch der Versicherungsvermittler, der die Produkte sozusagen vermittelt und hinbringt.

00:04:08: Spannende Mischungen und freue mich auf das Gespräch heute!

00:04:13: Ja, wir freuen uns auch.

00:04:15: Philipp die ersten Pluspunkte sind notiert.

00:04:18: Hamburg muss man nicht gut reden.

00:04:20: Props an Hamburg sind immer sehr gerne gesehen und ich selber wohne ja da auch mittlerweile.

00:04:26: Und bevor wir so richtig tief ins Thema einsteigen habe ich mir überlegt für unsere Follower schafft falls die Banklehre noch ein bisschen länger her ist fangen wir nochmal bei den Basics an wenn es um Altersvorsorge geht Und bei mir ist es auch schon ein paar Jahre her, aber ihr grätscht bitte dazwischen.

00:04:43: Also wir sprechen doch eigentlich von diesen drei Säulen der Altersvorsorge.

00:04:45: das gibt's noch die gesetzliche dann gibt sie private und dann gibt sich betriebliche.

00:04:49: Wir fokussieren uns heute auf die Betriebliche.

00:04:51: ich habe zwei Fragen Philipp.

00:04:53: warum reichen denn nicht Säule eins und zwei?

00:04:56: Und nächste Frage isst Die Follower schafft von Pam in dem Banking wird vielleicht mitbekommen ob ich hab haben.

00:05:01: Ich hab gestern Newsletter veröffentlicht und hab die frage gestellt soll ich eigentlich meinen Riester-Vertrag kündigen?

00:05:08: Und da würde mich natürlich gerne deine Einschätzung zu den drei Säulen und zu den Unterschieden immer interessieren.

00:05:15: Ja, sehr gerne!

00:05:16: Also als völlig rechte.

00:05:18: das sind die drei Säusen gesetzliche Rente Säule eins, zwei die BAV-die Betriebliche, drei die private.

00:05:24: Das ist eben Form der staatlich geförderten Altersvorsorge.

00:05:29: Säure zwei und drei.

00:05:31: Daneben muss man immer noch mitdenken... ganz privat macht sozusagen mit dem eigenen Vermögensaufbau, ja ETFs, ETF-Sparplan bei Trade Republic und Co.

00:05:41: Das ist sozusagen weiterer Vermögenaufbau der auch die Altersvorsorge dienen kann.

00:05:45: aber wenn man über Altersversorgung sagen im eigentlichen im engeren Sinne redet dann redet man über dieses Säulenmodell.

00:05:50: und da es eben der befund die gesetzliche Rente reicht nicht aus das System ist strukturell kaputt.

00:05:56: warum?

00:05:57: das beruht auf diesen umlageverfahren.

00:05:59: ja die aktuelle werbstätigen zahlen über Abgaben aus Lohn- und Gehalt an die deutsche Rentenversicherung, dann die aktuellen Rentnerinnen.

00:06:08: Das hat vor über hundert Jahren gut funktioniert.

00:06:10: Da war eben die Bevölkerungsprogrammide noch ein gesunder Tannenbaum.

00:06:14: Und jetzt hat sich das umgedreht.

00:06:15: Ich habe neulich mal in einem anderen Fachpodcast ... ich weiß nicht mehr wo es war... Es ist ein Dönerspieß geworden!

00:06:20: Also Top Heavy, es gibt viel zu viele Rentnerinnen und Rentner.

00:06:23: Also Dönerspieß fand ich da auch ganz gut Kopflastig, nur zu viele alte Menschen die von zu wenigen jungen Beitragszahlern in der Rente finanziert werden müssen.

00:06:31: Das heißt das reine Umlage finanzierte System ist kaputt.

00:06:35: Jede und jeder muss zusätzlich vorsorgen und ein zürzlich altersvorsorge aufbauen.

00:06:40: Und da gibt es eben unterschiedliche Mittel- und Wege über und mit dem Arbeitgeber in der BRV privat gefördert in der PRV Säule drei oder auch im eigenen Depot investieren, sparen ETFs und Co.

00:06:55: Das kann man auch kombinieren.

00:06:56: wie machen die BRV zum Beispiel auch eben ETF basiert?

00:06:59: können wir auch noch mal zukommen.

00:07:01: zu deiner Frage Marvin das ist eben also spannende Zeiten gerade man ist ja in großen Rentenreformen dran und droht jetzt auch gerade so ein bisschen zustagnieren die größten Vorschläge der Rentenkommission.

00:07:11: hoffentlich kommt davon noch viel durch.

00:07:13: aber dass was du ansprichst rießt da hat der Hund jetzt einen Update bekommen.

00:07:16: das Altersvorsorge Depot ist ja schon auf den Weg gebracht startet zum ersten erst im Jahr.

00:07:22: Das ist jetzt der Nachfolger sozusagen, hast ja wunderbar.

00:07:28: Ich wollte das nicht den Podcast in einer Anlageberatung umwünschen aber ich habe heute von meiner Bank, dass wir uns genau diesen Zettel bekommen.

00:07:37: über die Lesefreundlichkeit möchte ich gar nicht mit dir sprechen.

00:07:41: Aber du sprichst es an ab dem ersten Januar, und das muss sich irgendwie tätig werden!

00:07:48: Genau, und das ist halt genau der Anlass.

00:07:50: Ja jetzt pauschal zu sagen jeden Riestervertrag irgendwie kündigen nicht ja aber auf jeden Fall zum Jahreswechsel oder Anfang siebenundzwanzig sich das genau angucken.

00:08:00: wie ist der alte Vertrag?

00:08:01: Wie schaut er aus?

00:08:03: Wie ist der strukturiert?

00:08:03: was sind da auch für Kosten drin?

00:08:05: und lohnt es sich dass Gutabend übertragen in eines der neuen Altersvorsorge-Depot mit ganz anderer Kostensstruktur mit anderen Möglichkeiten der Kapitaleunlage usw.

00:08:15: also Gutes Timing.

00:08:17: und natürlich sprechen jetzt auch die Institutionen mit Riester-Verträgen ihre Vertragshinhaber an.

00:08:26: Und Briefe gehen raus, es laufen ja große Kampagnen wie Scalable Out of Home, die großen Sachen.

00:08:32: Wer Riester der Rostedt oder Trade Republic weiß nicht ob ihr diese Trikot Kampagne schon gesehen habt Trade Republic, Altersvorsorgedepot auf den Trikots in den Fußballplätzen.

00:08:44: Also da schiebt eine große Welle an sich das Thema jetzt vorzunehmen.

00:08:48: die eigene Alters-Vorsorge

00:08:50: ist ja auch super wichtig.

00:08:51: also ich finde es toll dass so viel passiert und Marvin sollten wir uns auf jeden Fall mal für einer der nächsten Folgen merken.

00:08:55: Es ist ein super spannendes Thema.

00:08:57: Jetzt könnte man ja aber so ein bisschen provokativ sagen auch wenn ich jetzt in Richtung Unternehmen blicke wo ihr jetzt auch dann quasi in Richtung unterwegs seid gut drei Säulen hin oder her, warum soll ich jetzt als Unternehmen mir den organisatorischen Aufwand geben, meinen Mitarbeitenden und Mitarbeiter betriebliche Altersvorsorge zu bieten?

00:09:16: Also gibt es ja offensichtlich auch schon genug Außen.

00:09:19: Oder es gibt immer neue Angebote die dann auch genutzt werden können.

00:09:22: was bringt mir das jetzt aus der organisatorische Aufwand?

00:09:25: vielleicht kannst du da nochmal ein bisschen reingehen.

00:09:28: Ja, es ist eigentlich ganz spannend.

00:09:29: Du hast ja gesagt sozusagen fünfzig Prozent sozusagen Verbreitungslücke in Deutschland besonders groß.

00:09:34: und wenn man da genauer drauf guckt ist eine zwei-Klassengesellschaft große Unternehmen Konzerne führen der Arbeitgeber Siemens Bosch und

00:09:42: Co.,

00:09:43: die machen das seit hunderthundertfünfzig Jahren.

00:09:45: Damals noch wirklich für die eigenen Betriebsrentner haben sie den selber direkt ohne irgendwelche zwischengeschalteten Betriebesrente versprochen oder lebenslang ausgezahlt.

00:09:53: Das heißt bei den Großkonzernen ist das einfach gesetzt auch bei für den Arbeitgebern.

00:10:00: ist es einfach ein Gesamtvergütungspaket.

00:10:02: Da hast du sozusagen die Vergütungen, Cash geheilt vielleicht noch Boni aber dann alle möglichen Benefits Neudeutsch auch finanzielle Benefits und da ist eben eine Altersvorsorge an der Betriebliche gesetzt und insofern macht's für alle Unternehmen Sinn, die über Vergütung nachdenken.

00:10:16: das ist ja ständiges Thema.

00:10:17: was bietet ich?

00:10:18: Was biete ich mehr zahle ich mehr Cash oder optimiere meine Benefits?

00:10:22: Das war ein Instrument der Mitarbeiter Gewinnung und Bindung da etwas Gutes anzubieten.

00:10:27: Für mich persönlich, als ich in der Beratung damals gestartet bin, da war das auch so ein Gesamtpaket mit sechs Dimensionen damals.

00:10:33: Da war es einfach gesetzt.

00:10:35: Aber das ist eben die eine Hälfte des Marktes und die anderfünfzig Prozent Mittel standen vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

00:10:42: Da klafft halt die Lücke und die Millionen Menschen, die da arbeiten haben viel zu wenig Angebote und nutzen es viel zu wenig aus den Gründen, die du genannt hast.

00:10:51: Das heißt deshalb ist es ein bisschen Dauerthema.

00:10:53: was mache ich in Sachen Komp und Ben?

00:10:55: Vergütung und Benefits, ist das eine BAV.

00:10:59: Und wie setzt man sie um sozusagen?

00:11:01: Ich fand das ja ganz spannend, weil wir haben vor ich glaube es jetzt auch ziemlich genau ein Jahr her mit meinem alten Podcast dem Taukutin The Towers.

00:11:07: Damals auch mit dem Markus Leleiter und dem Emmanuel Renkel vom Haus auf Rheinland-Sintek gesprochen Und die hatten damals eine neue Studie herausgebracht.

00:11:14: da ging es unter anderem auch darum wie Die Produktivität der eigenen Mitarbeitenden auch in den Ketter rauscht wenn sie finanziellen Stress haben.

00:11:22: Also ich sage mal jetzt im erweiterten Sinne tut man sich als Arbeitgeber vielleicht doch auch einen Gefallen damit Den Eigenmitarbeiten entsprechende Angebote zu machen und sie auch dabei zu unterstützen unterstützen, finanziell auf einem guten Weg zu sein.

00:11:33: Weil man dann doch auch ein bisschen produktiver ist scheinbar und auch besser war Arbeit leistet.

00:11:39: Also fand ich auch ganz interessant.

00:11:41: Hundert Prozent.

00:11:41: Also das ist eine super spannende Studie, ich habe zum ersten Mal wirklich Zahlen für Deutschland über fünftausend Mitarbeitende auch für die deutsche Wirtschaft repräsentativer Querschnitt in dieser Befragung.

00:11:51: Das ist Korrelation und nicht Kausalität aber trotzdem im sehr klar gezeigt.

00:11:55: Ich glaube, achtundreißig Prozent der Beschäftigten haben hohen finanziellen Stress und der übersetzt sich eben oder trägt den Brindian auf den Arbeitsplatz mit.

00:12:05: Der macht eben nicht dann oft an der Tür zum Arbeitsplatz halt sondern betrifft auch die ganze Arbeitswoche.

00:12:11: Ich glaube, vier und ein halb- st.

00:12:12: oder vier Komma zwei Stunden im Schritt verlieren die die finanziell gestressten Beschäftigten.

00:12:16: Sie haben drei Komma dreizwürzige Krankheitstage sie sind drei Kommas mal so wahrscheinlich den Arbeit sich umzuschauen nach einem neuen Arbeitgeber.

00:12:24: das heißt das schafft den Business Case zu sagen als Arbeitgeba mach ich da Einzuwürziges Angebot.

00:12:31: Und dass sie noch das Thema Well-being und finanzielle Well-Being.

00:12:34: Das hört sich ein bisschen soft an, Assoziation ist vielleicht Wellness und Wohlfühlen aber eigentlich geht es bei Well-Bing um diese Grundbedürfnisse.

00:12:42: Die physische Gesundheit, Schlaf aber eben auch Stress und finanzieller Stress.

00:12:47: Und da ist in das plastische Beispiel wenn du drei Nächte wirklich schlecht schläft weil du massive Geldsorgen hast im Dispo bist oder Sorge hast um die Miete oder wie auch immer.

00:12:56: natürlich wirkt sich das auf Performance am Arbeitsplatz aus und deshalb ist dieses Thema Financial Waving ein sehr hartes Thema.

00:13:04: Es geht im Grunde um Performance der Mitarbeitenden, wie kann man die unterstützen sozusagen?

00:13:09: Aber es hat natürlich auch eine soziale... Dimension.

00:13:14: Wer wird sich um das Altersvorsorge der Po jetzt kümmern?

00:13:16: Das wird immer noch ein bestimmter Teil der Gesellschaft sein, den Menschen in diesem Land die irgendwie produktiv sind und genug Vorbildungen haben

00:13:24: usw.,

00:13:25: aber es geht eben auch um die Millionenmenschen in der Breite, die man vielleicht überhaupt nur über den Arbeitgeber erreicht wenn der Arbeitgebers da gute Angebote macht.

00:13:36: Ich finde, wir haben das Problem glaube ich sehr gut skizziert und ich finde es vor allem deshalb so spannend.

00:13:42: Weil ich glaube um jetzt mal auf die Säulen zu kommen dass die gesetzliche Vorsorge nicht reicht ist weitgehend bekannt.

00:13:52: Es gibt auch glaube ich viel Studien und auch viele Erkenntnisse darüber was bisherige Modelle im Rahmen der Betrieblichen oder auch der privaten Altersvorsorge für Benefits haben.

00:14:04: In meinem Newsletter habe ich ein bisschen hetzerisch eher gesagt, Leute warum spannen die nicht einfach alle in ETFs an?

00:14:09: Weil das was an Gebühren und Kosten und Verwaltung dort drauf geht frisst halt jeder Rendite.

00:14:17: deswegen Problem erkannt fehlende Möglichkeiten vernünftig vorzusorgen plus auch eine soziale psychische Belastung bei dem Arbeitnehmer, gleichzeitig auch beim Arbeitgeber.

00:14:29: Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen wo kommt ihr da mit eurem Produkt rein?

00:14:34: Wie sieht eure Lösung aus und was zeichnet euch da besonders aus im Vergleich zum Mitbewerbern?

00:14:41: Ja, sehr gerne.

00:14:42: Also wir fokussieren und setzen an bei der extern geführten BAV.

00:14:47: Es gibt fünf Durchführungswege intern und extern.

00:14:50: aber die allermeisten Unternehmen Und das ist auch für KMU eben am relevantesten ist zu sagen ich setze eine BAV auf Aber ich führe die extern durch.

00:14:59: ja Ich mache nicht die Kapitänanlage und die Auszahlung weiter selber sondern nutzt dazu eine externe Lösung.

00:15:04: Und da ist der häufigste Durchführungsweg eben die sogenannte Direktversicherung bei einem Lebensversicherer.

00:15:09: Der Arbeitgeber schließt die Abzugunsten des Mitarbeitenden, oder die Mitarbeiterin ist der Begünstigste und dann wird eben die BRV sozusagen über eine Direkt-Versicherung abgewickelt.

00:15:19: Das heißt ein Vertrag mit einem Lebensversecherer.

00:15:21: in denen werden in der Ansparphase während des Berufslebens Beiträge eingezahlt vom Mitarbeitende oder von Arbeitgebern ja Zuschüsse oder auch Arbeitgebers finanziert.

00:15:30: Und dann passiert da eben Kapitalanlage und dann wird das später beim Renteneintritt, kann man sich das auszahlen lassen oder es wird lebenslang verrentet.

00:15:38: Oder man kann sich einen Teil auszahlen lassen.

00:15:40: Das ist so ein bisschen das Grundmodell Und das ist die häufigste Form der BAV, weil Unternehmen das eben so extern durchführen mit vergleichsweise geringem Haftungsaufwand.

00:15:52: Du setzt dann eben kein internes Versorgungswerk auf.

00:15:54: Das machen halt um die großen Konzerne und das Problem ein bisschen isst und deshalb ist auch das Image so schlecht.

00:16:00: und wir würden sagen warum stagniert da die Verbreitung seit Jahren?

00:16:04: Weil die markt bav von Produkten geprägt ist, die hohe Abschlussprovisionen haben, die oft nicht transparent sind.

00:16:13: Hohe laufende Gebühren und das finanziert eben bisher den Vertrieb.

00:16:18: Da hat sich eben Versicherungsvermittler bekommen, dann das okay zu sagen.

00:16:21: Okay, da kannst du in meinen Betrieb reingehen, machst eine kurze Info-Veranstaltung und versuchst dann irgendwie Einzelgespräche mit den Leuten zu terminieren die fortyfünf Minuten zu beraten.

00:16:31: aber dann ist es eben sehr abschüssorientiert.

00:16:33: ja und nach fortyfünftig gibt's auch ein paar Tricks und Knüffel wie man dann eher Unterschriften noch mal bekommt.

00:16:38: so nicht immer so begegnen uns immer wieder.

00:16:44: Dann unterschreibt man eben so einen Vertrag, realisiert gar nicht was da an Kosten drin ist und wie der Vater funktioniert.

00:16:50: Der verschwindet dann auch in der Schublade.

00:16:52: Und einmal im Jahr bekommt man in der klassischen BfV eine Standmitteilung.

00:16:55: Die sieht so ähnlich aus wie der Brief von dir, Marvin.

00:16:58: Da steht dann auch drinnen irgendwie Summe der angezahlten Beiträge und aktuell das Vertragsgut haben, zum Beispiel dann eben zehntausend Euro bislang angezahlt über ein paar Jahre aber nur acht tausend euro gut haben.

00:17:08: Und da muss man erstmal reingucken und es checken, aber dann kommt oft das böse Überraschende Moment mal ich bin schon ein paar jahre dabei.

00:17:15: wieso ist denn mein Vertragskut haben niedriger als dass was bislange reingeflossen ist?

00:17:19: Das liegt an hohen Abschlussprovisionen.

00:17:23: ja und das ist so eine Facette macht's dann intransparent.

00:17:27: Wir hören immer wieder, immer weniger Mitarbeitende.

00:17:29: Die Jüngen haben Lust sich in solchen Gesprächen braten zu lassen und sich so was verkaufen zu lassen.

00:17:34: Und dann bringen eben andere Finanzprodukte und Anbieter, Trade Republic und Co.

00:17:39: sind da ganz anders unterwegs.

00:17:41: in der Transparenz, in der UX ist natürlich ein privater Vermögensaufbau, man hat mit der zweiten Säule per se nichts zu tun.

00:17:46: aber das prägt die Erwartungen, wenn sie das privat so erleben auch an Angebote der BRV und ihren Arbeitgeber haben.

00:17:55: Wenn das dann im Modell daherkommt wenig transparent, wenn man nur die Haube guckt auch wenig rentabel keine ansprechende Nutzerfahrung, dann ist das auch nicht attraktiv.

00:18:03: Dann fragen die Belegschaften auch nicht nach und wir haben eben ein bisschen die Chance gesehen umzudrehen, bessere Finanzprodukte zu nutzen über eine Plattform anzubieten und effizienter und attraktiver das Ganze zu machen.

00:18:19: Ein bisschen das Fintech Playbook auf die BRV zu übertragen.

00:18:25: Das heißt als Konkret im Grunde ist der Ansatz so... Der Arbeitgeber sagt ich möchte moderne, attraktive und für die Mitarbeiterinnen rentable digitale BRV anbieten.

00:18:35: Dann partner ich mit Ginko.

00:18:36: Zahl dafür anders als im herkömmlichen Modell, wo die Abschlussprovisionen der Mitarbeitenden das Ganze finanzieren.

00:18:42: Ich lasse mir etwas kosten und zahle Ginkos einen monatlichen Plattformgebühr.

00:18:47: Dafür kümmern wir uns eben als Plattform- und Vermittler darum, dass die BAV aufgesetzt wird, attraktiv kommuniziert wird, gut erklärt wird und die Mitarbeiterinnen über unser Plattform abschließen können.

00:18:58: Das sind dann Produkte oder Tarife ohne Abschlussprovisionen Laufendenkosten und Kapitalanlagen ETFs.

00:19:07: Und dann, wenn man so einen Tarif nutzt, einen schlanken Tarif, kann man eben auch hingehen als Arbeitgeber aber auch als Anbieter und sagen ab Monat eins zeigen wir das über eine App.

00:19:14: was geht an Beiträgen rein?

00:19:16: Was geht an Kosten...was geht an Zuschüsten des Arbeitgebers drauf?

00:19:19: Was tut der Arbeitgebert zusätzlich für dich?

00:19:22: Was wird an Kosten ab und welche Wertschöpfung passiert jeden Monat?

00:19:25: So glauben wir kommt es auf Augenhöhe die gute alte BRV mit anderen im modernen zeitgemäßen Finanzprodukten.

00:19:32: Das ist ein bisschen der Grundansatz und die Grundüberzeugung.

00:19:36: Klingt auf jeden Fall richtig cool, also ich muss jetzt auch denken an so die klassischen Oberflächen moderner Finanzprodukte, die man dann in Zweifel auf seinem Smartphone hat und wo man auch schön sehen kann wie wir im Übungsaufbau auch erfolgt ja?

00:19:48: Und ich hatte auch eine Zeit lang betriebliche Altersvorsorge und wie du sagst, du kriegst dann diese Briefe zugeschickt!

00:19:55: Ja okay gut.

00:19:57: Also das ist doch ein großer Unterschied davon da.

00:19:59: Cool, dass ihr das auf dem nächsten Level hebt und damit sicherlich auch vielen Zugänglicher macht und noch attraktiver.

00:20:05: Kurze Frage zwischendurch weil ich auch immer mal ganz gerne den Blick dann ins Ausland werfe wie erlebst du das Angebot im Ausland?

00:20:14: Auch wenn du es vergleichst mit dem was hier jetzt mit Genco anbietet gibt's da ähnliche Anbieter die da quasi in eine ähnlichen Richtung unterwegs sind oder gehts vielleicht in eine ganz andere Richtung?

00:20:27: Es hängt grundsätzlich schon dran, wie das Land seine geforderte Altersvorsorge organisiert.

00:20:32: Aber grundsätzlich geht es schon in die ähnliche Richtung.

00:20:35: In anderen Ländern, also USA, UK und Frankreich gibt's große Plattformen, die dieses Thema Workplace Pensions Saving Investing auf ein ganz anderes Level gehoben haben.

00:20:48: Die Idee zu sagen als Teil der Vergütung... oder eben aus deinem Paycheck kannst du eben Finanzprobleme angehen und lösen.

00:20:56: Sei es die Altersvorsorge, sei es irgendwie kurzfristiger Legitätsbedarf alle möglichen Dinge lassen sich da denken.

00:21:02: Und da sind die angesächsischen Länder, sind das schon weiter sowohl die Spieler, die an Anbieter auf dem Markt als auch sozusagen der Staat.

00:21:12: Beispiel in UK gibt's seit... fünf, sechs Jahren ein zehn Jahre laufendes Programm zum Thema Financial Wabying.

00:21:17: Wie kann der Staat?

00:21:18: Wir können unternehmen wie können Anbieter das Thema voranbringen?

00:21:21: also da können wir uns aus anderen Ländern im Einiges glaube ich abschauen in Deutschland auf Anbieten Seite aber auch sozusagen in Sachen Start und Policemaking.

00:21:31: Aber jetzt ist super spannende Dynamik gerade die hoffentlich sich jetzt auch in konkrete Reformen noch umsetzt.

00:21:37: Also Deutschland bisschen hinten dran.

00:21:39: aber ja spannende Zeiten jetzt aktuell und hoffentlich Geht das so weiter?

00:21:45: Drücken uns einen selbst den Daumen.

00:21:48: Ja!

00:21:49: Ja, Daumendrücken ist das eine und das andere ist ich glaube... Ich fand es richtig cool was du gesagt hast, dass das Fintech-Playbook Anwänden übertragen.

00:21:58: Jetzt kann man sich natürlich fragen, was heißt das?

00:22:00: Ich versuch das mal in meinen Worten wiederzugeben, was ich gerade verstanden habe und was ich aber auch aus eigenen Erfahrungen sowohl als Kunde als auch als ehemaliger... Mitarbeiter in der Finanzbranche erlebt habe, das Problem was wir am Anfang skizziert haben geht auch ein bisschen weiter.

00:22:18: In dem Sinne dass eigentlich die bestehenden Lösungen in den Sinne veraltet werden, dass die Kostenstruktur die Rendite aufrisst und es eigentlich an digitalen Lösungen mangelt.

00:22:28: Das hört sich jetzt super einfach an, dass wir sagen okay wir müssen einfach nur alles digitalisieren.

00:22:33: ich glaube so einen Brief den ich hier gerade gekriegt hab ohne jetzt diese Wanker da Bälschen zu wollen, ist eigentlich trotzdem ein sehr guter Beweis das genau daran fehlt.

00:22:44: Und Fintech Playbook wäre für mich ja zum Beispiel dass man sagt okay wo... Also du musst ja eigentlich als Unternehmen gucken, um ein wettbewerbsfähiges Produkt anzubieten oder ein attraktives Produkt.

00:22:54: Musst du dich ja irgendwo differenzieren.

00:22:55: und die Differenzierung bei euch besteht zum einen in der Kostenstruktur dass du sagst okay wir haben halt diese Riesenvertriebskosten vielleicht nicht im Rahmen von einem personellen Aufwand weil da kein Magler unterwegs sein mussten was vertreibt Plus wir haben vielleicht auch einfach durch die Digitalisierung, durch den Plattformansatz eine ganz andere Kostenstruktur.

00:23:15: Die wie wiederum dann auf dem Endpreis für den Kunden legen können.

00:23:19: Habe ich das soweit richtig verstanden im ersten?

00:23:23: Ja und ich glaube dass hat auch zwei Dimensionen gerade in der BAV ja im Runde Wir sind hier auch ein B to B Geschäft im Grunde.

00:23:31: Wir verkaufen und unternehmen, das ist unser Partner, wir beraten primär das Unternehmen und den dessen Lösungsanbieter aber für die Belegschaft.

00:23:38: Das heißt es übersetzt sich so weiter Und Es muss natürlich auch Für Die Belegenschaft attraktiv sein.

00:23:44: ja schon gesagt ist Teil der Vergütung Nur dann macht sie auch Sinn das einzuführen.

00:23:48: insofern hängt das schon zusammen.

00:23:50: und jetzt dass das Fintech Playbook hat würde ich sagen Sofern zwei Dimensionen das eines eben B to C die Wertschöpfung und die UX für die Mitarbeitenden.

00:23:59: Was werden da für Produkte angeboten, wie kann ich die in Anspruch nehmen und was fallen dafür für Kosten und Rendite an?

00:24:05: Wie werde ich dabei auch informiert und so weiter und sofort.

00:24:07: Und wie sehr passiert das analog oder digital?

00:24:11: Da ist es sozusagen dass das Playbook aber auch das Wertversprechen für die Mitarbeiter nimmt.

00:24:17: Aber das hat natürlich auch die Dimensionen im Verhältnis zum Unternehmen B zu B. Und da ist eben der Ansatz, das als Plattform die BRV voll digital aufzusetzen.

00:24:29: Also dass wir unter den ganzen Lebenszyklus da digitalisieren und das ist auch so ein bisschen das Thema Schnittstelle.

00:24:35: Wo sitzen wir?

00:24:35: Das passt auch sehr gut!

00:24:38: Wir als Ginkgo sind Partner des Unternehmens und sitzen zwischen der HR Software, dem HRIS, wo die Personal- und Stammdaten liegen.

00:24:48: Der Lohnbuchhaltung der payroll einerseits und eben den externen Produktgeber andererseits.

00:24:53: Und wir als Plattform koordinieren halt diesen Prozess und sagen okay wie willst du deine BAV gestalten?

00:24:59: Was willst du dafür Zuschüsse zahlen?

00:25:00: Wie gießst du das irgendwie im rechtlichen Rahmenversorgungsordnung?

00:25:04: Wie kommunizierst Du das rechtssicher an die Belegschaft um bei jedem einzelnen Vertragschluss.

00:25:09: Und das läuft bei uns eben voll digital über die Strecke ab zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, auch im Verhältnis zum externen Produktgeber.

00:25:18: Das ist jetzt in der BRV ein Lebensversicherer aber da kann man sich andere Produkte vorstellen.

00:25:23: Aber an dieser Schnittstelle sitzen wir und hängen insofern am monatlichen, also an zwei Züklien hängen wir auch, am Monatlichen Payroll-Zyklus mit dem man das abstimmen muss zwischen Personaldaten Und ein bisschen größer gedacht hängen wir eben auch am Kompzykel, ja im jährlichen sozusagen Vergütungs- sozusagen Turnus wo daneben eigentlich... Ab einer gewissen Größe machen wir es eben an einem strukturierten Prozess und überlegen okay dieses Jahr, wie strukturieren wir die Vergütung neu?

00:25:53: Erhöhen wir die, machen wir neue Benefits, optimieren wieder unser Angebot.

00:25:56: Ja das ist nochmal die andere Ebene in diesem.

00:25:58: so sitzen wir sozusagen an den an den Schnittstellen und das heißt dass Fintech Playbook eben BtoB auch die BRV da voll digital aufzusetzen und abzubilden ja das Unternehmen im Grunde sage die alte Welt.

00:26:11: vielleicht macht es das auch plastisch.

00:26:13: Die alte Welt ist ein bisschen super komplex, fünf Durchführungswege.

00:26:17: Wir müssen erstmal ganz ausführlich das Unternehmen beraten einen Maßanzug schneidern in jedem Einzelfall einen Maßanzug und dann jeden Mitarbeiter noch einzeln ganz ausfüllig beraten.

00:26:25: Und wir glauben eben dass muss man umdrehen.

00:26:27: sicherlich muss man manche Sachen auch sehr stark dann customisen.

00:26:30: aber grundsätzlich wollen Unternehmen gerade KMU eine attraktive BRV effizient und rentabel anbieten.

00:26:36: Das Wort was wir da immer wieder gehört haben war plug-and-play.

00:26:38: die haben uns gesagt okay BRV altmodisches Thema Verstanden, ihr macht so es ist attraktiv und rentabel.

00:26:45: Aber es muss bitte auch plug-in, möglichst plug in play umsetzbar sein damit ich das einführe als HR, als Personalverantwortliche oder verantwortlicher ja?

00:26:52: Und dass die andere Komponente wie to be das ganze Thema eben zu automatisieren basiert auf Digitalisierung und Standardisierung

00:27:03: Ja, lebst du da so den deutschen Markt?

00:27:05: Also sind die grundsätzlich jetzt auch dann offen für das Thema.

00:27:08: Wenn ihr da anklopft oder die klopfen bei euch und sagen wir sind gerade auf der Suche nach was Neuem ja

00:27:14: also ich glaube das ist auch wieder spannende Parallelen sind immer noch Early Days für moderne BAV.

00:27:22: Dieses Kurze ist immer noch ein bisschen negativ behaft, so BAV entweder Verwaltungsschmerz mit Altverträgen und Papierkramen und PDF-Pingpong oder eben diese intransparenten unrentable Produkte.

00:27:32: das heißt die Assoziation ist erstmal auch da.

00:27:35: Wir arbeiten jetzt dran um andere Player das irgendwie zu drehen.

00:27:38: aber es ist noch Early days Aber immer diese Kurve Early Adopter und Innovator sind schon dabei bei uns jetzt irgendwie alle.

00:27:45: erster Kunde war damals eine Kuru Hier in Berlin, die gesagt haben wir sind jetzt zehn elf Jahre alt.

00:27:50: Wir fassen alle Bereiche des Unternehmens aufs nächste Level.

00:27:54: In der Vergütung ist fast mal die BAV an und jetzt sind es aber auch größere Fintechs.

00:27:59: Es ist jetzt sehr breit im Grunde von bis eigentlich alle möglichen Industrien und Branchen und dann hängt es eigentlich... Es sind schon die early adopter, die innovativer unterwegs sind.

00:28:09: Aber natürlich setzen auch hier also digitale Plattform für die HR-Verwaltung aber auch für Benefits setzen da die Standards.

00:28:17: Das heißt, irgendwann sagt man jetzt nee wir müssen wenn wir das Thema anfassen müssten wir es auf das Level heben und dann ganz praktisch hängt aber auch an den handelnden Personen also entweder an der Geschiffsleitung oder HR.

00:28:29: je größer das Unternehmen desto... Irgendwann hat man noch eine oder einen Combin Ben Spezialisten.

00:28:35: Aber wie blicken wir auf das Thema?

00:28:37: Wie modern, wie digital wollen die sich aufstellen?

00:28:39: Und ein bisschen auch wie finanzaffin sind sie der oder die HR verantwortliche, wenn sie selber privat bei Trader Public und Scalable und Co.

00:28:48: unterwegs sind dann verstehen sofort okay ein zwei Prozent Punkte mehr Kosten machen einen riesen Unterschied für die Mitarbeitenden kommt nicht mehr in Frage.

00:28:57: Wenn die da weiter weg sind vom Thema dann muss man das erst mal bisschen erklären und es ist ein bisschen längere Weg.

00:29:01: also insofern Deutschland macht sich auf den Weg aber immer noch early days.

00:29:06: Aber ich glaube in paar Jahren wird das absoluter Standard sein dass man BRV jetzt möglichst transparent rentabel und attraktiv macht.

00:29:16: Und wieder zurück zum Anfang des Altersvorsorge-Depots, da ist ja auch die Themen Kosteneffizienz und Kostentransparenz spielt eine Riesenrolle.

00:29:26: Das heißt wir erwarten und sehen schon das Schwappt aus der dritten in die zweite Säule rüber und setzt auch da wieder Standards.

00:29:33: Wenn das losgeht dass man in den geförderten privaten Altersversorger genauer drauf guckt, auch der Staat da ganz andere Vorgaben macht als noch bei den alten Riesta-Verträgen.

00:29:42: Das kommt jetzt auch in der BAV an.

00:29:44: über Zeit?

00:29:48: Du hast ja gerade schon einen Kunden genannt.

00:29:50: kannst du mir nochmal so euren ICP beschreiben und erklären wie ihr die Kunden erreicht?

00:29:56: also bist du eure Goto Market gewesen bisher.

00:30:00: Wie geht es bei euch da weiter?

00:30:01: Ja Also im Grunde das ist Fluch und Segen oder Segen- und Flucht zugleich.

00:30:08: Ja, ist eigentlich ein sehr großer Markt weil es theoretisch jedes Unternehmen jeder Branche theoretisch relevant ist.

00:30:16: Ein Korridor von sozusagen mal fünfzig bis fünfhundert plus bis tausend.

00:30:20: Manche mit dem sprechen auch noch deutlich größer, weil auch sehr große Unternehmen eben oft die direkte... Mitarbeiter

00:30:24: meint ihr jetzt?

00:30:25: Mitarbeitende

00:30:26: genau!

00:30:26: Also Mitarbeiter in Deutschland, die für die BRV in Frage kommen so also Fünfzig bis Fünfhundert Plus bis Tausend zum Teil auch deutlich größern.

00:30:35: Ihr merkt, das ist ein sehr großer Korridor.

00:30:37: Ist aber in der Realität auch so und dementsprechend Goto Market eine Mischung von direkter Ansprache über Events, über gezieltes Marketing zu mixen und auch ganz unterschiedlich.

00:30:53: Ich glaube jetzt geht es vor allem darum Sichtbarkeit zu erhöhen und Bewusstsein zu schaffen.

00:30:57: BAV, das alte Image stimmt nicht mehr so sondern es gibt auch neue Möglichkeiten das ganz anders attraktive und rentabel zu machen.

00:31:04: Das ist so ein Hauptfokus jetzt.

00:31:06: Aber es ist schon spannend und auch herausfordernd, dass wir eben nicht sagen Wir haben jetzt, weiß ich was, zweihundert Zielunternehmen in Deutschland?

00:31:15: Das ist unser ICP das ist die Target List sondern eigentlich massiv maximal breit.

00:31:24: Jetzt sind wir hier schon bei einer guten halben Stunde und haben noch gar nicht über Partnerschaften oder Kooperation gesprochen.

00:31:30: Ich würde jetzt nochmal kurz einen Schlenker machen in die Ecke, weil mich das natürlich interessieren würde.

00:31:35: Inwiefern das in eurem Geschäftsmodell beziehungsweise auch in deinem Daily-Business neurologisch spielt?

00:31:41: Habt ihr Partnerschaftenkroperationen, in denen ihr aktiv unterwegs seid?

00:31:47: wenn ja gerne mit wem und was zeichnet das für euch dann auch aus eine gute gewinnbringende Partnerschaft mit jemandem einzugehen.

00:31:57: Ja, eigentlich so hat mehrere Dimensionen.

00:32:00: die offensichtlichste ich habe schon ein bisschen angesprochen.

00:32:02: wir sind eben die Plattform beim Arbeitgeber für dessen Belegschaft aber mit externen Produktgebern und das ist jetzt dann Lebensversicherer, insofern die MyLife-Lebensversicherung und Göttingen Teil der Idealgruppe.

00:32:14: Die sich eben fokussieren auf diese Netto-Tarife ohne Abschlussprovisionen und auch sehr digital unterwegs sind.

00:32:19: ja das ist mal die fundamentalste Partnerschaft Und gucken uns da auch in verschiedene andere Richtungen für andere Produkte oben.

00:32:26: also dass In unserem Plattformansatz ist das sicherlich immer die wichtigste Partnerschaft der Unternehmenskunde, aber Produktgeber um eben financial benefits sozusagen anzubieten.

00:32:37: Da kann man andere Versicherungsprodukte denken, aber auch alle möglichen anderen Dinge.

00:32:41: also diese Partnerschaft das ist hier nicht die wichtigeste Dimension.

00:32:44: eine zweite Dimension betrifft eben so ein bisschen dass das Thema im ja deutsches Vorsorge und Altersvorsorge schönes deutsches Wort bei Financial Waving in die Dimension.

00:32:56: Da sind wir zum Beispiel sehr gerne einer der Mitglieder und Unterstützer, auch Partner des House of Finance in Tech hier in Berlin.

00:33:03: Ein Ökosystem und eine Plattform die unter anderem sich mit dem Thema Financial Wail-Being befasst das in Deutschland voranbringen will.

00:33:12: Die denken so ein bisschen drei Säulen was kann der Staat und die Policymaker machen?

00:33:16: Was können Finanzdienstleister machen?

00:33:17: oder wie sollten sie denken in Sachen Financial Wailing in der Kundenbeziehung aber eben auch Unternehmen und Arbeitgeber also Employers as Engines of Financial Help fand ich eine ganz starke Metapher.

00:33:29: Das heißt, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und sagen die hängt das alles zusammen.

00:33:32: was können und sollten Arbeitgeber tun?

00:33:35: Warum?

00:33:35: Wir haben schon besprochen Eingangs und was sind aber auch moderne Lösungen?

00:33:38: und also dass ist eine Partnerschaft um das Thema voranzubringen auch bewusst sein dafür zu schaffen Und ganz praktisch hier in Berlin wir sitzen im Hubraum der Telekom als digitales Unternehmen.

00:33:50: auch gut und wichtig, dass solche Partnerschaften, innovative digitale neue Ansätze, neue Geschäftsmodelle auch fördern.

00:34:02: Das sind so drei Facetten der Partnerschaft.

00:34:10: Spannend?

00:34:12: Ich weiß nicht Sarah, normalerweise machen Gülen und ich mal den Eiertanz wer der Timekeeper ist... Ich habe es nicht mehr auf dem Schirm, wie ihr das damals bei eurer ersten Folge vor zwei Wochen gemacht habt beim Erben und Vererben.

00:34:29: Da war Julian gut, dann würde ich die Tradition weiterführen dass einer von uns das macht.

00:34:35: Ich hätte aber noch mal eine Frage an Philipp was würdest du Leuten zum Thema Altersvorsorge gerne mitgeben?

00:34:42: Was für Tipps!

00:34:46: Ja also... Das Wichtigste ist eigentlich mal anzufangen.

00:34:51: Je früher das so leichter Feld ist, man kann immer noch Sachen aufholen aber je früher desto besser.

00:34:59: und da einmal die ersten Schritte zu gehen.

00:35:01: Eine Parallelie, die ich manchmal ziehe, ist... Ich habe zwei Jungs vierneinhalb und zwei und kurz bevor der erste geboren wurde, hab' ich mir eine Apple Watch zugelegt Und das war gerade rechtzeitig weil sie hat mich dann immer genatscht.

00:35:11: So ein bisschen kleine Sporteinheiten und hatte ich so eine kleine Serie und jeden Tag ein bisschen.

00:35:16: Jetzt mache ich jeden Morgen zehn Minuten Hit, einmal Puls hoch und schwitzen.

00:35:21: Dann kann du duschen und dann egal wie die Nacht vorher war bin ich fit so.

00:35:26: Dieses Reinkommen und sehen... Ich habe erst Erfolgserlebnisse, bleib aber auch dran, sehe die Fortschritte, guck ab und zu in meine App.

00:35:35: Hab da Erfolgserlebnissen und tastse mich davor, dann gehe ich die nächsten Schritte.

00:35:38: Das ist glaube ich ein wichtiger Tipp!

00:35:42: Und dann eben schon darauf zu gucken Das ist sozusagen Schritt zwei, das Wichtigste ist loszulegen und ins Doing zu kommen.

00:35:49: Und dann eben einen Schritt zweitach zu gucken sind das in einigen Maßen günstige oder rentable Produkte, die transparent sind

00:35:57: usw.,

00:35:58: immer besser irgendwas zu machen als nichts zu machen an der Altersvorsorge.

00:36:01: aber es macht schon einen massiven Unterschied da auch mit draufzugucken und da gibt's ja auch immer mehr und bessere Angebote denke ich.

00:36:08: Das wären so die zwei drei wichtigsten Dinge.

00:36:15: Ich finde das sind schöne Schlussworte.

00:36:17: Für du triffst es auf den Punkt nahm Ende des Tages sind's einfach Themen und ich muss jetzt auch noch mal in unserer Aufnahme vom letzten Mal denken, da haben wir uns nämlich mit dem Thema Erben und Vererben beschäftigt also ein... Ähnlich komplexes Thema, sag ich mal.

00:36:30: Wo man wahrscheinlich als Einzelperson erst einmal gefühlt den Waldverlauterbärmen nicht sieht und auch nicht gar nicht weiß okay wo soll ich da jetzt eigentlich anfangen?

00:36:37: Aber wie du sagst am Ende des Tages glaube ich muss mir dann ein Stück weit doch einfach ins kalte Wasser springen und mal machen Und ich glaube dann verliert das aus so'n bisschen seinen Schrecken.

00:36:44: Rinde dann mal dein ETF-Depot eingerichtet hast oder was auch immer es ist Oder dich mit einem Arbeitgeber dann auseinander gesetzt was du hast Das gibt's eigentlich einen Angeboten Was kann ich deinen Anspruch nehmen und dass aufgesetzt ist.

00:36:54: Ich finde auch der positive Effekt, den man dann dadurch bekommt.

00:36:57: Der motiviert einen ja dann auch weiter zu machen und das ewig aufzuschieben sorgt ja am Ende des Tages auch nur für Frust und wir wissen ja alle dass wir es machen müssen.

00:37:04: von daher.

00:37:08: Cool Philipp!

00:37:09: Dann ja viel.

00:37:10: vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier ein bisschen mit ins Thema betrieblicher Altersvorsorge zu nehmen.

00:37:15: ich fand sehr sehr spannend.

00:37:18: Kann nur wiederholen, was ich zwischenzeitlich schon mal gesagt habe.

00:37:21: Ich drück uns ein da die Daumen das Thema weiter Anklang klang findet und wer weiß?

00:37:27: Mal wenn.

00:37:27: vielleicht haben wir irgendwann auch mal einen Arbeitgeber der mit Genco zusammenarbeitet und dann können wir da auch BAV abrufen.

00:37:32: Ich finde es gut!

00:37:35: Also im besten Fall, ich bin ja Gründer.

00:37:38: Eigentlich hoffe ich, dass ich keinen neuen Arbeitgeber hier kommen werde.

00:37:41: Dann bietest

00:37:42: du es irgendwann an!

00:37:44: Das wäre der Weg.

00:37:45: so Philipp... Unabhängig davon wenn du mal wieder im schönen Norden in Hamburg bist, dann sag mal Bescheid und ich sage dir, sobald wir fünfzig Mitarbeiter haben unter euren ICP-Gruppereien Komm, dann klopfe ich wieder an.

00:38:00: So ist es nicht!

00:38:01: Ihr habt mich sehr gefreut und hat viel Spaß gemacht.

00:38:04: Vielen Dank!

00:38:05: Wunderbar... Dann euch allen da draußen noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal!

00:38:08: Tschüss!

00:38:10: Ciao!