Alles Legal #142: BRUBEG: Was sich für ESG, M&A und Kapitalanforderungen ändert
Shownotes
Die vierte und letzte Folge der BRUBEG-Serie richtet den Blick auf ESG, M&A und Kapitalanforderungen. Drei Bereiche, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben – aber dasselbe Ziel verfolgen: Die Aufsicht soll früher eingreifen und Risiken vor ihrer Entstehung erkennen können. Themen dieser Folge
ESG als harter Risikofaktor: Klimarisiken, Reputationsrisiken und fehlende Mittelstandsdaten Wenn ESG-Risiken nicht ausreichen: Aufsicht kann zusätzliche Eigenmittelanforderungen anordnen M&A unter BRUBEG: Neue Meldepflichten auch bei Asset Deals und Beteiligungen an nicht regulierten Einheiten Warum Transaktionen künftig deutlich früher vorbereitet werden müssen Fazit der BRUBEG-Serie: ESG, Governance, Transaktionen und Kapitalplanung greifen immer stärker ineinander
Bankenaufsichtsrecht lässt sich heute nicht mehr isoliert betrachten – Institute sollten ihre Prozesse jetzt bereichsübergreifend überprüfen, bevor die nächste Prüfung Schwachstellen offenlegt.
Viel Spaß beim Hören!
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00:00:02: Hallo und willkommen zu Alles.
00:00:04: Legal, Fintech recht kompakt.
00:00:07: Dein Diebdive in die rechtlichen Trends und Themen der Finanzwelt.
00:00:11: Jede Woche bringen wir von Permanent Banking & Paytag Law dir die wichtigsten Insights
00:00:16: – Kompakt
00:00:17: verständlich und immer aktuell!
00:00:29: kommen wir zu unserer letzten Folge unserer Bubeck-Serie.
00:00:32: Also drei Folgen haben wir im Kasten, das ist die vierte und wir haben uns in den vergangenen Wochen darüber gesprochen was überhaupt hinter dem Gesetz steckt welche neuen Regeln auf Drittstabenbanken zukommen und warum Governance und sogenannte Schlüsselfunktionsträger künftig stärker in den Fokus der Aufsicht drücken.
00:00:52: Und ja, heute wird's kompakt.
00:00:55: Heute wird es viel!
00:00:57: Heute schauen wir gleich auf drei Themen die ich würde sagen auf den ersten Blick vielleicht nichts mehr zu tun haben aber das sind ESG-Risiken, M&A-Transaktionen und Kapitalanforderungen.
00:01:10: tatsächlich schreckt aber da hat er Ein gemeinsamer Gedanke und das lassen wir uns heute erklären, was es konkret bedeutet.
00:01:17: Und warum Rubik auch für Transaktionen und strategische Entscheidungen relevant sind?
00:01:23: Das besprechen wir wieder mit Renate Prinz, Renate von Änderten.
00:01:26: Schön, dass du dabei bist wieder!
00:01:28: Hallo Liebdana ich freue mich auf wieder dabei zu sein und besonders auf die heutige Folge.
00:01:32: Wir haben ja schon spannende Folgespräche dazu gehabt und erinnert hat man kann so ein bisschen zusammenfassen vielleicht nochmal ist es ja so ein bischen Man könnte es jetzt nennen Aufräumfolge, alles was bei den anderen Themen nicht so hundert Prozent reingepasst hat.
00:01:47: Ich glaube das war eine ganz gute Kombination.
00:01:50: Vielleicht noch mal für alle die jetzt die letzten Tonne nicht zugehört haben oder nicht aufgepasst haben beim Zuhören.
00:01:59: Was ist das Pro-Bag eigentlich?
00:02:01: Vorweg wir reden ja hier vom Bankenrichtlinien Umsetzung und Bürokratieabbaugesetz, ne Bürokrate Entlastungsgesetz.
00:02:12: Ich glaube, die letzten Folgen haben auch schon sehr stark gesehen.
00:02:14: Gerade der Punkt Bürokratieentlastung kann man so ein bisschen Fragezeichen dran machen.
00:02:18: Definitiv werden wir das in der heutigen Folge sehen weil da sehe ich irgendwie gar keine Bürokrate entlastet für die Banken sondern eher ganz viel neue Bürokreatie.
00:02:29: deswegen ganz spannend und ja ich bezeige mir gehen mal in die Themen rein oder?
00:02:35: Ja, auf jeden Fall.
00:02:37: Man guckt mal was uns an zwanzig Minuten schaffen!
00:02:40: Wie gesagt, mir ist die M&A in Kapitalanforderung, starten wir mit einem ganz großen Gesamtbild.
00:02:46: Sag doch noch einmal, was verbindet diese Themen eigentlich im Probeck?
00:02:50: Also man kann es ja ganz barnah sagen, strengere Kontrolle durch die Aussicht.
00:02:55: Ganz wesentlich sind das als Themen der Bilanzkontrolle, sag ich zu meinem weitesten Sinne.
00:03:02: die Aufsicht bekommt, dadurch noch mehr Kompetenzen in zusätzliche Themen eingreifen zu können und präventiv zu gucken.
00:03:12: Was macht die Bank denn hier?
00:03:14: Und wie geht sie vor?
00:03:15: Das eine Thema ISG ist natürlich, kann ich jetzt sagen so ein bisschen Trend-Thema – wir kennen es bisher schon ganz viel aus den Lagebundigten.
00:03:24: Kommen wir später nochmal zu was sich da jetzt genau ändert.
00:03:27: Also sprich im weitesten Sinne sind bisher Themen Nachhaltigkeit, soziales Umfeld, Governance.
00:03:35: Da kommen wir jetzt zu so einer zukunftsorientierten Risiko-Steuerung.
00:03:38: also wie gesagt vorausschauend geguckt?
00:03:43: Dann haben wir das Thema M&A wo es um Beteiligungsmanagement geht, also klassische Unternehmenstransaktionen.
00:03:52: Da kennen wir die Aufsicht innerhalb der Transaktion nur, wenn ich Beteiligung an einem regulierten Institut habe aus der Inhaberkontrolle.
00:03:59: Das bekommt jetzt noch meine ganz neue Wendung in der Aussicht.
00:04:03: und dann haben wir das Thema Kapital heute.
00:04:05: Das kommt so ein bisschen raus aus dem Probeck.
00:04:09: also das ist ein Thema was In der Capital Requirements Regulation umgesetzt wurde, die im letzten Jahr schon in Kraft getreten ist.
00:04:18: Wo wir aber auch noch mal darauf eingehen wollen, weil auch da neue strengere Vorgaben weniger Flexibilität bei den Instituten ist.
00:04:27: Ich glaube das ist so ein bisschen einen großen Gang in die Bilanzkontrolle.
00:04:31: Kontrolle über das Marktgeschehen vielleicht auch so ein wenig mehr... Mehr Möglichkeiten weg von den Reimen, Meldepflichten.
00:04:39: Wo ich ihn nachhinein nur sehe was haben die gemacht als Aufsicht?
00:04:42: Wir lassen es doch gleich mal mit ESG starten.
00:04:44: in ein neues Thema ist das nicht oder
00:04:46: längst
00:04:47: kein neues Thema mehr scheint aber trotzdem im Brubak das Bruback nochmal hier an dieser Stelle nachzuschärfen.
00:04:52: Was verändert sich dann ja ganz konkret für Banken?
00:04:56: Genau wenn du schon gesagt also man kennt ESG vor allen Dingen und das betrifft ja nicht nur Banken sondern sondern Unternehmen insgesamt inzwischen, dass es ESG-Berichtspflichten gibt.
00:05:08: Und jetzt gilt für Banken neu, dass das ein Teil des, ich sag mal harten Risikomanagements wird.
00:05:16: Also sprich die Institute müssen vor allen Dingen physische Risiken unwetter beispielsweise in ihren Investitionen und der Zukunftsplan berücksichtigen.
00:05:28: also weil man sagt investiert, finanziert ein Unternehmen was in einem Klima-Risikobereich steht.
00:05:42: Zum Beispiel will die Neuregulierung das immer nach Risikostörungen entsprechend berücksichtigen?
00:05:49: Zugleich habe ich eine gezielte Lenkung von Finanzflüssen.
00:05:51: also der Gedanke der EU ist ja so.
00:05:55: wie kann ich den Kapitalmarkt und die Unternehmen damit mittelbar darin steuern, dass Investitionen in klimafreundliche Unternehmen gehen.
00:06:07: Und das kann ich natürlich am einfachsten dadurch, dass sich die Geldflüsse lecke.
00:06:10: Das ist damit so ein bisschen weg von CO-Zwei intensiven Investitionunternehmen hin zu grünen Unternehmens, dass ich eher finanziere und da die Gelder hingehen ... Das Gro der neuen Regelung.
00:06:32: Wenn man das so bei dir hört, wird deutlich, dass ESG ja längst kein Thema mehr ist, das nur in der Nachhaltigkeitsabteilung landet.
00:06:40: Welche Bereiche einer Bank bekommt es denn künftig konkret zu spüren?
00:06:45: Genau und das ist ein kompletter Shift da bin ich zukünftig... Bin ich da im Risikomanagement unterwegs?
00:06:54: Also, ich muss im Risiko-Controlling jetzt sagen, welche Risiken hatte ich denn hier aus dem ESG Bereich.
00:07:04: Die ich dann aber ja, weil ich in Risikomanagement und Controlling bin die ich quantitativ messbar machen muss.
00:07:12: Sprich Ich brauche und das ist nach allem... Was man weiß aus dem Markt hört, ein ganz massives Datenproblem.
00:07:21: Weil ich brauche fundamentale Datenquellen.
00:07:23: Ich muss wissen welches ISG-Risiko habe ich denn überhaupt?
00:07:27: Das ist ja ... mein Risiko wäre das kein Glaskugelbewertung machen.
00:07:33: Bin aber so ein bisschen gezwungen.
00:07:34: also gerade wenn wir da hier in Deutschland auf den Markt gucken Wenn ich Finanzierung in den Mittelstand habe Und von den Investments in mittelständische Unternehmengreditgeschäfte sagen muss, wenn ich da ESG-Daten gezwungen bin abzufragen und mal sagen muss die sind nicht in der Lage das zu beantworten.
00:07:58: Das sind Messdaten, die haben kleinere Unternehmen nicht Das sind Prozesse, die jetzt anfangen zu laufen.
00:08:06: Aber das sind natürlich auch da dann wiederum in den Unternehmensbereiche, die komplett neu entwickelt und gedacht werden müssen.
00:08:14: Dadurch habe ich – wenn das ist natürlich auch das was man ja hat wie schon gesagt – so ein Stück weit will, dass muss überprüft werden und ich will meiner Finanzflüsse deinsprechend lenken wird aber aktuell genau noch vor faktische Hindernisse gestellt.
00:08:31: Aber das ist das, wo ich hinkomme.
00:08:34: Also es ist einmal das Risiko-Management und dann dementsprechend verlagert auch in den Kreditvergabe-Prozess Investitionen, wo Ich im klassischen Bankgeschäft dann eben auch wiederum steuern muss durch die Abfrage
00:08:54: etc.,
00:08:55: bei jedem Neugeschäft... Portfoliosstrategien, wo will ich reingehen als Bank?
00:09:01: Was kann ich mir leisten, weil ich ja die Risikogewichtung dahinter stellen muss und was sind die Kreditkonditionen, die ich dafür begeben kann.
00:09:09: Also das habt dadurch dann natürlich einen unmittelbaren Einfluss in Verschiedssohreiche.
00:09:14: Sollte man sich aber genauer angucken denn viele, was viele nicht um Schirm haben dass es künftig sogar aufzurechtliche Konsequenzen geben kann also wenn die ISG-Risiken nicht ausreichend gesteuert werden wie weit reichen da die Befugnisse?
00:09:27: Genau, dadurch dass das jetzt eine harte Anforderung entsprechend sind kann die Aufsicht da auch entsprechende Maßnahmen ergreifen.
00:09:35: Also ich kann Kapitalaufschläge können da verlangt werden.
00:09:39: wenn die Auf Sicht im Rahmen ihrer Überkufung Menge feststellt, dass ESG-Daten gar nicht erfasst wurden dann können hier zusätzliche Eigenmischel-Anforderungen festgelegt werden oder können Empfehlungen fest gelegt werden je nachdem und kann da auch in Kreditprozesse, in Zweifel intervenieren.
00:10:01: Wenn man feststellt, da müssen die Risikomanagement-Tools insgesamt auf nachgebessert werden.
00:10:07: Wo es sind dann kann?
00:10:08: Die verschiedenen Ebenen wo eingegriffen werden können je nachdem welche Menge festgestellt werden.
00:10:12: Ja wir haben ja gesagt, wir stolpern so ein bisschen oder rennen so ein bischen durch die Themen.
00:10:17: Jetzt
00:10:18: wird's
00:10:18: spannend.
00:10:18: Wir verlassen so ein Bisschen das klassische Risiko Management Denn das BoBEC hat auch Auswirkungen auf Unternehmenskäufe, Beteiligung und Umstrukturierung.
00:10:30: Warum schaut die Aufsicht hier künftig genauer hin?
00:10:33: Was ändert sich da?
00:10:36: Ich versuche eine Brücke zu finden von diesen ESG-Investitionsthemen geschickt rüber ins M&A zu finden, aber es wäre zu gewollt.
00:10:44: Das M&L Bereich ist ganz extrem.
00:10:48: Sag's jetzt mal!
00:10:50: Von Hintergrund bekennen wir das ja... Wenn ich Geschäftsanteile an eine regulierte Nässe tut, erwerbe über zehn Prozent nur sich durch das sogenannte Inhaber-Kontrollverfahren.
00:11:01: Bei der Aufsicht und alle, die das schon mal mitgemacht haben so ein Inner- bei Kontrollverfahren wissen es doch gerade das was M&A beraten war gar nicht für mich.
00:11:10: Ich habe eine totale Unwägbarkeit was mein Timing angeht weil ich einen Wiesendokumentenfluss bereitstellen muss wo ich auf ganz viele unterschiedliche Beteiligte angewiesen bin.
00:11:23: Das muss sich alles einreichen dass ist langwierig.
00:11:25: Ich kenne alle die Prozesse mit der Aufssicht.
00:11:27: das ist vor allen Dingen schwer kalkulierbar, wann da ein Ergebnis kommt.
00:11:32: Und diesen Kontrollradius den die Aufsicht auch hier präventiv hat weil ich ja eine Transaktion nicht durchführt kann bevor ich die Freigabe der Aufsichts dazu habe.
00:11:42: Der wird jetzt einen Stück ausgeweitet.
00:11:46: oder man kann sagen aus Sicht der aufsicht oder das Gesetz wie wir es lücken geschlossen dass jetzt wenn eine Bank also anderer Bereich des Kreditinstituts selbst eine Beteiligung erwerben möchte, auf die nicht reguliert ist.
00:12:05: Ab fünfzehn Prozent der Eigenmitte, also auf einer Fünfzehn-Prozent-Beteiligung so klar war muss ich auch hier das vorher bei der Aufsicht anmelden da bestedte Dokumette entsprechend einreichen Informationen oder auch hier dann eine entsprechende Frist abwarten in der das freigegeben wird.
00:12:28: Also ich habe hier ein größeres Hindernis auch wieder, ich sag mal regulären Investitions-, M&A-Geschäft die ich bisher gar nicht hatte.
00:12:41: Wenn man seine Vorgespräche sagt ist du ein Stichwort.
00:12:43: was immer wieder fällt sind die sogenannte SED jetzt.
00:12:46: Was versteht man denn darunter und warum gerade diese Transaktion dann jetzt stärker den Fokus
00:12:51: aufsicht?
00:12:52: Genau, ich konnte bisher von einem mit einem SED-Deal ganz geschickt bestimmte regulatsporische Vorgaben böse gesprochen.
00:13:01: Kann man jetzt sagen umgehen?
00:13:02: Ein SED... Also was ich im SED mache ist ja, ich kaufe der Klassiker, sag ich mal, es ist der Shadyo von mir eben besprochen habe.
00:13:09: Ich kaufe Geschäftsanteileaktien an einer Gesellschaft so und ab einem bestimmten Prozentsatz muss ich's melden.
00:13:15: Im SED mach' ich das andere, da kaufe ich aus Aus der Bilanz, aus dem Vermögenswerten des Unternehmens einzelner aktiver Kassiba raus.
00:13:26: Also ich beschränke mich auf einzelne Vermögenwerte die ich kaufe.
00:13:32: Das war bisher nicht reguliert und das wird jetzt auch ab bestimmten Schwellenwerten wieder der vorherigen Kontrolle durch die Aufsicht zugeführt.
00:13:44: also auch hier habe ich jetzt entsprechende Meldeplichte und eine Erwerbskontrolle drin.
00:13:48: Aber was war denn aus Sicht des Gesetzgeber das Problem an der bisherigen Regelung?
00:13:53: Ja hier kann man wahrscheinlich wirklich sagen, dass zwar eine Lücke da will man nicht mit klare Kontrolle haben.
00:13:59: Ich habe ja gerade bei dem Finanzsektor große Portfolioabverkäufer haben und da will die Aufsicht... Da muss ich bisher die Aufsicht nicht einziehen und das kann man natürlich als solches als regulaturische Umgehung oder Lücke bezeichnen.
00:14:21: Und da will ich jetzt eben an die Möglichkeit haben, uns auf sich da einzugreifen.
00:14:25: weil ich zum Beispiel sehe du Kurs, die hier ein Zubusrisiko auf die Bilanz Du kannst mit den Assets, die du da kaufst sehen wir nicht dass du damit umgehst.
00:14:36: Oder vielleicht auch hier Aus Sicht der Bank, die wollen dann sehen.
00:14:42: Wie finanzierst du das denn?
00:14:43: Je nachdem was ich da erwerbe hast du dir die Risiken genau angeguckt.
00:14:47: also ist es natürlich so ein bisschen eine Kontrolle der Managemententscheidung was sich deswegen auch insgesamt bei diesen Maßnahmen schon ganz wesentlich finde.
00:14:54: wir haben ja in der letzten Folge das war's die letzte I don't know das Bose Thema fit and proper in der Geschäftsführung oder Schlüsselfunktion wo man sagen muss das sind ja von der Aussicht selbst kontrolliert.
00:15:06: also offensichtlich keine inkompetenten Manager, die ich in den Bagger.
00:15:09: Ich kann ja keinen sitzen haben, der so was noch nie gemacht hat.
00:15:12: Also muss ich denen auch eins zutrauen, dass die unternehmerische Entscheidungen treffen können?
00:15:17: Diese Kompetenz spreche ich denen natürlich ein bisschen ab.
00:15:19: Wenn ich jetzt sage, wenn ich irgendwann da hinkomme und jede strategische Geschäftsentscheidung wie du triffst will ich eine Vorabkontrolle haben.
00:15:26: Das ist so ein bisschen das Irre kann man sagen daran aber darum geht es.
00:15:30: Es ist ne...ich will diese Erwerbskontrolle will ich so umfassend und lückenlos wie möglich
00:15:37: Wie das mal aus Sicht des Käuvers oder Verkäufer betrachten.
00:15:41: Was verändert sich dadurch ganz praktisch bei der Planung in der Transaktion?
00:15:46: Die Zeitplanung, also wenn ich in einer Transaktionen bin dann habe Dann habe ich ja näherere Schritte.
00:15:53: Also bei was, genau?
00:15:54: wir hatten jetzt die Esset-Deals, wir hatten den Scherdiel alles betroffen.
00:15:57: Was wir zusätzlich noch haben auch sind Maßnahmen nach dem Umwandlungsgesetz, die jetzt auf der Kontrolle unterliegen also Verschnellzung oder Abspaltung.
00:16:05: Abspaltungen sind zu der typischen Fall wenn ich so einen Kavort habe zum Beispiel vor einer Transition.
00:16:10: Ich lege mir das Unternehmen, was ich kaufen will, baue ich mir noch ein bisschen zurecht aber sie verkaufen.
00:16:18: Und sprich, ich habe oft in der Transaktion mehrere Schritte und ich hab einen Zeitplan.
00:16:23: Ich hab auch in der Regel ein Longstop-Date also ich unterzeichne erstmal einen Vertrag über einen Beteiligungserwerb und Verkauf und lege darin fest bis wann ich das vollzogen haben will.
00:16:35: aber habe ich erst mal nur den Signingprozess oder so?
00:16:38: beide Parteien verpflichten sich das zu machen.
00:16:39: nächster Schritt ist das Closing wenn das ganze von zogen wird.
00:16:42: Wir kennen es aus Bankentransaktionen dass ich dazwischen eben dieses Barfelnverfahren habe was eine zeitliche Unwägbarkeit ist, was die Partei nie mögen.
00:16:50: Weil ich habe steuerliche Fristen, die laufen gerade wenn ich in O-Vanusprozessen eine steuerliche Rückwirkung erreichen möchte dann kann ich ganz klar fristen bis wann die Transaktion vollzogen sein muss.
00:17:04: Ich hab' die Parteien da schießen sich Managemententscheidungen an etc.
00:17:07: also das ist ja nicht ein...ich geh jetzt mal los und kauf mir einen Buch sondern es sind langwierige Prozesse die mit Umströrem etc.
00:17:14: verbunden sind.
00:17:15: Und in diese ganzen Prozesse muss ich jetzt die Aufsicht einparen, die ich aber nie in... also ich hab's noch nicht erlebt, dass ich es geschabt habe hier mit einer wirklich festen Frist einzuplan.
00:17:26: Weil Fristen immer erst laufen wenn alle Unterlag vorliegen
00:17:29: etc.,
00:17:30: Also ich habe eine riesige zeitliche Unwägbarkeit drin und damit natürlich auch im Worst Case-N Dealbreaker.
00:17:40: Also wenn ich das unterschätze was ich ja an Behörde der Bearbeitungsdauer habe Und gegen vertraglich vereinbarten Wipptrittstermine, also eben diese Longstop-Bellslaufe.
00:17:52: Oder ich werde es endlich sogar die Aufsicht habt ihr dann gar nicht mitspielt weil sie sagt ne seh' ich nich und das sind so viele Risiken.
00:17:58: du darfst dich erwerben oder Du darfst zwei machen aber Schritt eins nicht.
00:18:01: Also da ist ganz viel vor Abstimmung nötig, die man oft... Also die Zeit ist einfach großes und die man auch im typischen MLA-Prozess nicht unbedingt Vorabaufunger da hat.
00:18:14: Und die auf einfach maximal unbeliebt.
00:18:17: es kann ja nicht anders sein.
00:18:18: Ja ich wollte dich jetzt eigentlich gerade fragen welche Fehler könnten Institute machen wenn sie diese Frage ab unterschätzen?
00:18:23: Aber ich glaube
00:18:26: wenn
00:18:26: ich das so höre leiten sich lassen sich die Fehler recht leicht ableiden daraus oder?
00:18:32: nicht einpaaren der Zeit.
00:18:33: Das ist das größte, also gute Vorbereitung und schlechte Beratungen sind die größten Fehler.
00:18:42: Wir haben noch einen Punkt auf der Agenda, den wir doch zumindest streifen
00:18:47: wollen.
00:18:48: Das betrifft die Kapitalplanung der Institute.
00:18:50: In dem Zusammenhang fällt häufig der Begriff Output Floor.
00:18:53: was verbirgt sich dahinter ganz praktisch aus Sicht des Instituts?
00:18:58: Aus Sicht des Instituts.
00:18:59: Ja, da sind wir jetzt raus aus dem Rubik-Folge, sage ich mal bei der Outproof Formenau.
00:19:06: Der wurde durch die, das ist ja wie du schon sagst ein Kapitalregelung.
00:19:10: Die Kapitalanforderungen werden verbannt in der Capital Requirements Regulation.
00:19:17: Das ist eine Verordnung, die eben direkt geht, dieses letztes Jahr einen Kraftbetreten Baustein der Basadreiveform.
00:19:25: Und genau, der Output-Floor ist das immer als da.
00:19:30: Es gibt nichts komplizierteres als Eigenmittelanforderungen bei Banken zu erklären.
00:19:35: Ich versuche es so einfach wie möglich für den Zuhörer zu halten.
00:19:43: Banken müssen – das haben wir jetzt schon ganz oben – und dass vielleicht die goldene Brücke zu den vorherigen Fragen ich muss meine Risiken messen als Bank.
00:19:50: So wenn ich eine Investition mache Welcher Art auch immer, dann muss ich da eine Risikounterlegung machen.
00:19:59: Und das heißt alle risikogewichteten Positionen muss sich berechnen.
00:20:03: also die Risikogiewichtung muss sich Berechnen und dazu haben gerade große Banken sehr komplexe interne Risikoberechnungsmodelle und die sind natürlich.
00:20:17: Banken sind ja schlau in ihren Rechenmodellen.
00:20:20: Die sind natürlich immer so ausgestaltet, dass sie ihre Eigenmittel so gut wie möglich einsetzen können, weil davon nur bei die Risiko-Gewichtung bindet meine Eigenmitte in der Bank und Eigenmitbrauch ein Neubeschäft zu begehen also das steuer direkt meinen Geschäften meinem gewinnen etc.
00:20:42: Und dieser Risikogewichtungen wird jetzt eine Mindestgrenze festgeht, also dass es diese Output Flourne in Neuer Band hast.
00:20:50: Da setz ich eine Mindestsgrenze unter diesen standardisierten Mindestkreditrisikoansatz, unter denen darf ich nicht fallen in meiner Risikogewichtung.
00:21:03: Damit schaffe ich eine größere Einheitlichkeit innerhalb der Banken in der EU für ihre
00:21:11: Risikogewichtung.".
00:21:13: So.
00:21:13: Aber warum hat man das neu geregelt?
00:21:15: Das ist neu eingeführt worden, genau damit ich die Risikomodelle vergleichbar machen kann und die Kapitalplanung so einem einheitlicheren Standard unterlegen, alle einen gleichmäßigen Standard unterfallen.
00:21:40: Okay, wir sind fast schon am Ende.
00:21:43: Wenn du auf die heutigen Themen schaust ist die Transaktion Kapital.
00:21:49: Wo sollten denn Institute aus deiner Sicht jetzt zuerst entschauen?
00:21:54: Also wir haben ja einen großen Ritglied durch ganz viele verschiedene Themen gemacht und deswegen kommt es auch sehr stark drauf an was... die wie die Institute getroffen sind.
00:22:05: Also ich habe immer noch, also wir haben ja oben da mal zum Thema Bürokratieabbau zu kommen für kleinere Institute-Erleichterungen.
00:22:12: Also nicht alles gilt für alle gleichermaßen.
00:22:14: Häufig muss mir genau angucken für mein Institut welches Geschäftsfeld bediene ich überhaupt?
00:22:23: Wo bin ich betroffen unter welche Regelung falle ich hier konkret?
00:22:30: und Und dann individuell prüfen, wie kann ich damit umgehen?
00:22:33: Also gerade für die Mittelsteinsbanken wird das Thema ESG ein ganz großes.
00:22:38: Das ist für alle Großthema.
00:22:39: Ich stelle mir vor Für die Mittelstandsbank und es ist ein sehr großes Wenn mir die Datenlage fehlt.
00:22:46: Bei vielen Häusern habe ich einen großen Konsolidierungswillen vielleicht so dass sich in meinem Benteiligungsmanagement viel Arbeit habe.
00:22:58: Da muss ich mir einmal angucken Kann ich meine Beteiligungen so umstrukturieren, neu strukturieren.
00:23:05: Investitionen tätigen so wie ich das bisher wollte oder muss sich hier komplett neue Prozesse einführen da ich das eben höhere Meldepflichte habe.
00:23:17: Bei dem Output Floor gehe ich stark davon aus dass die Großbanken, die das ganz intensiv vertritt weil sie eben große eigene Rechenmodelle haben im letzten Erberwärts umgesetzt haben.
00:23:31: Dann lass
00:23:31: uns zum Abschluss noch mal ein bisschen das größere Bild anschauen.
00:23:36: Also vielleicht nicht nur jetzt in unsere jetzige Folge, sondern wenn wir jetzt unsere ganze Serie, Broberg-Serie betrachten.
00:23:44: könntest du das irgendwie zusammenfassen?
00:23:46: Was die wichtigste Botschaft ist, die die Institute aus den vier Folgen mitnehmen sollten?
00:23:52: Ich glaube was ganz wesentlich ist, ist es man nicht mehr so dieses... als es überhaupt vorher gab.
00:24:00: aber Also ich glaube, was alle Folgenbezeig haben ist, dass das Wanger-Aufsichtsrecht nicht des Silo ist.
00:24:07: Ich habe eine Abteilung, die kümmert sich um die aussichtsrechtlichen Themen, sondern man kommt immer mehr dahin, wenn es komplett fachübergreifend bereichsüberggreifend ist und in alle Themen mit einspielt und man da einmal zusammenfassend do your homework, also sich wirklich einmal übergreifen für Institute hinsetzt und guckt, wo greift hier eigentlich welche regulatorische Anforderung rein?
00:24:38: Welche Prozesse habe ich dafür schon?
00:24:40: Wo habe ich vielleicht nach Lücken?
00:24:42: Weil besser.
00:24:43: Ich mache das selber und identifiziere Lücken und schließe sie als.
00:24:48: in meiner nächsten Barfin-Review kommt die Barfin und zieht die Lücken weil dann hatte klare Vorgabe an die Lücken beschlossen werden müssen und dann hat sie auf sich im Zweifel eine Vorstellung, wie Sie geschlossen werden mussten.
00:25:02: Da fahre ich in der Regel besser wenn ich das selber vorher antehe und dann einen Plan vorlegen kann selbst wenn nicht alles unmittelbar umgesetzt werden kann.
00:25:10: aber wenn ich zumindest weiß was muss ich machen wo muss ich aktiv werden?
00:25:15: Und wie ist mein Plan hier an die Erfüllung der Anforderungen heranzukommen So, dass ich bestenfalls immer mein Credo das so proaktiv zu nutzen, dass sich ein Vorteil daraus gewinnen kann.
00:25:31: Weil ich mal einen Prozess optimiere und Qualitätsstandard erreiche.
00:25:36: Ich würde sagen Duje Homework ist ein sehr schönes Abschlussstatement für
00:25:41: unsere ganze Serie.
00:25:43: Sehr gut!
00:25:44: Lieber Ladeg, ganz herzlichen Dank dafür.
00:25:46: auf jeden Fall erstmal an dich.
00:25:48: du hast es ganz wunderbar erklärt.
00:25:50: Ich hoffe unsere Zuschauer sind da jetzt umfangreich informiert.
00:25:54: und ja, danke schön.
00:25:55: Danke dir Dana!
00:25:56: Es war eine Freude.
00:25:57: Ich hoffe doch wir kommen noch mit einem weiteren Themen zusammen Renate.
00:26:01: Das ist ja das Schöne in der Bankenregulierung.
00:26:03: man weiß sie hört nie auf.
00:26:05: es hat genau wieder neue IT.
00:26:07: Wahrscheinlich, ich
00:26:08: bin wahrscheinlich.
00:26:09: Genau und andere Höhre auch.
00:26:11: nochmal herzlichen Dank fürs Zuhören.
00:26:12: ja auch wenn ihr Fragen oder eben welche Themenpunchen habt zu den kommenden Folgen dann schalt euch nicht uns auch Feedback zu geben oder zu schreiben.
00:26:21: und so weit in unserer Brubäcks-Serie und bis zur nächsten Folge von Alles Regale!