Alles Legal #140: Drittstaatenbanken in der EU: Was das BRUBEG für internationale Institute verändert

Shownotes

Mit dem BRUBEG zieht die EU die regulatorischen Zügel an: Banken aus den USA, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und anderen Drittstaaten müssen künftig stärker in die europäische Aufsicht eingebunden werden. Die Frist läuft – ab Januar 2027 greifen die neuen Anforderungen.

Themen dieser Folge

  • Warum die EU neue Regeln für Drittstaatenbanken einführt: Transparenz und gleiche Wettbewerbsbedingungen
  • Wann eine EU-Tochtergesellschaft oder beaufsichtigte Zweigstelle erforderlich wird
  • Reverse Solicitation: Was noch erlaubt ist – und wo die Aufsicht genauer hinschaut
  • Gleichwertigkeitsprüfung: Welche Drittstaaten profitieren, welche unter Druck geraten
  • Fristen und Vorlaufzeiten: Warum Lizenzverfahren jetzt beginnen müssen

Das BRUBEG verändert die Rahmenbedingungen für Drittstaatenbanken in Europa deutlich – wer die Planung aufschiebt, riskiert, die Fristen zu reißen.

Viel Spaß beim Hören!

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00:00:02: Hallo und Willkommen zu Alles Legal, Fintech, Recht, Kompakt.

00:00:07: Dein Deep

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00:00:21: Hallo und herzlich Willkommen

00:00:23: zu einer neuen Folge von Alles egal, findet der

00:00:25: gleiche Kompakt

00:00:26: dem gemeinsamen Podcast vom Payment in Banking an den Netten.

00:00:30: Ich bin Dana Wonderer und nachdem wir in der letzten Folge das große Bild rund um Brubeck besprochen haben schauen wir uns heute eines der wohl praktisch relevantesten Themen genauer an die neuen Regeln für Drittstaatenbanken also die Frage was Geht künftig für Banken aus Ländern wie USA, Großbritannien, Asien oder Schweiz.

00:00:55: Wenn sie in Deutschland und der EU Geschäfte machen wollen?

00:00:58: Und darüber spreche ich heute wieder mit Renate Prinz von Änderten.

00:01:02: Liebe Renate.

00:01:03: Herzlich willkommen in unserem Podcast!

00:01:05: Vielen

00:01:05: Dank liebe Dana.

00:01:06: Danke dass ich noch mal dabei sein darf.

00:01:08: Ich

00:01:08: freue mich.

00:01:08: Ja und genau da du ja schon dabei warst brauchen wir uns heute brauchen wir dich heute nicht mehr vorstellen.

00:01:14: Wir können direkt mit unseren Morgucken ob zwanzig Minuten werden aber Podcastdaten.

00:01:20: Und bist du bereit?

00:01:21: Lingen wir los!

00:01:22: Sehr gerne, ich freue mich.

00:01:24: In den letzten Folgen haben wir ja schon weitestgehend darüber gesprochen vor allem was es für Drittstaatenbanken für Veränderungen mit sich bringt vielleicht erst mal ganz grundsätzlich an dich die Frage Was versteht man denn regulatorisch überhaupt unter einer Drittstartbank?

00:01:46: Du hast das eigentlich da dem Intro schon ganz gut angeteasert und genau gesagt, was eine Drittstaatenbank ist.

00:01:51: Das sind Kreditinstitute also die klassischen hier um die es geht.

00:01:56: Die klassischen Kredit-Institute vor allem die Einlagen und Darlehensgeschäft begeben und ihre Hauptverwaltung eben nicht.

00:02:01: Also Drittstart meint aus der EU betrachtet immer jedes Land, was nicht in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum ist.

00:02:09: Also Haupt Verwaltung und wenn es denn so ist Erlaubnis Aufsicht eingetragener Sitz liegen in einem Staat außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums.

00:02:21: Damit genau die Länder, die du gesagt hast natürlich seit dem Brexit bei uns am engsten verknüpft gerade im Bankensektor sicherlich immer noch das Vereinigte Königreich UK, die USA aber ganz groß auch Asien und nicht zu vergessen die Schweiz.

00:02:39: Und warum ist es denn überhaupt ein Thema gerade für die Aufsicht, dass sich die Regulierung beendern muss?

00:02:46: Ja also ob sich die Regelung ändern muss, das ist natürlich eine ganz andere Frage.

00:02:49: Das sehen die Drittstaatenbanken sicherlich anders.

00:02:53: Da gibt's verschiedene Aspekte der auf Sicht wichtig sind, die hier zusammenkommen oder die für die Ugo auch wichtig sind.

00:02:59: Zum einen geht es hier ganz zentral, wie eben schon gesagt um das Kernbankengeschäft.

00:03:04: Also Einlagengeschäfte also das klassische Girokonto sag ich mal und Kreditgeschäft die wenn sie aus dem Ausland bedient werden und aus dem aus Land eine Aufsicht nur haben nicht europäisch dann ist es so ein blinder Fleck in der auf Sicht eigentlich in den Bereich denen Sie für ihren Markt als am wichtigsten ansieht Und zwar nämlich genau, wenn das Institute sind die eben direkt aus dem Ausland heraus an EU-Bürger herantreten oder auch für Unternehmen Darlehensgeschäfte bewerben.

00:03:37: Die Aufsicht hier aber nur eine sehr, sehr eingeschränkte Möglichkeit hat sich das Geschäft anzugucken und natürlich auch die Sicherheit des jeweiligen Bankengeschäftes für die europäischen Bürger und für europäische Unternehmen.

00:03:52: Dann geht es natürlich um die weitergehende Harmonisierung, die die EU ja einfach immer weiter anstrebt.

00:03:58: Gerade im Kernbankenbereich also dass ich innerhalb der EU einen Levelplaying-Field habe das alle Drittstaatenbanken innerhalb aller Länder auf ein einheitliches Regime treffen.

00:04:14: Das ist im Moment sehr unterschiedlich geregelt.

00:04:18: Und dann ist es natürlich eine Wettbewerbsgleichheit, also das ist ja das was wir auch ganz viel in der Diskussion erlebt haben gerade jetzt.

00:04:25: In den letzten Jahren im Zusammenhang mit den USA die eine andere Regulierung haben diese viele Erleichterungen erleben Auch vor dem Hintergrund der Eigenkapitalregulierung durch Basel III, das wird in den Ländern und hier auch in den USA grundsätzlich umgesetzt wurden.

00:04:41: Aber sehr unterschiedlich umgesetzt werden.

00:04:43: So dass Banken aus Nicht-EU-Staaten ganz andere Möglichkeiten haben im Wettbewerb aufzutreten.

00:04:51: Und da will man sich als EU natürlich absichern damit nicht die Banken, die in der EU reguliert sind einen großen Nachteil haben gegenüber Beispielsweise einer US-Bank, die auf den europäischen Markt kommt und ganz andere Konditionen beispielsweise anbieten kann.

00:05:07: Mh, denn lass uns doch gleich mal tiefer einsteigen.

00:05:10: was das heißt also wie du schon sagst bisher konnten nicht die U-Staaten recht vergleichsweise unkompliziert in Deutschland tätig werden?

00:05:17: Was

00:05:18: ändert sich dann künftig für diese Institute ganz konkret?

00:05:22: Primer geht es darum dass ich, dass es eine Pflicht gibt ab jetzt für Drittstaaten, Banken bei grenzüberschreitendem Geschäft, entweder je nach Größe einer eigenen Tochtergesellschaft innerhalb der EU zu gründen.

00:05:37: Also eine eigene juristische Person GmbH AG kann eine Personengesellschaft sein die dann eine eigene EU Banklizenz benötigt und beantragen muss oder dass sie zumindest eine Zweigstellenverpflichtung hat.

00:05:53: Und diese Zweigstelle muss dann auch bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, sprich die muss Personen haben fit and proper Personen.

00:06:02: also die Tochtergesellschaft, die eine eigene Lizenz braucht, muss natürlich die vollen Anforderungen auch erfülle für einen Kreditinstitut.

00:06:09: Die Zweigställe hat da geringere Anforderung aber es gibt mindestens an Forderungen was ein Kapital angeht das in der EU liegen muss Und Menschen, also fit and proper Personen die sich mit Bankgeschäft in der EU auskennen und hier bei dieser Zweigstelle angestellt sind.

00:06:26: Also ich kann nicht mehr ohne irgendeine eigene Einheit oder eben nur mit einem Briefkastengrenz überschreitend in die EU rein oder nach Deutschland rein sondern es wird sehr genau geguckt um da eben so ein Mindestmaß auch wieder an Verbraucher- oder Finanzmarktschutz sage ich mal herzustellen dass man dass man da so ein Mindestsicherheitsstandard einzieht, quasi.

00:06:50: Also heißt es also

00:06:51: klassisches Granzüberschreitendes Geschäft?

00:06:53: Aus den Drittstadt wird künftig einfach schwieriger werden.

00:06:56: Deutlich schwieriger sein.

00:06:57: Genau aber das ist ein ganz wichtiger Punkt!

00:06:58: Es wird schwieriger, es wird nicht unmöglich.

00:07:00: Wir haben ja wo ganz viel im Bankengeschäft gerade im Darlehensgeschäft darauf gebaut wurde, die sogenannte Reverse Solicitation Rule, die erlaubt Grenze überschreiten des Geschäfts... Ausnahmewegelung, die aus der passiven Dienstleistungsfreiheit kommen.

00:07:17: Sprich wenn ich als Deutscher Verbraucher oder deutsches Unternehmen sage Ich hätte gern darlehnen die besseren Konditionen für mein Darlin kommen aber von einer Einheit aus den USA oder aus China Dann habe ich immer die Möglichkeit auch dort Mein Darlin natürlich anzufragen.

00:07:34: das kann mir auch keiner verbieten es will die uhr nicht verbieten.

00:07:38: und Genau dieses geschäft ist Aber Natürlich etwas, was die Aufsicht nicht gerne sieht.

00:07:45: Weil das natürlich ausarten kann und das kann man ausnutzen indem man umgehungsregelungen oder was heißt Regelung aber Umgehungsgeschäfte macht weil man natürlich immer sagen kann dass wurde angefragt es ist schwierig nachweisbar Und das haben wir schon in den letzten Jahren in verschiedenen europäischen Regulierungen gesehen zuletzt in der Mika die Kryptowerte Regulierung neu gefasst hat, wo es eine gesetzliche Regelung sehr klar zur Reverse Solicitation Rule gibt.

00:08:12: Wann ist das erlaubt und wann nicht?

00:08:14: Wir haben's auch in der MIFID über ESMA Verwaltungsakte gesehen, wo das nochmal eingeschränkt wurde Und hier durch die Regelung im Brubäck jetzt, die nicht explizit auf die Reverse Solicitation eingehen.

00:08:31: Dadurch dass sie aber sagen ab einem bestimmten Volumen von Auslandsgeschäft was ich habe verpflichte ich dich einfach hier eine Zweigstelle zu errichten Dass das dadurch noch mal stärker eingeschränkt wird.

00:08:41: Aber möglich ist es gleich wohl natürlich weil diese passive Dienstleistungsfreiheit gilt.

00:08:47: Also das würde mich per se verboten das regelmäßig mache und damit ein gewisses Transaktionsvolumen in der EU erreiche, dann bin ich da sehr schnell unter einer strengeren Aussicht.

00:09:01: Okay also guckt die Aussicht schon

00:09:03: sehr genau hin, wer den aktiv Kunden anspricht?

00:09:07: Genau!

00:09:07: Und das ist sehr streng.

00:09:10: Also beispielsweise wenn Was nehmen wir jetzt?

00:09:20: Ausländische Bank, also als eine Drittstaatenbank.

00:09:23: Eine Website auf Deutsch betreibe beispielsweise oder in Französisch dann nimmt die Aufsicht an dass sich damit auch den deutschen oder französischen europäischen Marktexplizit Approcher also Marketing für den für diesen Sektor angehe.

00:09:41: und dann bin ich auch schon automatisch, das sagt die Aufsicht inzwischen sehr klar und die Regulierung sehr klar.

00:09:47: Dann bin ich aus dieser Ausnahmeregelung reverse solicitation raus.

00:09:50: sobald ich den europäischen Markt aktiv anspreche darf ich mich auf diese Ausnahme Regelungen nicht mehr berufen.

00:09:57: und es ist wann die Auf Sicht annimmt dass sich den europäischen Markt aktiv aktives Marketingbetreiber.

00:10:05: Das wird sehr, sehr ausgeweitet inzwischen um das eben einzuschränken.

00:10:12: Du hast mit der letzten Folge und auch vorhin schon kurz das Stichwort Level Plane viel erwähnt.

00:10:19: Ist das

00:10:19: hier

00:10:20: einer der Hauptgedanken hinter deiner Regelung?

00:10:24: Ja absolut!

00:10:27: Und zwar ist es was man nicht will innerhalb der EU, dass ich natürlich so eine fragmentierte Regelung habe.

00:10:35: Also Deutschland gilt ja immer als das Goatplating weil die Bafeln sehr strenge Standards anlegt.

00:10:40: und wenn Deutschland dazu neigen die Regulierung sehr klar umzusetzen, sehr streng umzusetzten oft auch noch mal einen Schritt weiter zu gehen als es unbedingt deswegen Mindestmaß ist.

00:10:54: Es gibt andere Länder das dann ein bisschen lockerer umsetzen.

00:11:01: Da gab es ja schon diverse Phasen, sag ich mal, wofür bestimmte Geschäfte, bestimmte Länder ausgewählt wurden.

00:11:09: Beispiel Ziphan oder Malta für Krypto-Geschäfte.

00:11:14: Dann war's eine Zeit lang Litauen für Verzahlungsdienste.

00:11:19: Also da hatten verschiedene Länder so ihre Trends weil sie eine geringere Regulierung hatten Und dem will man entgegen wirken.

00:11:28: Das ist das eine und das andere ist, man will dass alle Player auf dem europäischen Markt seien sie aus dem Ausland oder aus dem Inland was ich eingangs gesagt habe, dass alle auf die gleichen Voraussetzungen stoßen um eben eine Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.

00:11:42: also Wir wollen nicht, dass eine UK Bank einfach mit dadurch, dass die geringere ist ein UK Geschäfte Beispiel der im ähnliches Regime aber das die mit geringeren Eigenkapital Anforderung ganz anderen Quoten mit denen sie reingehen können, bessere Kreditekonditionen anbieten können.

00:11:59: So beispielsweise.

00:12:01: Sondern dass da alle eben die gleiche Levelanregulierung haben ein Stück weit.

00:12:07: Okay, verstehe.

00:12:09: Das ist natürlich auch eine große Forderung der europäischen Banken.

00:12:13: Ansonsten, wir haben vorhin kurz mal gesprochen.

00:12:15: Wir wollen jetzt nicht zu tief eingehen aber du hast mir vorher schon erzählt es gibt eine Unterscheidung in Klassen.

00:12:21: Man unterscheidet künftig in Klasse eins und Klasse zwei zweigstellen ohne da vielleicht jetzt zu tief irgendwie einzugehen.

00:12:29: Warum führt man denn diese Zweiteilungen überhaupt ein?

00:12:34: Das kommt aus dem Professionalitätsgrundsatz ein Stück weit.

00:12:37: also dass man natürlich sagt die Drittstaatenbank, die ab und zu mal Darlehen nach Europa gibt oder nur Darlehn von einem ganz geringen Volumen.

00:12:49: Da habe ich ja ein viel geringeres Risiko für den europäischen Markt und auch ein ganz anderes Risiko der fehlenden Wettbewerbs-, gleichen Ausgangslage als das Institut was aus dem USA einen Riesenmarket-Approach nach Europa

00:13:06: macht.".

00:13:07: Und danach gehe ich im Grunde genommen, habe ich dann eine Zweiteilung nach Größe, Relevanz der Zweigstelle.

00:13:15: Welche Risiken habe ich von der jeweiligen Einheit für die Finanzmarkt-Stabilität?

00:13:21: Ist das ein großer Player oder ist es ein kleiner Nischenanbieter?

00:13:25: und das ist ja so der Trend wo die Aufsicht glücklicherweise ja zunehmend hingeht genau auf das tatsächliche Risiko zu gucken und dementsprechend hoch auch die Regulierung zu setzen?

00:13:37: Also man will eigentlich im Grunde genommen kleine und anführend unwichtigere Einheiten für den Finanzmarkt, denen will man nicht zu hohe administrative Anforderungen stellen.

00:13:49: Und da kommt dann diese Unterscheidung ein Stück weit her.

00:13:52: was brauche ich eigentlich?

00:13:53: Weil man sehen muss wenn man eine signifikante Zweigstelle ist also eine Zweigställe die über fünf Milliarden Schwellenwert auf ihrer Bilanz erreichen oder überschreiten.

00:14:10: Oder wenn ein Institut als besonders risikobehaftet eingestuft wird, auch das ist möglich, dass ich dann im Grunde genommen sage, dann will ich eigentlich eine nahezu vollständige Unterwerfung unter das Aufsichtsregime was auch für EU-Bankengeld einfach... Auch hier wie der Level Plainfield und ich will als Aufsicht wissen, was passiert da?

00:14:28: Weil das ist mit untern genauso großer Player wie die anderen Banken, die ich hier in der EU unter meiner Aufsicht habe.

00:14:34: Und dann verlange ich eine selbstständige EU-Tochtergesellschaft.

00:14:37: also es muss eine eigene juristische Einheit innerhalb der EU mit Sitz in der EU gegründet werden wo ich eben auch vergleichbare Corporate Governance Reporting und Risikomanagement Anforderungen habe.

00:14:52: Also das Thema Kapitallegalität spielt da ebenfalls eine

00:14:55: große Rolle?

00:14:57: Genau.

00:14:57: Ich habe dann hier ganz klare Vorgaben, das gilt aber auch für Drittstaaten Zweigstellen, dass die ein eigenes im Innern, also in der EU verankert ist, Zweigstellen Kapital, also so genannte Notationskapital haben müssen und auch die eigene spezifische Liquiditätsanforderungen haben.

00:15:19: Weil nur so kann ich einen Level mit den anderen Banken schaffen, dass die eigene Kapital-Anforderung haben was sich nachweisbar hier in der EU halten muss.

00:15:30: Und was nicht ausschließlich – wie es bisher oftmals ist – ausschliesslich beim Mutterinstitut ist Beispielsweise in Singapur sitzt und auch das Kapital ausschließlich in Singapo liegt, wo man dann eben aus der EU keinerlei Sicherheit und Zugriff drauf hat.

00:15:46: Sondern es müssen Mindestliquidität und Kapitalausstattung vor Ort liegen im Krisenfall eben auch in entsprechenden Abfluss zu verhindern zu können.

00:15:58: Im Vollspray sagtest du, dass ein weiterer wichtiger Punkt auch die sogenannte Gleichwertigkeitsprüfung ist.

00:16:04: Warum ist die für Startenbanken so entscheidend?

00:16:09: Ich natürlich gucke... also was mache ich bei der Gleichwertighatsprüfungen, gucke ich mir an.

00:16:17: Wie sieht denn das Aufsichtsregime Herkunftsstadt aus?

00:16:20: Habe ich da eine Aufsicht genau so aussieht wie in der EU.

00:16:25: Das zieht man ganz auf die Schweiz, beispielsweise Herandi mit der Finmar und natürlich auch der sehr enge geografische und wirtschaftliche Verflechtung mit der Schweiz.

00:16:37: Und die Schweizer Aufsicht ist ja eng mit den Deutschen verknüpft wer falsche sind ja nicht verknüpft.

00:16:43: aber ich habe eine hohe Äquivalenz in den Aufsichtsregime.

00:16:47: da geht man in der Regel vor einer Vergleichbarkeit aus.

00:16:51: Wir haben aber auch kein Abkommen mit dem, dass die nicht automatisch... wir haben ja hier keinen Passporting mit der Schweiz.

00:16:58: Aber bei der Schweiz weiß sie auf sich, kennt man das Regime und kann es als gleichwertig einstoßen.

00:17:06: In UK haben wir das in vielen Bereichen natürlich auch noch weil bis zum Brexit auch der EU-Regulierung eine gleiche Historie hat.

00:17:14: dadurch ganz viele Regelungen ähnlich umgesetzt sind.

00:17:21: Da ist es so ein bisschen branchenabhängig, also in manche Geschäfte gerade im Bankenbereich laufen da ein bisschen anders.

00:17:26: Aber vom Aufsichtsregime sind die im Grunde genommen auch ein bisschen ähnlich.

00:17:31: In den USA beispielsweise haben wir eine etwas andere Umsetzung bei den Eigenkapitalvorgaben und wir haben auch einen anders gelagertes Aufsicht-Regime.

00:17:44: Das war ich den Detail schon sehr entscheidend von denen in der EU ab.

00:17:48: Da muss man dann schon mal genauer hingucken und da gibt es dann ein bisschen komplexere Abstimmungsprozesse, das sind zu unsere ich sage mal Standardpartner.

00:17:55: was man aber dabei gar nicht vergessen da was einen Riesenmarkt ist natürlich auch der asiatische Markt.

00:18:00: also wir haben große asiatischer Banken die auch natürlich in der eu aktiv sind wo das mit der Abstimmung schon nochmal komplexer ist gerade wenn Banken, die aus dem chinesischen Markt beispielsweise kommen, da geht man nicht von einem vergleichbaren Aufsichtsregime aus.

00:18:16: Weil es auch insgesamt das gesamte System ja ein komplett anderes ist, wo man nochmal ganz anders drauf guckt und die Aussicht auch natürlich kritischer oftmals drauf wird.

00:18:26: also sie haben oftmals langwierigere Verfahren als eine UK-Bankenverfahren hat.

00:18:32: Welche Rolle spielt denn das Herkunftsland?

00:18:35: Also macht die Aufsicht da einen Unterschied, ob ein Institut

00:18:38: gespielt ist also

00:18:38: aus dem König, für einigen Königreich in den USA oder Schweiz kommt.

00:18:44: Ja man kennt... Das ist ein Unterschied weil man allein schon daher dass sie es die auf Sicht hier Die Aufsichte aus der Schweiz oder aus UK selbst ganz gut einschätzen kann.

00:18:58: Diese sind Systeme, die man kennt während Systeme aus asiatischen Ländern wesentlich schwieriger, einsehbar sind.

00:19:08: Also das fängt so bei ganz kleinen pragmatischen Dingen an.

00:19:11: Natürlich ist auch ein Riesenpunkt, dass man in der Schweiz einfach mal alle Dokumente versteht und mit der Aufsicht aus der Schweiz sprechen kann was man mit einer chinesischen Aufsichts nicht kann.

00:19:20: Das sind ja auch kleine banale Dinge die es in der Praxis viel einfacher machen für die Aufsichte als wenn man das da hat... Ja, und dadurch ist es.

00:19:32: Man ist da durchaus kritischer eingestellt, ne?

00:19:34: So weil man einfach hinter die Regime dann auch nicht so blicken kann das ist unbekannt.

00:19:40: Die Eigentumsverhältnisse sind ganz andere Das ist schon komplexere Prozesse mit der Aufsicht ja.

00:19:47: Die stellen sich doch gerne quer, muss man auch ehrlich aber sagen also sie stellt den Quer-Sitz und wie ihr aufseht natürlich nicht hören Aber natürlich das ist schwieriger.

00:19:58: Kommen wir noch mal zum Timing.

00:19:59: Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, wir haben es in Folge eins unserer Serie schon angesprochen.

00:20:04: Aber trotzdem ist das wichtig, dass wir es vielleicht immer nochmal sagen.

00:20:06: Bis wann müssen der bestehende Institut hier die neuen Anförderungen umgesetzt haben und wie realistisch ist denn so eine Frist jetzt in der Praxis?

00:20:14: Ja grundsätzlich ist die Frist Januar siebenzwanzig.

00:20:18: wenn man da hinkommt bei der Prüfung, dass man so hohe Umsätze in der EU macht, dass Man tatsächlich eine eigene Tochtergesellschaft braucht die dann wiederum eigentlich faktisch ein Equivalenz zu einer Vollbank Lizenz bräuchte.

00:20:35: Dann ist das ein Timing, wir sind jetzt im Juni.

00:20:40: Habe ich noch nicht gesehen, dass der Drittstaatenbank in sechs Monaten Lizenz hat?

00:20:46: Also das ist sehr, sehr ambitioniert.

00:20:48: Da muss man sie schon miteinander setzen.

00:20:49: Man kann es ja auch natürlich damit auseinandersetzen mit welchen Übergangsregeln kann nicht noch arbeiten.

00:20:54: also da muss man dann wirklich mal genau hingucken und gucken welche Geschäfte habe ich denn überhaupt die relevant sind daran erst einmal berechnen?

00:21:00: welche Schwellenwerte treffen mich denn eigentlich tatsächlich?

00:21:04: Und auch sehr konkret wohnt sich da schon hin zu gucken was brauche Ich denn überhaupt für mein EU-Geschäft?

00:21:10: und wenn man das dann absieht dann hilft es immer mit der Aufsicht zu sprechen und zu sagen, hier das ist unser Plan.

00:21:19: Und so wollen wir vorgehen – und das ist auch aus meiner Erfahrung für die Aufsichte immer einfach das Wichtigste zusehen, sage ich mal wie's dann weitergeht.

00:21:29: Das ist glaube schon ganz gut zusammengefasst aber trotzdem lassen Sie zum Abschluss nochmal das Kompakt formulieren was sollten denn Betroffene Institut jetzt tun wenn sie nicht erst Ende Zwarzig-Sächsen zwanzig feststellen wollen dass die Zeit knapp ist?

00:21:47: Also im Grunde genommen genau das, sich das eigene Geschäft angucken und einmal analysieren.

00:21:53: Was hatte ich an EU-Geschäft?

00:21:54: Und was brauche ich?

00:21:56: Oder was ist mein Mindestmaß eigentlich, was ich damit erreichen muss?

00:22:00: Wo lohnt es sich vielleicht strategisch für mich sogar ein Schritt weiter zu gehen weil ich damit einfach auf einem EU Markt noch mal viel aktiver sein kann?

00:22:07: und da mich verankern kann muss aber auch gucken, also diejenigen, die ein großes EU-Geschäft haben.

00:22:13: Die haben in aller Regel auch schon Menschen hier und im Büro mit denen sie arbeiten.

00:22:20: Und da muss man sich dann so ein bisschen angucken okay welches Setting habe ich denn überhaupt schon in der EU?

00:22:25: Und danach natürlich auch auswählen welches Land ist denn für mich das wo ich gut hingehen kann In der EU weil ich da Menschen hab, die die Sprache sprechen.

00:22:34: vielleicht kenne ich da auch die Aufsicht schon ein Stück oder habe ich das schon mal Verfahren gemacht.

00:22:38: Also ganz praktisch einmal ran gehen.

00:22:41: Welcher Weg lohnt sich jetzt für mich, um da so erfolgreich wie möglich durchzukommen?

00:22:47: Ja

00:22:47: also ich denke es ist ziemlich deutlich geworden in dieser Folge dass Burbek doch den regulatorischen Rahmen dort ganz erheblich verändert.

00:22:56: Lieberinate erstmal ganz herzlichen Dank an dich, dass du die Folgen wieder begleitet hast und alles so schön erklärt hast.

00:23:02: Danke schön!

00:23:04: Vielen dank Tadana.

00:23:06: Und sag mal, wie geht es jetzt weiter mit uns?

00:23:09: Zwei Folgen haben wir im Kasten.

00:23:13: Wie viel nehmen wir noch auf und was erwartet unsere Hörerinnen und Hörern als Nächstes?

00:23:18: Ja, wir nehmen nochmal zwei auf und das nächste Thema, was wir besprechen ist die Fit and Proper Prüfung und Regie.

00:23:25: Was ja dann auch wieder mehr heute zugesprochen auch für die Drittstaaten interessant ist weil auch die brauchen dann fit and proper Menschen und da werden wir nächste Woche drüber sprechen, was da die Anforderungen sind oder was sich mit dem Probecklar ganz konkret ändert.

00:23:40: Sehr schön!

00:23:40: Dann freuen wir uns drauf und lieber Hörer und Hörern bis zur nächsten Folge von Alles Legal findet der Gericht kompakt.

00:23:48: Dankeschön, Tschüss!