Alles Legal #139: BRUBEG erklärt: Was das neue Bankenpaket für Institute verändert

Shownotes

Hinter dem sperrigen Namen „Bankenrichtlinien-Umsetzung- und Bürokratieentlastungsgesetz" verbirgt sich die nationale Umsetzung der CRD VI – ein zentraler Baustein des europäischen Bankenpakets rund um Basel III. Für viele Institute ist die Tragweite noch unterschätzt.

Themen dieser Folge

  • BRUBEG als Teil der finalen Basel-III-Umsetzung: Was das für Kapitalanforderungen und Risikomodelle bedeutet
  • Drittstaatenbanken: Welche Geschäftsmodelle in der EU künftig neu bewertet werden müssen
  • ESG-Anforderungen: Nachhaltigkeitsrisiken stärker in Risikoanalysen integrieren – und warum Daten fehlen
  • Neue Governance-Regeln und Fit-and-Proper-Anforderungen für Führungskräfte und Schlüsselfunktionen
  • Bürokratieabbau in der Theorie, Umsetzungsaufwand in der Praxis

Auch wenn das BRUBEG offiziell Bürokratie abbauen soll, bedeutet es für viele Institute zunächst vor allem eines: neue Prozesse, neue Prüfpflichten und umfangreiche Umsetzungsarbeit.

Viel Spaß beim Hören!

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00:00:02: Hallo und willkommen zu Alles.

00:00:04: Legal, Fintech recht kompakt.

00:00:07: Dein Diebdive in die rechtlichen Trends und Themen der Finanzwelt.

00:00:11: Jede Woche bringen wir von Permanent Banking & Paytag Lore dir die wichtigsten Insights

00:00:16: – Kompakt,

00:00:17: verständlich und immer aktuell!

00:00:33: Und wir starten heute mit einer Serie zu einem Gesetz, das in der Bankenwelt gerade Ziem für ziemlich viel Bewegung

00:00:41: sorgt.

00:00:41: Und zwar dem Brubäck.

00:00:45: hinter dem etwas sperrigen Kürzel steckt das Banken... ich muss ablesen ...das Bankenrichtlinien Umsetzung und Bürokratie Entlastungsgesetz also ja es wird nicht weniger sperrig.

00:00:59: dabei geht es aber um große Themen Basel drei ISG-Riesigen, neue Anforderungen an Banken aus Drittstaaten, regnere Governance Regeln und die Frage wie Bankenaufsicht in Europa künftig funktionieren sollen.

00:01:14: Kurz gesagt, Brubak verändert an vielen Stellen die Spielregeln für beaufsichtigste Institute.

00:01:20: Und genau darüber spreche ich heute mit Renate Prinz.

00:01:24: Renate ist Rechtsanwältin und Partnerin bei Änderten.

00:01:28: Renate.

00:01:29: erst mal ein ganz herzliches Willkommen an dich!

00:01:31: Vielen Dank, liebe Dana.

00:01:33: Ich freue mich sehr dabei zu sein heute.

00:01:35: Ja, du bist auch das erste Mal in unserem Podcast und deswegen, liebe Renate, stelle dich doch am besten unseren Hüren noch mal ganz kurz vor.

00:01:43: Also dass du Rechtsanwärterin, Partnerin oder Ernährten in Frankfurt bist, das wissen wir.

00:01:47: aber was ist denn so dort deinen Aufgabengebiet?

00:01:54: Sehr gerne, danke dir.

00:01:56: Ja genau ich bin beinnert und wir sind ja Boutique im Aufsichtsrecht.

00:02:00: dementsprechend mache auf Ich-Aufsichtsrecht habe aber ein bisschen einen Background.

00:02:03: Ich bin jetzt im Februar als Partnerin hier in Frankfurt dazugestoßen Und mache vor allen Dingen Bankenregulierung.

00:02:10: Deswegen ist das Thema Probeck jetzt auch genau meins.

00:02:13: gerade Hab aber ursprünglich einen Background auch im Gesellschaftsrecht und M&A, hab das aber immer im Bankenumfeld vor allen Dingen gemacht oder im regulierten Sektor.

00:02:24: Und macht deswegen... Also kommt so ganz aus dem aus der Kern-Bankenwelt für öffentliche Banken auch gemacht und mach jetzt eigentlich alles was in Banken- und Wertpapierfinanzmarktregulierungswelt anfällt.

00:02:44: Dann haben wir hauptsächlich noch viele weitere Themen in unserem Podcast.

00:02:47: Und schön, dass du nun auch eine unserer Podcasterin hier alles legal bist und ich habe das Gesetz kurz angerissen im Intro erklärt doch bitte nochmal was steckt dann hinter dem Gesetz?

00:03:04: Wir würden uns alle wünschen es wäre die große Bürokratie.

00:03:06: Entlastung.

00:03:07: also du hast es ja schon perfekt ausgeführt Bankenwichtigen Umsetzungs- und Bürokrateentlastungen gesetzt Der Byte Probeck kann man sich viel oder auch gar nichts vorstellen.

00:03:19: Das ist das zentrale nationale Vehikel für die Umsetzung der CRD-Sex, also der Capital Requirements Directive-Sechs.

00:03:28: Es ist eine Wichtlinie, sprich sie muss umgesetzt werden in deutsches Recht.

00:03:32: Die gilt nicht unmittelbar.

00:03:33: Die CRD-Sechs ist Teil des EU-Bakkenpakets.

00:03:36: Dazu gehört eben auch die CRA III, the Capture Requirements Regulation, die genau vor allem den Kapitalanforderung regelt.

00:03:45: Die ist direkt anwendbar und gilt auch schon seit letztem Jahr.

00:03:48: Da kommen vor allen Dingen auch so die letzten Baselthemen mit rein.

00:03:52: Und genau das ist es!

00:03:58: Und du hast es ja auch gerade so angehenteasert, wie offenbar alle Bürokratieentlastungen.

00:04:02: Ist das denn aus deiner Sicht so oder ist das eher eine politische Verpackung?

00:04:10: Das wird ja in der Bankaufsicht viel diskutiert jetzt schon lange spätestens aber seitdem in den USA vor allen Dingen noch mal mehr dereguliert wird und da die Forderungen aus der Praxis sehr hoch sind dass wir im bankenbereich ganz viele Deregulierungen brauchen in der EU vor allem auf dem Wettbewerbsfähig zu bleiben.

00:04:26: In Deutschland hören wir das ganz große Thema, dass ganz viele kleine Banken von einer absolut überbordenden Regulierung erstickt werden sag ich mal.

00:04:36: Weil die Verhältnismäßigkeit fehlt vom Größe des Instituts und Risiken im Finanzmarkt und der Einheit.

00:04:48: Und da kommt so ein bisschen der Wille sicherlich des Gesetzgebers her.

00:04:51: Wir wollen eine Bürokratieentlastung.

00:04:53: Das ist auch angekommen beim Aufsicht angekommen, bei der BAFIN.

00:04:59: Da gibt es schon Initiativen.

00:05:00: Das ist ein bisschen der Background was man will auch auf EU-Ebene.

00:05:04: Gibt's da eine Taskforce die daran arbeitet?

00:05:07: Wenn man sich jetzt aber mit einem ernsten Blick des Gesetzes anguckt, ist das schon vergleichsweise wenig Bürokratie entlastet.

00:05:15: Es gibt erste Ansätze so kann man es positiv formulieren.

00:05:18: Aber es ist sicher eher ne Mischkalkulation.

00:05:22: Okay.

00:05:23: Kannst du uns das noch mal zeitlich einordnen?

00:05:26: Also, wann wurde das Gesetz beschlossen und ab wann gelten denn die neuen Regelungen?

00:05:32: Genau, das Gesetz wurde an dem Januar XXIX verabschiedet.

00:05:36: Der Bundesrat hat im März zugestimmt und am dreißigsten Erz wurde das gesetzte Bundesgesetzblatt verkündet.

00:05:44: Das heißt es trat im Wesentlichen die Änderung durch das U-Bag dann am ersten April XXVI in Kraft.

00:05:52: Es gibt aber noch Übergangsregelungen.

00:05:54: Da kommen wir gleich noch zu so ein bisschen was Regeltas im Einzelnen und für bestimmte Pflichtengeldung, Übergangstfristen an Barschzeuse die dann ab Januar siebzwanzig erst zwingende Anwendungen finden.

00:06:06: Aber das hört sich dann immer solange an?

00:06:08: Wir kennen es eher viel von Tudora beispielsweise gemacht, wo man wusste Man hat zwei Jahre Umsetzungzeit Und dann merkt man eine Woche vorher, dass man es noch nicht gemacht hat und die Zeit da nicht mehr reicht.

00:06:20: Also das klingt lang, ist aber kurz, sei jetzt mal aussehenswertlich betrachtet.

00:06:25: Das glaube ich, da steckt sicher auch viel dahinter.

00:06:28: Aber lass uns nochmal so ins große Bild schauen was will denn der Gesetzgeber mit Rubik wirklich erreichen?

00:06:38: Wir werden ein bisschen ganz viele verschiedene Punkte mit reingebracht.

00:06:45: also Ziel ist sicherlich immer noch so ein Stück weit die Finalisierung der, ich sag mal Prostkrisenregulierung.

00:06:54: Also ganz viel Finanzmarktregulierungen ist ja nach der Finanzkrise zwar zwei Neuen gestartet vor allen Dingen Kapitalanforderung, die sich danach komplett gedreht haben und da ist man immer noch... also das gilt jetzt als die finale Umsetzung oder die Ja doch.

00:07:12: Und dann haben wir aber auch immer noch viel Schaffung eines Level-Playing-Fields in der EU.

00:07:22: Man will nicht das ausländische Einheiten beispielsweise angucken, in welches Land will ich da gehen?

00:07:29: So eine Abitagebefolgung sondern dass man eigentlich sagt wir haben einen einheitlichen Standard im EU und das ist das gutes EU Bankenpaket insgesamt sicherlich weitestgehend hinzielt.

00:07:42: Natürlich aber auch gar keine Frage wie immer in der Regulierung, wenn man die Widerstandsfähigkeit stärken und ja dann gibt es also vieles.

00:07:54: dann so Drittstaatenregime natürlich.

00:07:56: Aber auch dann so ich sage mal kein was die Organisationen in den Instituten selbst angeht.

00:08:05: Hier ist die Risiken werden noch mal implementiert, die bisher eher aus Leitlinien hervorgegangen sind.

00:08:13: Die jetzt im Gesetz ganz klar verankert sind.

00:08:20: Das ist schon so ein bisschen gemischt.

00:08:22: in dem Sinne von alles was wir noch final regeln mussten packen wir hier mal rein um einheitliche Standards zu schaffen.

00:08:30: Aber hat sich dann gegenüber dem ursprünglichen Entwurf nochmal

00:08:33: viel geändert?

00:08:37: Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf war so etwas ganz Groß in der Diskussion, was für ganz viele Privatbanken dann auf ein Riesenthema war.

00:08:44: Im Gesetzgebungsprozess war das zur Debatte stand, dass es ein Verbot also die Rechtsformen, in der eine Bank bestehen kann eingeschränkt wird.

00:08:54: und jetzt sagen wir alle rechts Formen abgesehen von Einzelkaufleuten Könne Bank sein.

00:09:02: und da stand zur Diskussion, dass es eingeschränkt wird für Personenhandelsgesellschaften.

00:09:07: Es gibt aber viele Privatbanken, die als Personenhandels- gesellschaften organisiert sind.

00:09:12: des Verbudes entfallen im Laufe des Gesetzgebungsprozesses.

00:09:15: ich glaube das ist so das Wesentliche was sicherlich von der Gesetzgebung zum Finale angesetzt ist textisch muss man doch sagen glücklicherweise geändert hat weil ich glaube, das wäre wieder so eine Regulierung gewesen nur viele aufgeschehen hätten und sagen warum muss das sein?

00:09:31: Die Sicherheitsstandards können wir unabhängig von der Rechtsform gewährleisten.

00:09:37: Und in das Gesetz

00:09:39: setzt

00:09:39: die CRD-Sechs um, erklärst du das mal verständlich?

00:09:43: Was ist das eigentlich genau?

00:09:45: und wie hängt das mit Basel III zusammen?

00:09:49: CRD VI, ich habe gesagt, es ist ja die Richtigen, die wir jetzt implementieren.

00:09:53: Der Connex zu Basel II, also was ist BaselIII überhaupt?

00:09:57: Die Baseregulierung ist jetzt Baseler Komitee für Bankenaufsicht Was globale Standards setzt, also globale Standard für Kapitalanforderungen, Risikounterlegung oder Risikoberechnung von Banken oder von Kreditinstituten.

00:10:15: Die ganze Basiregulierung hat sich nach der Finanzkrise z.B.

00:10:19: einmal komplett gedreht verschärft.

00:10:21: Also seitdem haben Banken extrem hohe Anforderungen.

00:10:25: Wie viel Kapital sie brauchen?

00:10:26: Woraus sich aus berechnet was die erneue Geschäft machen dürfen?

00:10:31: Ich sage mal, das gesamte Beschäftsmodell ist daran so zehn Ausrichten.

00:10:35: Je nach Risikogewichtung sich dann auch kehrt welche Kredite kann ich überhaupt gegeben?

00:10:39: und was hat das mit CRD-Sechs zu tun?

00:10:42: CRD Sechs oder das EU Bankenpaket?

00:10:44: weil da muss man immer auch zusammen mit der CIA drei sehen, was Herr Letzter schon direkt in Kraft getreten ist ist zum die Finalisierung der Basel-Umsetzung, sagt man auch Basel IV.

00:10:59: Weil das nicht so der letzte Schritt ist, der Implementierung dieser Vorgaben.

00:11:03: Wir kennen schon aus Basel III was da alles schon implementiert wurde Die Kernkapitalanforderungen, die Liquiditätsquoten die eingehalten werden müssen und aufvorgaben für die Risikogewichtung.

00:11:18: Und genau dieser Punkt der Risikogewichtung, die Risikomess-Modelle sind vor allen Dingen das was jetzt nochmal Granularer gewickelt wird und eine höhere Vergleichbarkeit zu erreichen.

00:11:35: Ich habe neulich einen ganz netten Vergleich gehört.

00:11:39: Was macht das eigentlich noch?

00:11:41: Wo ist der Unterschied?

00:11:43: Ich sehe den Spielplatz.

00:11:46: es gibt Regeln insgesamt für diesen Spielparts und für alle Kinder, die auf dem Spielpart spielen.

00:11:52: Die Interpretation oder Ausbestaltung dieser Regeln wird aber den Kindern selber überlassen, sprich die haben so bestimmte Variabilität, sag ich mal wie man die Regel verstehen kann.

00:12:03: Führt natürlich dazu dass so zwar alle Kinder gewissen Mindeststandards einhalten, aber natürlich auch ganz viel unterschiedlich machen weil sie ihnen der eine sagt Ich darf unter der Regel A machen, der andere sagt es darf unter die Regel noch D machen.

00:12:17: Jetzt so diese Finalisierung, also das Basel vier für insbesondere die Risikombewertungsmodelle sehr kranulare Vorgaben.

00:12:28: Es fehlt der Interpretationsstilraum oder da soll jedenfalls fehlen wie die Bank für sich selber diese Messgrößen festlegt welche Formeln dahinter legt sind wie die Formeln ausgestaltet sind

00:12:43: um

00:12:44: sicherzustellen dass nicht Einzelne Banken dann doch eine viel höhere Physikengewichtung haben einfach, weil ihre Berechnungsmodelle andere sind.

00:12:55: So ganz grob gefasst ich glaube man könnte zu Basel drei sieben Folgen alleine machen wenn wir es erklären wollte was will ich wollen?

00:13:04: Können wir uns noch mal überlegen!

00:13:07: Wenn man aber auf die Themen schaut DrittstaatenBanken ist die Governance M&A Kapitalanforderungen wirkt das Erst mal sehr breit, gibt es trotzdem einen gemeinsamen ruten Faden hinter den Änderungen?

00:13:24: Ganzheitliche Verantwortung.

00:13:27: Umfassende Mindeststandards also ist schon so ein bisschen.

00:13:33: das klingt so n bisschen nach Lücken.

00:13:34: schließen ist es bestimmt ganz viel auch.

00:13:38: aber vielleicht zum wesentlichen genau einmal auf die Themen einzugehen, die du angesprochen hast.

00:13:43: was steckt überhaupt im Probeck Twin?

00:13:46: wir haben einmal ganz groß neu Das Drittstaatenregime, also was der EU hier über die Richtlinien wichtig war weil es auch zunimmt ist.

00:13:56: Ich sage mal das unregulierte Bankgeschäft, was aus dem... Was von Dritt Staaten, also nicht EU-Staaten Ausland nach in die EU kommt?

00:14:07: Das ist sehr wenig reguliertes.

00:14:08: Also bisher war das so ein Passporting Light.

00:14:11: Die konnten.

00:14:11: mit relativ geringen Anforderungen konnte Ein Kreditinstitut aus dem Ausland in der EU tätig werden.

00:14:17: Das wird jetzt unter sehr strenge Anforderungen gestellt, wir haben wesentlich strengere Vorgaben für das Fit-at-Proper-Regime also bann ein bisheriges Geschäftsleiter eines Kreditinstituts durch jedes regulierten Institut das bestimmte Qualitäts und Kenntnis-Anforderungen, und Erfahrungsanforderung gestellt wurden.

00:14:42: Das wird jetzt wesentlich ausgewaltig.

00:14:45: Es ist gelb in Turpfristen.

00:14:46: Es gelten die Anforderungen nicht mehr nur für die Geschäftsleiter-Ebenen als eine ganz wesentliche Änderung, sondern auch für Leitungsebene darunter also beispielsweise das Risiko in Leiter des Risikomanagements oder Finance Head.

00:15:03: Dann haben wir die ESG-Anfordrungen eigentlich eben schon so ein bisschen was zu erzählen zum Schließung der ISG-Lücke in den Kapitaloffenlegungen, so ein Risikovorgaben und M&A.

00:15:18: Das ist nochmal so ein Schließen von Lücken.

00:15:23: ich als Aufsicht möchte eigentlich über alles Wesentliche informiert sein was in meinen Instituten passiert.

00:15:30: das ist ja so der Ansatz der Aufsichts der in Deutschland schon ganz viel über die Verwaltungspraxis von Barfin und Bundesbank erfolgt weil wir hier einfach eine sehr umfasste Aufsicht haben, wo aber die Vorgaben sich jetzt ganz stark ändern.

00:15:47: Also viel umfassender werden auf was Konzernen internen Umstrukturierungen angeht und was Esset Deals angeht.

00:15:53: Da wird künftig wenn die Meldepflichte da ganz, ganz wesentlich ausgeweitet, dass die Transaktionspraxis ganz entscheidend einschränken wird.

00:16:00: Der rote Faden ist sicherlich alles dieses Wir wollen ein Level-Playing-Field in der EU schaffen für alle Länder und für alle Aufsichtnaten einheitlichen Standards sicherzustellen.

00:16:14: Ja, sehr schön!

00:16:16: Wir werden diese einzelnen Themen ja auch in den nächsten Folgen nochmal vertiefen.

00:16:19: Aber vielleicht kannst du es schon mal vorwegnehmen oder ein bisschen was vorweg nehmen?

00:16:23: Wo sie studeln

00:16:23: persönlich aktuell die größte praktische, ich sag mal, sprengkraft...

00:16:32: Ich glaube, dass bei den... also die Zweisärfte so sprenghaft im Sinne von wo hat man es vielleicht nicht ganz auf dem Radar oder muss man künftig viel mehr auf Fisten und Umsetzung achten.

00:16:41: Es ist sicherlich einmal das Drittstaatenregin weil da auch so das kriegen wir auf unserer Praxis schon mit viele internationale Banken, die sich bisher auf die aktuell leichtere Regulierung sage ich mal berufen dass die jetzt alarmiert sein sollten auf jeden Fall, weil sie sich angucken müssen um das bis sieben zwanzig umzusetzen.

00:17:05: Was muss ich denn implementieren?

00:17:08: Muss ich eine eigene Einheit in der EU gründen?

00:17:13: Braucht die eine Erlaubnis?

00:17:15: Also da ist nichts zu unterschätzen, dass eben da die Verfahren bei der Aufsicht auf einfach Zeit in Anspruch nehmen und Ich aber nach Ablauf dieser Frist ansonsten kein Kernbankengeschäft, also Einlagen- und Kreditgeschäft mehr in der EU betreiben darf.

00:17:29: Deswegen ist das ganz wesentlich.

00:17:32: In der Praxis in den nationalen Kreditinstituten wird glaube ich ganz wesendlich sein die Schlüssefunktionen, die jetzt eben alle auf dem Fiddepropper-Regime unterliegen – die dauerhaften Qualitätsanforderungen, die ich auf dauerhaft nachweisen muss.

00:17:52: Dass die Kenntnisse bestehen und dass es eben ausgeweiten wird von der reinen Geschäftsleiter-Ebene auf die Ebenen darunter?

00:18:02: Das ist jetzt schon ein bisschen gesagt.

00:18:04: also welche Institut Dunmarkt hat niemand das besonders trifft?

00:18:07: Gibt's aus Deiner Sicht den Institute, die aktuell noch sehr unterschätzen was da auf sie zukommt?

00:18:13: Da gibt es schon viele internationale Einheiten, weil sie das einfach logischerweise nicht auf dem Radar haben unbedingt.

00:18:22: Was muss ich tun?

00:18:23: Gerade weil die auch gar keine Vororteinheiten unbedingt haben, die das hier so monitoren und wir haben ganz viel internationale Banken natürlich, die in der EU tätig sind Bei den ISG-Anforderungen beispielsweise, da hängen alle dran.

00:18:45: Also das ist ja seit Jahren klar, dass man nachrüsten muss... Ich glaube, das ist ein ganz großes Thema weil da schlichtweg noch viel Datenlage fehlt und ganz viel was... Das ist einfach in der Praxis gar nicht so weit zu erfüllen ist wie die Anforderung es sich wünschen.

00:19:01: Da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickelt auch wie die Aufsicht damit umgehen wird wenn man schlicht weg Praktisch nicht in der Lage ist, das alles offen zu leben als man nüsste.

00:19:14: Aber an sich du hast vorhin schon den Zeitrahmen angesprochen.

00:19:18: Diese Zeit reicht aus deiner Sicht denn überhaupt aus?

00:19:21: Ich meine es klingt immer so weit weg noch ne aber ist es ja wahrscheinlich gar nicht wenn man hört was umgesetzt

00:19:27: werden muss.

00:19:27: Ja wenn man sich anguckt wie schnell die Aussicht arbeitet dann ist das in der Tat nicht viel Zeit.

00:19:32: also man sollte jetzt anfangen sich einmal anzukucken was man tun muss oder ob man was tun muss.

00:19:38: Das kann ja auch sein, dass man gar nichts tun muss, ne?

00:19:40: Man muss ja nur das... Man muss mal gerade abprüfen, ja.

00:19:44: Okay!

00:19:45: Dann vielleicht zum Abschluss nochmal ganz praktisch gefragt werden ein Institut jetzt heute erst anfängt und sich ernsthaft mit Probeck zu beschäftigen.

00:19:55: Was ist die jetzt der wichtigste

00:19:57: Art?

00:19:59: Eine eigene Gap-Analyse?

00:20:01: also es geht ja für alle Institute.

00:20:02: ich glaube für die kleinen Institute ist es schön, also die Die haben ja mit Unterleichterung, also für die ist das der Punkt.

00:20:10: Um zum Anfang zu kommen, wo gilt eine Bürokratie in Last und die wird vor allem für kleine Institute gesucht?

00:20:16: Die müssen aber begründen, warum sie Erleichteringen anspruchsnehmen.

00:20:19: Also für die lohnt es sich sehr hinzugucken auch in Verbindung mit der M-Aristmobile, die ja jetzt kommt, zu sehen, wo kann ich wirklich Erleicherung schaffen und dadurch meine eigene Regulierung so ein bisschen verschlankt?

00:20:33: im besten Falles Also in die Richtung, die GAP-Analyse.

00:20:39: Wo greift das Gesetz für mich?

00:20:42: Aber dann sicherlich für alle grundsätzlich einmal die Selbstpüfung vorzunehmen.

00:20:48: was ändert sich für mich konkret?

00:20:50: worauf muss ich achten?

00:20:50: wo muss ich vielleicht auch neue Prozesse implementieren gerade auch im Transaktionsverkehr?

00:20:56: wenn ich jetzt eine Bank kaufe in einem Sharedi weiß jeder dass man enden aber von Treubefahren durchführen muss.

00:21:01: Wenn ich jetzt auch einen kleineren Asset hier habe, also einzelne Assets aus meiner Beteiligung verkaufe, hab' ich das nicht unbedingt auf dem Radar.

00:21:10: Also sich das wirklich einmal hinzusetzen und zu gucken welche Änderungen gibt es?

00:21:14: Und inwieweit sind die für mich relevant?

00:21:17: Beispielsweise für den proper Anforderung braucht man wirklich einen neuen Prozess sag' ich mal um da die Meldepfisten-und Überwachung der Vorgaben

00:21:28: einzuhalten.".

00:21:33: Gute erster Überblick und lieben Dank für deine Einordnung.

00:21:37: Und ja, das ist sozusagen nur der Auftakt.

00:21:40: jetzt erst mal unsere Serie.

00:21:43: Genau jetzt erzählen wir uns wie geht es weiter in den nächsten

00:21:46: Folgen?

00:21:48: Wir gucken uns an genau ganz viel was Beschreibung nennen.

00:21:51: dass die Drittstaatenregelung ist glaube ich soweitig als das die nächste Session die wir machen also spannend für alle internationalen Einheiten vor allen Dingen Was gilt für das Auslandsgeschäft auf Vereinheiten, die bisher überhaupt ohne Regulierung nach Deutschland geschärft entfingen?

00:22:11: Wir werden uns in einer Folge die Fit & Proper Anforderung die neuen einmal angucken und wir werden uns auch einmal ISG, Kapital und M&A Architektur angucken.

00:22:27: Also, da kommt noch einiges auch uns zu.

00:22:29: Liebe Hürren und Hürre, erst mal vielen Dank an dieser Stelle!

00:22:32: Und dann bis zur nächsten Woche bei

00:22:35: Alles Legal findet

00:22:36: ihr gleich kompakt.

00:22:37: Bis dann.

00:22:38: Geschön, ciao!