#563: SAP Fioneer: Wie aus dem „Favela-Banking“ eine moderne Plattform wird

Shownotes

Vom Fintech-Pionier zum Transformationsbegleiter: Marko Wenthin (Mitgründer Solarisbank) erklärt, wie SAP Fioneer die Brücke zwischen Stabilität und Cloud-Agilität schlägt. Während Startups das Frontend bespielen, modernisiert SAP Fioneer den „Maschinenraum“ der Banken mit einer End-to-End-Plattform für Banking, Lending, Insurance und Finance.

Die Highlights der Folge: Das Ende der „Favela-Architektur“: Wenthin beschreibt gewachsene IT-Strukturen als Favelas – über Jahrzehnte geschichtet, weil sich niemand an den COBOL-Kern herantraute. SAP Fioneer setzt hier auf Modularisierung statt „Big Bang“.

KI und Datenqualität: KI ist kein Zaubermittel für schlechte Daten. Erfolg bei Behavioral Banking oder automatisiertem Reporting erfordert Echtzeit-Verarbeitung und saubere Strukturen im Core.

Souveränität & Digitaler Euro: In einer Welt von US-Hyperscalern bietet SAP Fioneer technologische Agnostik (Cloud oder On-Premise). Zudem positioniert sich das Unternehmen als Partner für die komplexe Implementierung des digitalen Euro.

Transformation statt Lizenzverkauf: Der Fokus liegt auf der langfristigen Begleitung etablierter Institute, um technologische Augenhöhe mit Fintechs zu erreichen.

Über SAP Fioneer: 2021 als Joint Venture von SAP und einem Private-Equity-Partner entstanden, bündelt das Unternehmen Expertise für hochregulierte Finanzprozesse. Über 1.200 Finanzinstitute weltweit nutzen die Technologie bereits, um Systemlandschaften zu vereinfachen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle umzusetzen.