#546: Warum Maesn einen komplizierten Markt radikal vereinfacht

Shownotes

Unternehmen arbeiten heute mit zahlreichen spezialisierten Tools – von CRM über Payroll bis zu ERP-Systemen. Doch sobald Daten zwischen diesen Welten fließen sollen, entstehen Reibungspunkte. Genau darüber sprechen Host Andre und Themo im Podcast. Als Berater sah Themo immer wieder, wie Firmen Daten per CSV exportierten, manuell pflegten oder über Workarounds verbanden. Die Idee für Maesn entstand aus diesem wiederkehrenden Muster: eine einheitliche API, die die wichtigsten Finanz- und ERP-Systeme wie DATEV, Lexware oder SAP über ein gemeinsames Datenmodell zugänglich macht.

„Unternehmen haben extrem heterogene Softwarelandschaften und kaum eines dieser Systeme spricht nativ miteinander“, erklärt Themo. Maesn löst dieses Problem, indem Softwareanbieter sich nur einmal anbinden müssen und damit automatisch Zugang zu einer ganzen Integrationswelt erhalten. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt der Kundenmix: von Plattformen wie HubSpot und Spendesk bis hin zu spezialisierten SaaS-Anbietern. Für alle geht es darum, Integrationen nicht mehr einzeln zu entwickeln, sondern sie skalierbar verfügbar zu machen.

Im Gespräch wird deutlich, dass Maesn Erfolg vor allem auf Kundenzentrierung beruht. Integration ist hier kein technisches Add-on, sondern Teil der Produktstrategie. Maesn wächst dabei nach einem verbrauchsorientierten Modell – je mehr Daten fließen, desto größer der Nutzen für beide Seiten. Auch der Markt denkt europäisch: Maesn ist bereits in DACH, den Nordics, UK und Benelux aktiv und möchte zur zentralen Integrationsinstanz für Finanzsysteme in Europa werden.

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